ZVG-Pressedienst Nr. 1 vom 13. Januar 2012

Gaultherienproduzenten arbeiten in der Azerca zusammen

Expertengespräch bringt konkrete Ergebnisse für die Produzenten

(ZVG/Azerca) Gaultherien sind seit einigen Jahren erfolgreiche Produkte mit hoher Qualität im Zierpflanzenmarkt. In der Kultivierung gibt es dennoch Verbesserungsmöglichkeiten. Diese hat die Sondergruppe Azerca bei einem Expertengespräch am Mittwoch, 11. Januar, im Gartenbauzentrum Straelen ausgelotet. Für diese neu in die Organisation aufgenommene Kultur wurde zum Abschluss eine Projektgruppe mit Praktikern und Produzenten gegründet, die das vorhandene Wissen systematisieren werden.

Einen Rückblick über die Versuchsansätze und -ergebnisse der vergangenen Jahre zum Thema Pflanzenschutz gaben Rainer Wilke, Pflanzenschutzamt Bonn, und Jens Wienberg, Pflanzenschutzamt Oldenburg. Colletotrichum gloeosporioides ist ein Hauptthema bei der Kultur. Zu der verwandten Form Glomerella an Callunen wurde in Zusammenarbeit von Azerca und den Pflanzenschutzämtern vor Jahren schon ein umfassender Versuch unternommen. Weitere Untersuchungen zur Übertragbarkeit auf Gaultherien sind geplant.
Versuchsergebnisse der vergangenen Jahre zu Gaultherien und die aktuellen Ansätze stellten von der Lehr- und Versuchsanstalt Bad Zwischenahn Dr. Elke Ueber und Heinrich Beltz vor. Peter Tiede-Arlt informierte über die Tätigkeiten im Gartenbauzentrum Straelen. Im Internetportal www.hortigate.de sind die vorliegenden Versuchsergebnisse einzusehen. Bei der Herbsttagung im Dezember 2012 werden die Experten ggf. bereits einzelne Versuchsergebnisse vorstellen.

Die Azercamitglieder nutzten die Gelegenheit und diskutierten mit den zehn anwesenden Beratern Detailfragen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und der Kulturführung. Im Dialog wurden auch bestehende Versuchsansätze um weitere praxisnahe Aspekte erweitert.

 

 

Sondergruppe Azerca beim Expertengespräch
Die Sondergruppe Azerca hat jetzt bei einem Expertengespräch die Verbesserungsmöglichkeiten in der Kultivierung ausgelotet. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 48 vom 1. Dezember 2011

Sondergruppe Azerca lädt zum Expertengespräch Gaultherien ein

Ziel: Grundlagen für neue Herbstkultur der Azerca schaffen

(ZVG/Azerca) Im Sommer beschlossen die Mitglieder der Sondergruppe Azerca, Gaultherien als neue beitragsrelevante Kultur aufzunehmen. Callunen, Eriken und Azaleen sind seit Jahrzehnten hinsichtlich Züchtung, Kulturführung und Pflanzenschutz intensiv untersucht worden. Die Produzenten kennen ihre Ansprechpartner regional und bundesweit, die Ergebnisse sind u.a. unter www.hortigate nachzuschlagen. Die Sondergruppe Azerca hat auch einige Untersuchungen gemeinsam mit den Institutionen z.B. zu Glomerella umgesetzt.
Nun will die Sondergruppe ein entsprechendes Netzwerk auch für Gaultherien schaffen. Welche Untersuchungen finden wo statt? Welches Wissen gibt es schon? Die Produzenten bekommen am Mittwoch, 11. Januar 2012, die Chance, Experten direkt zu befragen und ihre eigenen Schwierigkeiten in der Produktion zu benennen.

Zu dem Expertengespräch im Gartenbauzentrum Straelen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen haben sich als Gesprächspartner für die Azercaner folgende Teilnehmer angemeldet: Dr. Elke Ueber und Heinrich Beltz, LWK Niedersachsen/LVG Bad Zwischenahn, Peter Tiede-Arlt, LWK NRW/Gartenbauzentrum Straelen, Rainer Wilke, LWK NRW/Pflanzenschutzdienst Bonn, und Jens Wienberg, LWK Niedersachsen/Pflanzenschutzamt Oldenburg.

Nähere Informationen gibt die Sondergruppe Azerca unter info@azerca.de oder telefonisch unter 0228 81002-51.
 

 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 37 vom 15. September 2011

„Heiderausch im Schaufenster“ mit drei Gewinnern

18 Teilnehmer beim Heide-Schaufensterwettbewerb der Azerca

(ZVG/Azerca) „Heiderausch im Schaufenster“ war das Motto des Wettbewerbes, den die Azerca mit den Zeitschriften g&v sowie „florieren!“ ausgelobt hatte. 18 berauschende Beispiele einer Schaufensterdekoration mit Heide reichten Floristinnen und Floristen ein und zeigten damit die volle Bandbreite ihres Könnens und ihres Stils: Heide im schwarz-weißen Styling, in romantisch-detailverliebten Arrangements, in kleinen Wäldern hinter Glas oder in streng geometrisch angeordneten Grundformen. „Mit Heide kann sich jeder individuell ausdrücken und für seine Kundschaft speziell zugeschnittene Attraktionen schaffen. Das haben die Teilnehmer des Wettbewerbes klar gezeigt“, berichtet Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, die als eine der Juroren mit gewertet hat. Für die Bewertung wichtig waren der Jury viele Kriterien: Einfallsreichtum, Individualität, ein klares Konzept mit einer stimmigen Präsentation und die konsequente Umsetzung spielten eine große Rolle. Weitere relevante Aspekte waren die Vielfalt der Heide, die Praktikabilität in der Umsetzung sowie der Aufmerksamkeitsfaktor.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Teilnehmern für ihre inspirierenden Einsendungen bedanken. Es ist mir selten so schwer gefallen, mich zu entscheiden. Die Bewertung der fünf Juroren war sehr unterschiedlich und wurde nur durch klare Punktevergabe ermöglicht“, berichtet Teloy.

1. Platz: Eva Koch (Gärtnerei Knöbel)
Die Floristin aus Netphen wurde mit dem ersten Platz und 1.000 Euro bedacht. Die vielen liebevoll und witzig gestalteten, großen und kleinen Werkstücke in Rosa fanden viel Zuspruch bei der Jury.

2. Platz: Blumenhaus Ulrich
Eine klare, moderne Präsentation in den zentralen Farben Grün und Weiß sowohl bei den Werkstücken als auch beim Hintergrund führte u. a. zu der Zweitplatzierung des Blumen-hauses aus Aalen. 600 Euro Preisgeld sind hierfür vorgesehen.

3. Platz: Blumenatelier Baldauf
Sehr vielfältige und praktikable Werkstücke in geschmackvoller Herbstdekoration überzeugten die Jury hier. Das Team aus Ehekirchen in Oberbayern erhält für den dritten Platz 200 Euro.

Die einzelnen Schaufenster werden mit dem Floristenteam fotografiert und in den Zeitschriften florieren und g&v veröffentlicht.
 

 

Eva Koch erreichte den ersten Platz des Wettbewerbs
Eva Koch gewann beim Wettbewerb „Heiderausch im Schaufenster“ den ersten Platz. Foto: Azerca

Blumenhaus Ulrich errang Platz 2
Mit der modernen Präsentation in Grün und Weiß errang das Team von Blumenhaus Ulrich den zweiten Platz. Foto: Azerca

Den dritten Platz gewann das Blumenatelier Baldauf
Vielfältige und praktikable Werkstücke überzeugten die Jury von dem Können des Teams von Blumenatelier Baldauf. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 34 vom 25. August 2011

Heide aus der Sicht von Floristen und Designern

Neue Sichtweisen auf Erica und Callune bei den Herbstordertagen in Herongen

Heide ist ein sehr flexibler Werkstoff – wie unterschiedlich Floristen und Designer mit Erica und Calluna umgehen und welche Wirkung sie damit erzielen, war bei den Herbstordertagen in Herongen vom 22. bis 23. August direkt nebeneinander zu betrachten. „Bellissima“, „gorgeous“ oder „tolle Idee“ waren die Kommentare der Besucher am Stand der Azerca, zu den floristischen Werkstücken und der gesamten Heidepräsentation.
Die Ausstellung von Wohn-Design-Objekten mit Heide war direkt neben dem Azerca-Stand. Einen konkreten Nutzen statt einer dekorativen Wirkung strebten hier die 13 angehenden Designerinnen und Designer der Köln International School of Design (KISD) an. „Unser Ziel war es, den heidespezifischen Aspekt herauszuarbeiten und neue Sichtweisen zu visualisieren“, erläuterte der Leiter des Projektes und Direktor der KISD bei der Präsentation am Ausstellerabend der Landgard-Herbstordertage. Es war das erste Projekt der Hochschule mit Zierpflanzen.

Die Studentinnen und Studenten aus China, Argentinien, dem Iran und Deutschland zeigten sich von der Vielseitigkeit und Farbvielfalt der Heide begeistert. Im Heidebett kann man sich zwischen die Blumentöpfe legen und den Duft genießen. Heide als Bienenweide war bei einem Heidebaum und dem Bienenhotel der Grundgedanke. Der Geschmack von Heide wurde mit Lollies eingefangen. Die hautfreundliche Wirkung bekommen Menschen zu spüren, die eine mit Heide besetzte Türe öffnen. Ca. 11.000 feine Bohrungen hatte ein Student vorgenommen und mit seinen Kommilitonen ebenso viele Heidespitzen darin verankert. Der Wellnessaspekt von Heide wurde auch mit einem Waschhandschuh betont, der mit drei Härtestufen – hervorgerufen mit unterschiedlichen Heidearten – für ein hautfreundliches Peeling sorgt.

„Es ist spannend zu sehen, wie junge Menschen mit einem völlig neuen, offenen Blick Heide verwenden. Mich hat auch sehr gefreut, wie positiv die Studentinnen und Studenten Heide sehen und mit welchem Einsatz und Begeisterung sie die Vorzüge nutzen“, berichtete die Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, Hanni Teloy, die die Kooperation zwischen Azerca und KISD initiiert hatte.

 

 

Heide aus der Sicht von Floristen und Designern
Heide ist ein sehr flexibler Werkstoff – wie unterschiedlich Floristen und Designer mit Erica und Calluna umgehen und welche Wirkung sie damit erzielen, war bei den Herbstordertagen in Herongen vom 22. bis 23. August direkt nebeneinander zu betrachten. Foto: Azerca

Heide aus der Sicht von Floristen und Designern
Auch ein Bienenhotel verschönerte Heide überzeugend. Foto: Azerca

Heide aus der Sicht von Floristen und Designern
Diese kreativen Menschen ließen die Kooperation zwischen Azerca und KISD zu einem Erfolg werden. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 30 vom 28. Juli 2011

Azerca unterstützt GLOBALG.A.P.-Zertifizierung ihrer Mitglieder

im Austausch zu Umweltthemen

Vom 24. bis 26. Juli veranstaltete die Sondergruppe Azerca eine Kombination aus Sommerreise und Herbsttagung mit Gremiensitzungen. Dies war erforderlich, weil die Azerca im Herbst eine bereits ausgebuchte USA-Reise unternimmt. Der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich stellte für die Sitzungen sein Gewächshaus in Friedrichshafen zur Verfügung.

Die Mitglieder haben einstimmig Gaultherien als neue Kultur der Azerca aufgenommen. Für diese Herbstkultur wird die Anbaugemeinschaft für ihre Mitglieder vergleichbare Unter-stützungen und Koordinierungen wie für Callunen, Eriken, Azaleen und Kamelien bereitstellen. Gaultherien werden dementsprechend auch in die neu verabschiedete Beitragsordnung aufgenommen. Diese wurde neu strukturiert – die letzte Änderung war 1986.

Die Erwartung an die Heidesaison ist allgemein positiv, da Callunen und Eriken in sehr guten Qualitäten in den Betrieben stehen. Friedrich bedauerte aber, dass sich der exportbedingte allgemeine Wirtschaftsboom nicht auf den Gartenbau auswirkt, eine Krise wie bei EHEC aber sofort Spuren hinterlässt: „Früher ging es um Gewinnmaximierung, heute nur noch um überlebenssichernde Maßnahmen. Ständig steigende Produktionskosten müssen am Markt stärker umgesetzt werden.“

Die Azercamitglieder werden die Zertifizierung ihrer Mitgliedsbetriebe nach GLOBALG.A.P. mit einer Projektgruppe unterstützen. Drei Azercabetriebe sind zusammen mit anderen zwölf Zierpflanzenbaubetrieben als erste zertifiziert worden und werden ihre Erfahrungen interessierten Kollegen weitergeben. Matthias Hils aus Geldern stellte in einem Kurzvortrag im öffentlichen Teil der Veranstaltung das System, die Prüfungspraxis und den Verlauf der Anerkennung in seinem Betrieb vor.

Zum Thema Nachhaltigkeit im Bereich Energie trug Stefan Kanders, stellvertretender Azerca-Vorsitzender, mit seinem Bericht über die Photovoltaikanlage in seinem Betrieb in Geldern bei. In elf Jahren wird sich die Anlage amortisiert haben, die allerdings noch nicht über dem Gewächshausbereich mit Kulturen installiert ist. Es gibt aber dazu schon Versuche.

Den Austrag von Düngemitteln mit dem Oberflächen- oder Gießwasser hat der Azerca-Vorsitzende Friedrich durch konsequenten Einsatz von Depotdüngern in allen seinen Kulturen minimiert. Dadurch konnte er eine Einigung mit den Behörden erzielen, so dass er sein Oberflächenablaufwasser weiterhin in einen Vorfluter einlassen darf. Mit der Wasserrahmenrichtlinie wird sich die Azerca-Projektgruppe „Umweltgerechte Produktion“ intensiver auseinandersetzen. Die Gruppe hatte einen umfangreichen Fragebogen an die Betriebe verschickt und die Angaben zu Düngemittelverbrauch, Pflanzenschutzmittel- und Energieeinsatz ausgewertet. Auf dieser Basis und den Erfahrungen der Mitglieder wird weiter gearbeitet.

Wer an technischen Details interessiert ist, war im Betrieb Friedrich richtig. Das innerbetriebliche Kultur- und Transportsystem beispielsweise ist ebenso beeindruckend wie mehrere Eigenbau-Gießwagen mit 70 Metern Breite. Darüber hinaus gab es die Fließrinnenbewässerung und die Substratmischanlage sowie vieles mehr zu besichtigen. Im Heidekulturbereich sind Callunen und Erika gracilis die Hauptkulturen. Kleinere Mengen an neuen Erika-Arten interessierten auf Grund ihrer Form- und Farbvarianz.
Außerdem stellten die Förderfirmen und Azerca-Züchter ihre Neuheiten aus und die Azercaner berichteten über die Projektgruppen.

Thomas Baumgartner, Wasserburg, produziert ein sehr breites Spektrum hochwertiger Beet- und Balkonware sowie Azerca-Kulturen und vermarktet diese selbst. Baumgartner und Friedrich sind in der SBA, der Schwäbisch-Bayerischen-Azerca, zusammengeschlossen und schätzen den kollegialen Erfahrungs- und auch Pflanzenaustausch.

Vom Betrieb Baumgartner aus startete die Sondergruppe am 26. Juli mit dem Schiff über den Bodensee zum Schweizer Betrieb Kipper AG nach Güttingen, wo Inhaber Günther Kipper ebenfalls die gute Zusammenarbeit mit den deutschen Kollegen hervorhob. Im offenen Austausch berichteten alle Beteiligten über ihre Erfahrungen beim Stecken, Düngen und bei der Gießwasserdesinfektion sowie bei GLOBALG.A.P.-Zertifizierung. In der Schweiz sind alle Betriebe, die Azercakulturen produzieren, bereits zertifiziert.

Henrik Lehmann wurde einstimmig als Vorstandsmitglied bestätigt. Andreas Halmans wurde für zwei Jahre als Kassenprüfer gewählt.

Die Sommerreise 2012 wird die Sondergruppe Azerca im Frankfurter Raum ausrichten, die Herbsttagung 2012 wird in München stattfinden.

 

 

Technik im Betrieb Friedrich
Die Technik im Betrieb Friedrich beeindruckte alle Teilnehmer. Foto: ZVG/Banse

Besichtigung des Betriebs von Thomas Baumgartner in Wasserburg
Im Rahmen der Sommertagung wurde unter anderem der Betrieb von Thomas Baumgartner (l.) in Wasserburg besichtigt. Baumgartner produziert ein sehr breites Spektrum hochwertiger Beet- und Balkonware. Foto: ZVG/Banse

Herbsttagung der Sondergruppe Azerca in Berlin
Die Azercanerinnen und Azercaner diskutierten mit Günther Kipper (Mitte) und zwei weiteren Schweizer Kollegen im Betrieb Kipper in Güttingen in der Schweiz über Themen wie Gießwasserdesinfektion und GLOBALG.A.P.-Zertifizierung. Foto: ZVG/Banse

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 30 vom 28. Juli 2011

Azerca-Zukunftsprozess schafft neue Strukturen und Inhalte

Die Kultur muss stimmen bei Pflanzen und zwischen den Menschen

Knapp 100 Azercaner, Familienangehörige und Mitarbeiter sowie Gäste und Förderer nahmen an der Sommerreise und Sommertagung vom 24. bis 26. Juli am Bodensee teil und brachten ihre Kenntnisse und Fähigkeiten ein. Die Projektgruppen, die sich bei der ersten Azerca-Zukunftskonferenz in Berlin 2009 gebildet hatten, stellten ihre Ergebnisse vor. Die vielen jungen Betriebsnachfolger trafen sich bereits zum fünften Mal in Friedrichshafen, haben bereits drei Seminare organisiert und sich damit professionalisiert. Der entstehende Zusammenhalt zwischen den vielen jungen Menschen war offensichtlich und wird eine entscheidende Grundlage der künftigen Azerca sein.

Den Mitgliedern aufzeigen, welche scheinbar selbstverständlichen Vorteile sie durch eine Mitgliedschaft haben und welche unbekannten Vorteile sie stärker nutzen können, war ein Ziel der Projektgruppe „Mitglieder“. Sie erstellte ein Mitgliedsinformationsfaltblatt, auch, um neue Mitglieder zu werben. Die neu aufgenommene Kultur Gaultherien eröffnet der Azerca neue Perspektiven. Intensiv weiterentwickelt wurde ein Azaleenbewässerungstopf. Der aktuelle Stand fand bei den Mitgliedern einen hohen Anklang.

Auch die Ergebnisse der Projektgruppen „Umweltgerechte Produktion“ und die neue gegründete Gruppe „Global Gap“ zeigte, dass die Azercanerinnen und Azercaner die Chance nutzen, eigene Fragen und Kenntnisse in die Sondergruppe einzubringen. Der Prozess, den der Azerca-Vorstand initiiert hatte, um ein offenes Forum zu ermöglichen, verläuft wie gewünscht sehr erfolgreich. Die Gruppen werden weiter an ihren Themen arbeiten und die Ergebnisse bei den Tagungen vorstellen sowie mit allen Anwesenden diskutieren.

Vorstandsmitglied Andreas Hintze moderierte die Projektgruppenarbeit erstmals und wird im Weiteren für dieses Thema zuständig sein. Johannes Fulgraff, der den Prozess bisher als Moderator begleitet hatte, wurde verabschiedet. „Gremienarbeit ist auch Beziehungsarbeit. Deshalb muss die Kultur stimmen, nicht nur die der Pflanzen. Die Azerca habe schon viele positive Wirkungen erzielt“, bescheinigte Fulgraff den Anwesenden. Der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich dankte ihm. Er stellte heraus, dass er die Veränderungen, die neue Dynamik und die anhaltende Initiative der Mitglieder als Beleg dafür nimmt, dass die damals gewagte Entscheidung des Vorstandes, einen aufwändigen Zukunftsprozess zu initiieren, richtig war.

 

 

Azerca-Vorsitzender Gerhard Friedrich (2.v.r.)
Intensiv diskutiert wurde zusammen mit dem Azerca-Vorsitzenden Gerhard Friedrich (2.v.r.) über die von den Projektgruppen vorgelegte Arbeit. Foto: ZVG/Banse

Projektgruppenarbeit der Sondergruppe Azerca
Moderiert wurde die Projektgruppenarbeit der Sondergruppe Azerca von Andreas Hintze (links), der diese Aufgabe auch zukünftig wahrnehmen wird. Foto: ZVG/Banse

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 30 vom 28. Juli 2011

Wohndesign mit Heide

Azerca-Kooperationsprojekt als Attraktion bei den Herbstordertagen

Was machen Designstudenten mit Heidepflanzen? Die Ergebnisse eines Kooperationsprojektes der Sondergruppe Azerca mit der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln werden am 22. August am Ausstellerabend der Landgard-Herbstordertage in Herongen präsentiert. Bis dahin setzen sich 18 Studenten der KISD mit dem Naturwerkstoff Heide auseinander. Professor Jenz Großhans, Direktor von KISD, stellte die Aufgabe, Wohnobjekte aus Eriken und Callunen zu entwerfen. Die Sondergruppe Azerca informierte die angehenden Designer über die Besonderheiten und das Sortiment der Heidepflanzen und bekam ein erfreuliches Feedback über das aktuelle Image der Herbstblüher. Gut bekannt waren die Heidepflanzen auch den ausländischen Projekt-Teilnehmern.

Die einzelnen Objekte werden am Ausstellerabend von den Jungdesignern selbst vorgestellt. Die Werke werden professionell inszeniert und sind in einer Ausstellung auch am zweiten Tag der Ordermesse zu sehen. „Letztes Jahr haben Modestudentinnen ihre Kreationen mit Heide gezeigt. Das Publikum war begeistert. Dieses Jahr lassen wir uns von jungen Frauen und Männern inspirieren, für die Innovationen selbstverständlich sind. Ich freue mich auf die Anregungen und neuen Blickwinkel auf Callunen und Eriken“, sagt Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, die diese Aktion initiierte. Direkt neben der Ausstellung wird der traditionelle Azerca-Stand floristische Ideen für den Heideherbst 2011 zeigen. In diesem Jahr wird der Stand der Prototyp der Heide-Präsentationsschau sein, die vom 29. August bis zum 9. Oktober auf insgesamt elf Blumenmärkten stattfindet und Informationen zu Heide, Präsentationsformen, Aktionsplanung und Kalkulation liefert.

Die Sondergruppe Azerca hat in einem Gesamtkonzept zur Präsentationsshow spezielles Informationsmaterial anfertigen lassen, das nur am Stand in Herongen und in den elf Blumenmärkten erhältlich sein wird. Ein Informationsfaltblatt der wichtigsten Heidearten sowie ein Aktionsplanungsposter in DIN A1 mit Hinweisen zur Planung und Umsetzung von Präsentationen im Fachhandel. Weitere Präsentationshilfen, wie das Azerca-Heidewerbematerial, Roll-ups und Kalkulationstafeln, werden ebenfalls gezeigt. Nähere Informationen dazu sind im Internet unter www.azerca.de zu finden.

Die Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln zählt zu den renommiertesten Designausbildungsstätten an Hochschulen in Europa. Seit 1991 bietet die KISD ein projektorientiertes, interdisziplinäres Studienangebot, das Design als Prozess versteht und auf der Grundlage eines bewährten Konzeptes kontinuierlich Neues erprobt.

 

 

Informationsfaltblatt Heidearten
Informationsfaltblatt Heidearten und -sorten

(Download, 902 KB)

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 29 vom 21. Juli 2011

Neue Pflegekarte zu den winterblühenden Erica-Arten

Azerca komplettiert ihr Angebot

Zwei attraktive Pflegekarten, die zudem als Lesezeichen dienen und zur Dekoration von Pflanzen, bietet die Azerca seit einigen Jahren an:
– zu winterharten Heidepflanzen mit vorwiegenden Informationen zu Callunen
und
– zu bedingt winterharten Heidepflanzen mit Informationen zu Erica gracilis.
Nun stehen die Winterblüher Erica darleyensis und Erica carnea im Focus der dritten Pflegekarte. Alle drei Titelbilder zeigen Großaufnahmen der Blütentriebe. Die Unterschiede der Heidearten werden so für Kunden offensichtlich und ein detaillierter Blick auf die zarten Blüten der stabilen Pflanzen.
Die Pflegekarten sind in 50er Bündeln sortiert, Format: 20 cm x 5 cm, 350 g/m² Papier, 5/5 farbig, beidseitig bedruckt. Sie sind bei der Azerca für eine Schutzgebühr von 1,50/50 Stück zu bestellen.

Nähere Informationen zu den Karten, zu den weiteren Werbemitteln für Heide, Azaleen und Kamelien sowie Bestellformulare sind unter hier zu sehen.

 

 

Neue Pflegekarte zu den winterblühenden Erica-Arten


 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 27 vom 07. Juli 2011

Ein Schaufenster voller Heide

Floristenwettbewerb der Azerca mit g&v sowie florieren!

(ZVG/Azerca) Heide ist der Hauptumsatzträger im Herbst – da lohnt sich ein Schaufenster voll mit dem Herbstblüher. Unter dem Motto “Heiderausch“ ruft die Azerca zusammen mit den Fachzeitschriften florieren! sowie g&v einen Floristenwettbewerb zum Thema „Schaufensterdekorationen“ aus. Damit werden die früheren Wettbewerbe um Ideen bei einzelnen Werkstücken weiterentwickelt zur Gestaltung dieser repräsentativen Flächen. Heide wird zu dem Hingucker und zur Visitenkarte des Unternehmens.
Bis zum 4. September können die Teilnehmer 3 Fotos des Schaufensters an azerca@pressto.biz senden mit einer Liste der verwendeten Materialien. Zusätzlich können Fotos von drei Werkstücken extra beigefügt werden.
Die Jury wird die drei Gewinner bis zum 12. September benachrichtigen. Diese werden von einem Fotografen besucht, der das Schaufenster und die Floristinnen und Floristen professionell fotografiert. Die Fotos werden veröffentlicht und den Gewinnern zur Verfügung gestellt. Da der Aufwand für die Teilnehmer höher als bei frühren Wettbewerben ist, hat die Azerca das Preisgeld erhöht auf:

  1. Platz 1.000 Euro
  2. Platz 600 Euro
  3. Platz 200 Euro.

Materialkosten werden nicht erstattet. Die Teilnehmer können das Fotoshooting auch gern für eine regionale Presseaktion nutzen.
Weitere Informationen können sie bei den Zeitschriften gv sowie Florieren! erhalten und bei der Azerca, info@azerca.de

 

 

Ein Schaufenster voller Heide


 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 25 vom 22. Juni 2011

Gute Umsätze mit Heide!!

Azerca-Heide-Präsentationsschauen auf Blumenmärkten im Herbst

(ZVG/Azerca) Attraktive Arrangements steigern den Impulskauf im Fachhandel. Neue Ideen, Heide gewinnbringend zu verarbeiten und ansprechend in Verkaufsraum zu präsentieren, zeigen drei Floristen in dieser Heide-Herbstsaison im Auftrag der Azerca. Vom 29. August bis zum 7. Oktober sind Floristmeisterin Isabel Joeden, Viersen und abwechselnd ihre Kollegen Guido Camin sowie Britta Kroggel bundesweit auf einer Heidepräsentationstour. Sie besuchen 10 Landgard Cash- und Carry Märkte und den Blumen- und Zierpflanzenmarkt Frankfurt. Sie bieten eine Show mit folgenden Elementen:

  • Vielfalt der Heide. Eigenschaften, Blütezeitpunkte und Pflege bei Erica und Calluna.
  • Heide im Handumdrehen ein Geschenk. Mit wenigen Griffen wird aus der Topfpflanze ein wertvolles Geschenk. Kalkulation der Pflanzen, Dekorationen und Arbeitszeit mit Vorschlag eines Endpreises.
  • 10 Goldene Regeln für eine erfolgreiche Präsentation. Praktische Tipps für die generelle Planung und Umsetzung von Präsentationen.
  • Heide attraktiv vom CC verkaufen. Verkaufsförderungsmittel und Dekorationen steigern auch den Wert einer Transportkarre.
  • Heide im Garten. Unsere Heide-Spezialisten beantworten die Fragen, die Ihre Kunden zur Heide im Garten stellen.

Aus den Werkstücken fügen die Floristen eine Beispielspräsentation zusammen. Zwischen den Live-Demonstrationen zeigt eine Bilderschau die Herstellung von Heide-Floristik. Die Azerca stellt zudem für die Besucher der Märkte Faltblätter mit Beschreibungen der wichtigsten Heidearten zur Verfügung und Plakate mit den Grundsätzen für eine gelungene Präsentation im Endverkauf. Sie können ab August unter www.azerca.de wie auch die bekannten Verkaufsförderungsmaterialien bestellt werden.
Auf jedem Markt kann bei einer Verlosung ein Set aus jeweils 5 Heideschürzen gewonnen werden.

Terminliste der Heide-Präsentationsschauen:

Datum Markt Floristen
29.August

Cash & Carry-Markt
Oberhausen

Isabel Joeden
Guido Camin
31. August

Cash & Carry-Markt
Herongen

Isabel Joeden
Guido Camin
02. September

Cash & Carry-Markt
Neuss

Isabel Joeden
Guido Camin
04. September Cash & Carry-Markt
Hannover
Isabel Joeden
Guido Camin
06. September Cash & Carry-Markt
Dresden
Isabel Joeden
Guido Camin
08. September Cash & Carry-Markt
Berlin Mitte
Isabel Joeden
Guido Camin
11. September Cash & Carry-Markt
Leipzig
Isabel Joeden
Guido Camin
03. Oktober Cash & Carry-Markt
Chemnitz
Isabel Joeden
Guido Camin
05. Oktober Cash & Carry-Markt
Nürnberg
Isabel Joeden
Guido Camin
07. Oktober Blumen- und Zierpflanzengroßmarkt
Frankfurt
Isabel Joeden
Guido Camin
09. Oktober Cash & Carry-Markt
Griesheim
Isabel Joeden
Guido Camin

Zum Auftakt der Heide-Präsentationsschauen zeigt die Azerca an ihrem Stand bei den Herbstordertagen in Lüllingen vom 22.-23. August den Prototyp des Präsentationsstandes und auch die Informationsfaltblätter und Poster. Für Heide-Spezialisten werden am hier am ersten Tag um 10.00 Uhr Sets mit Heideschürzen verlost.
Weitere Informationen über die Azerca, info@azerca.de und die jeweiligen Blumen- und Pflanzenmärkte.

 

 

Azerca-Heide-Präsentationsschauen auf Blumenmärkten im Herbst

Azerca-Heide-Präsentationsschauen auf Blumenmärkten im Herbst

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 19 vom 12. Mai 2011

Azercaner besuchen Heidebetriebe auf beiden Seiten des Bodensees

Informative und entscheidungsträchtige Sommerreise vom 24. bis 26. Juli

(ZVG) In diesem Jahr richten die Azercaner ihre Mitgliederversammlung im Sommer vom 24. bis 26. Juli aus, da sie vom 12. bis 22. November eine USA-Reise anbieten.

Vor dem Entscheidungsgremium berichten zuerst die Projektgruppen im Betrieb Friedrich, Friedrichshafen, über ihre Arbeit. Sie werden den Mitgliedern u. a. Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Azerca vorschlagen, z.B. welche Herbstkulturen genau in den Fokus der Azerca kommen sollen. Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ wird der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich seine Kollegen über die betriebsinternen Versuche zur Verwendung von Depotdüngern informieren. Über die Fotovoltaikanlage auf seinem Dach berichtet der stellvertretende Azerca-Vorsitzende, Stefan Kanders. In einer Hausmesse präsentieren die Azerca-Förderfirmen und die Züchter ihre Neuheiten und Sortimente.

Bei dem traditionellen Branchentreff vor der Saison diskutieren die Heideproduzenten intensiv über Anbaumengen und -qualitäten, den Entwicklungsstand der Kulturen und die Vermarktungszeitpunkte. Die Diskussionsgrundlage - Eriken- und Callunenstellflächen - bieten dieses Jahr die Betriebe Friedrich in Friedrichshafen, Baumgartner in Wasserburg und Kipper in Güttingen (Schweiz). Die Verbindung zwischen den deutsch-schweizerischen Unternehmen wird über eine Hin- und Rückfahrt über den Bodensee sichergestellt. So bleibt Zeit für viele Gespräche zwischen Produzenten, Züchtern, Zulieferern, Beratern und Familienangehörigen. Die Gruppe der Betriebsnachfolger hat sich erneut an die Sommertagung mit ihrem eigenen Treffen angegliedert. Gäste sind jeweils zu Sommerreise und Herbsttagung herzlich willkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nähere Informationen sind über die Azerca-Geschäftsstelle, Godesberger Allee 142-148 in 53175 Bonn zu erhalten oder über info@azerca.de.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 48 vom 02. Dezember 2010

Herbsttagung der Sondergruppe Azerca in Berlin

ZVG-Generalsekretär Dr. Scholz erläutert Zukunftsperspektiven

Im vergangenen Jahr startete der Azerca-Vorstand in Hamburg einen Prozess, mit dem die Entwicklung der Sondergruppe aktiv vorangebracht werden sollte. Bei der Herbsttagung vom 28. bis 30. November in Berlin entschieden die 70 Teilnehmer beim Forum „Was uns bewegt, wie wir uns bewegen“, dass sie die aktive Mitarbeit fortsetzen möchten. Gerhard Friedrich, Azerca-Vorsitzender und Initiator der Neustrukturierung, freute sich über die sehr guten Ergebnisse der seit einem Jahr arbeitenden Projektgruppen.

Die Azerca-Betriebsnachfolger veranstalteten in ihrer Projektgruppe am 28. November ein Seminar zum Thema „Selbstmanagement“, geleitet von Rita Wiesmann, Potenzialentwicklung Münster. Erfahrungsaustausch, gemeinsame Erlebnisse und gemeinsames Lernen verbindet die Gruppe. Weitere Treffen sind terminiert mit wechselnden Aufgabenverteilungen.

Die Projektgruppe Langzeitbewässerung für Azaleen stellte verschiedene Konzepte vor, an denen weiter gearbeitet wird. Die enge Zusammenarbeit mit den Azerca-Förderfirmen ist hier sehr vorteilhaft.

Die Kulturen, mit denen sich die Sondergruppe Azerca bisher beschäftigte, waren Azaleen, Eriken und Callunen. Die Projektgruppe „neue Herbstkulturen“ erarbeitet ein Konzept zur Aufnahme neuer Kulturen und ließ sich hierzu von Rainer Wilke, Pflanzenschutzamt Bonn, beraten. Um diese Entwicklung auch offiziell in der Azerca zu verankern stimmten die Mit-glieder in der Mitgliederversammlung einstimmig dafür, die Satzung auch auf Herbstkulturen zu erweitern. Die Optimierung des Verbrauchs von Ressourcen ist Ziel der Projektgruppe „Umweltgerechte Produktion“ auf der Basis interner Umfragen zum aktuellen Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Auch bei der Zertifizierung von Zierpflanzenbaubetrieben wird die Arbeitsgruppe die Azercabetriebe unterstützen.

Die Struktur der Sondergruppe Azerca und die Unterstützung, die sie ihren Mitgliedern bietet, systematisiert die Projektgruppe „Neue Mitglieder“. Sehr positiv wurde die Teilnahme der neu gewählten Vorsitzenden der Azerca Ost, Ines Grünberg, und ihres Ehemannes Thomas Grünberg aufgenommen. Vereinbart wurde, dass die Sondergruppe die Mitglieder der Regionalgruppe besuchen wird, um gemeinsam nach Möglichkeiten der Unterstützung zu suchen und den Wegfall der Offizialberatung ein wenig zu kompensieren.

Dr. Siegfried Scholz, Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau, bot den Azercanern einen Überblick über die berufsständische Arbeit des Verbandes, unter anderem zu den Themen Absatzförderung, Energie, Steuerpolitik, Nachwuchswerbung, Pflanzenschutzmittel. Das aufgezeigte Leistungsspektrum beeindruckte die Anwesenden und führte zu einem angeregten Dialog. Einige Mitglieder gründeten daraufhin die Projektgruppe „Verpackungsverordnung“. Moderiert wurde das Forum erneut von Johannes Fulgraff, SFP - Strategie, Führung, Prozesse, Bonn.

Die Sondergruppe Azerca hat in den vergangenen Jahren auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit eröffnet, an Reisen und Tagungen teilzunehmen. Ab 2011 werden diese Betriebe jedoch nur noch zu einem Sommertreffen und einer Herbsttagung eingeladen, um die Verbandsarbeit kennenzulernen und sich anschließend für eine Mitgliedschaft zu entscheiden. Ohne Mitgliedschaft wird danach keine Einladung mehr erfolgen, so der Beschluss der Mitgliederversammlung.

 

 

Herbsttagung der Sondergruppe Azerca in Berlin
Dr. Siegfried Scholz (rechts), Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau, diskutierte mit den 70 Teilnehmern im Rahmen des Azerca-Projektgruppenforums. Foto: Azerca

Herbsttagung der Sondergruppe Azerca in Berlin
Die Projektgruppen diskutierten die Ergebnisse ihrer Arbeit und legten die künftige Weiterentwicklung fest. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 48 vom 02. Dezember 2010

Sondergruppe Azerca diskutiert Umlabelaktion der CC-Container

Fortsetzung des Werbecents für 2011-2013 beschlossen

Wie Betriebe eigene Marketingkonzepte erstellen können, stellte Rita Wiesmann, Potenzialentwicklung Münster, den Teilnehmern der Azerca-Herbsttagung vor, die vom 28. bis 30. November in Berlin stattfand. Ihr Fazit: Eigenbetriebliche Werbung und PR-Arbeit des Verbandes können sich optimal ergänzen.

Informationen unter anderem zur EAN-Branchenlösung, zur Ökosteuer und zum aktuellen Stand der Zertifizierungsmaßnahmen bei Zierpflanzen gab Gabriele Harring, Geschäfts-führerin des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ), den rund 70 Teilnehmern. „Der Handel hat seine Nachfrage nach einem Zertifikat für Zierpflanzen intensiviert. Daher unterstützt der BVZ die Entwicklung eines Zertifizierungssystems und empfiehlt die Zusammenarbeit mit Globalgap für die Handelsebene. Für die Kommunikation mit den Verbrauchern können Zusatzforderungen nach Sozialstandards über FFP (Fair Flower and Plants) oder FLP (Flower Label Programm) erfüllt werden. Der BVZ wird den Arbeitsrahmen für die Unternehmen vorbereiten, die Materialien für die Mitgliedsbetriebe bereitstellen und für eine Zertifizierung durch zugelassene Zertifizierungsstellen sorgen“, so Harring.

Bei der Umlabelaktion der CC-Container lässt sich die Entwicklung eines zweiten Pools nicht verhindern. Dies sieht auch Günter Gerland, Chief Sales Officer der CC-Centralen Hamburg, so. Er sprach sich dafür aus, ab dem 10. Januar 2011 nicht nur optisch zu kontrollieren, sondern auch die neu eingeführten RFID-Chips mit dem Lesegerät zu nutzen. Dies ist von Vorteil, wenn man nicht nur Kunden hat, die darauf bestehen, nur registrierte CC-Container anzunehmen und abzugeben. „Wenn CC nicht den gesamten Handel für eine Beteiligung an dem neuen System überzeugen kann, wird dieses nicht erfolgreich eingeführt werden können“, hielten die Teilnehmer Gerland entgegen. Die Gärtner kritisierten den hohen Aufwand, der ihnen zugemutet wird. Bei der Marktmacht des Handels können Lieferanten nicht darauf bestehen, nur registrierte CC zurückzubekommen, wenn der Partner dies nicht unterstützt.

Einstimmig und ohne Enthaltung stimmten die Azerca-Mitglieder für eine Fortsetzung der Werbearbeit. Der Werbecent für Azaleen, Erica gracilis, darleyensis und carnea sowie Callunen wird von 2011 bis 2013 weiterhin mit 2 Euro/1.000 Stück erhoben. Bereits bei seiner Begrüßung lobte der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich die Arbeit des Werbeausschusses. „Gärtnerkollegen aus anderen Bereichen, der Handel und die Presselandschaft schätzen diese Arbeit sehr. Sie unterstützt uns im Absatz.“

Die Säulen der Werbearbeit: Pressearbeit, Fachhandel und Export, stellte Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, vor. „Wir können fast alles, nur keine Streiks in Frankreich verhindern oder das Wetter beeinflussen.“ Neben den Erfolgen der Arbeit aus diesem Jahr erläuterte sie den Mitgliedern die Pläne für 2011 und 2012. Der Ausschuss entwickelt immer wieder neue Ideen zur Unterstützung der Produktion und Züchtung.

Matthias Küppers fasste die Arbeit des Züchtungsausschusses zusammen. Er erwartet durch die angeregten Projekte einen weiteren Fortschritt für die Azerca-Züchter. Pers-pektivisch sollen die Kontakte mit einigen Institutionen intensiviert werden.

Auf großes Interesse bei den Teilnehmern stieß der Besuch des in diesem Jahr eröffneten Landgard Cash & Carry-Marktes in Berlin-Mitte. Marktleiter Helmut Lenßen erläuterte den Berliner Zierpflanzenmarkt und die einzelnen Anbieter am Standort.

Die Azerca-Sommertagung 2011 wird vom 24. bis 26. Juli am Bodensee stattfinden, ausnahmsweise zusammen mit der Mitgliederversammlung. Denn statt der regulären Herbsttagung bietet die Sondergruppe ihren Mitgliedern vom 18. bis 28. November 2011 eine Reise in die USA an. Im Rahmen der Sommerreise 2012 werden im Frankfurter Raum wieder viele Betriebe besichtigt werden.

 

 

Sondergruppe Azerca diskutiert Umlabelaktion der CC-Container
Im Cash & Carry-Markt in Berlin Mitte erläuterte Marktleiter Helmut Lenßen (4.v.r.) den Berliner Blumen- und Zierpflanzenmarkt. Foto: Azerca

Sondergruppe Azerca diskutiert Umlabelaktion der CC-Container
Eine Diskussion ohne befriedigendes Ergebnis führten die Azercaner mit dem Vertreter der CC-Centralen, Günter Gerland. Foto: Azerca

Sondergruppe Azerca diskutiert Umlabelaktion der CC-Container
Statt Heide und Azaleen besichtigten die Azercaner Berlin mit seinen Sehenswürdigkeiten. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 48 vom 02. Dezember 2010

Sondergruppe Azerca mit neuen Mitgliedern im Vorstand

Erfahrung und neuer Input ergänzen sich in der Verbandsarbeit

Der Vorstand der Sondergruppe Azerca setzt sich jetzt aus langjährigen, erfahrenen und neuen Mitgliedern zusammen. Dies ermöglicht die modifizierte Satzung. Bisher konnten Vorstandsmitglieder nur maximal zweimal wiedergewählt werden. Dieser Passus wurde am 30. November 2010 durch die Azerca-Mitgliederversammlung geändert. Somit war die Wiederwahl von Thomas Baumgartner aus Wasserburg und Andreas Hintze aus Bremen möglich. Spaß an der Verbandsarbeit, aber auch Interesse am aktuellen Umstrukturierungsprozess waren die Beweggründe, sich weiter im Vorstand zu engagieren.
Helmut Lörcks und Peter Aldenhoff kandidierten nicht mehr. Wahlleiter Matthias Küppers dankte den vier Vorstandsmitgliedern für ihre langjährige aktive Mitarbeit. Neu in den Vorstand wurden zwei junge Betriebsnachfolger gewählt: Carolin Bückers, Goch, und Matthias Hartmann, Schwarzach. Die Wahl zum neuen Kassenprüfer nahm Matthias Hils, Geldern, an. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

 

 

Sondergruppe Azerca mit neuen Mitgliedern im Vorstand
Gerhard Friedrich, Vorsitzender der Sondergruppe Azerca (3.v.r.), begrüßte die vier Vorstandsmitglieder (v.l.): Matthias Hartmann, Andreas Hintze, Carolin Bückers und Thomas Baumgartner. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 48 vom 02. Dezember 2010

Sondergruppe Azerca verabschiedet Brigitte Zempel

Azerca-Vorsitzender Friedrich dankt langjähriger Beraterin

Brigitte Zempel hat als Beraterin die sächsischen Azerca-Betriebe in ihrer betrieblichen Entwicklung maßgeblich unterstützt, ihren Zusammenhalt gefördert und damit den traditionellen Moorbeetpflanzenanbau in Sachsen mit gesichert. Durch den Wegfall der fachlichen Beratung in Sachsen wurde sie 2010 mit anderen Aufgaben im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Rötha betraut. Die Sondergruppe Azerca verabschiedete sie daher als Beraterin und Mitglied in Azerca-Gremien.

Dr. Karl Richter aus Dresden, mit dem sie jahrelang im Interesse der Azerca Sachsen e.V. zusammengearbeitet hatte, zeichnete ihren Werdegang und ihre Verdienste auf. Als Kind habe sie sich immer vor der Gartenarbeit gedrückt und dann 40 Jahre Berufstätigkeit im Gartenbau verbracht.

Zempel studierte an der Humboldt-Universität in Berlin Gartenbau. Als Diplom-Gartenbauingenieurin begann sie 1971 ihre Laufbahn in der Abteilung Forschung in Markkleeberg des VEG Saatzucht Zierpflanzen Erfurt, die sie von 1986 bis zur Schließung 1993 leitete. Moorbeetpflanzen waren ein Schwerpunkt der Aufgaben. Sie betreute die Moorbeetpflanzenbetriebe der DDR, die 1971 bis 1989 in einer Erzeugnisgruppe zusammenarbeiteten.
1990 gründeten 48 Betriebe in Erfurt unter Mitwirkung der Sondergruppe Azerca die Azerca Sachsen e.V. neu. Ein intensiver Austausch Ost-West begann. Der Vorschlag, eine eigen-ständige Beratung der Betriebe aufzubauen, wurde von der Abteilung Gartenbau im sächsischen Landwirtschaftsministerium aufgenommen und im Amt für Landwirtschaft und Gartenbau in Rötha die Stelle eingerichtet, die Brigitte Zempel dieses Jahr im Rahmen der Verwaltungsreform in Sachsen aufgeben musste.
Zu der beratenden Unterstützung der Betriebe engagierte sie sich auch bei Ausstellungen und Messen, besonders bei den Heideschauen auf den Bundesgartenschauen in Magdeburg, Potsdam und Gera sowie der IGA in Rostock. Sehr erfolgreich waren auch die vorgezogenen Azaleen-Hallenschauen in Gera/Ronneburg sowie die Landesgartenschauen - von 1996 in Lichtenstein bis 2009 in Reichenbach. Bei den regionalen Ausstellungen „Dresdener Frühling im Palais“ (2006, 2008 und 2010) sowie bei den gärtnerischen Fachmessen „Floriga“ und „FloraSax“ unterstützte sie die Präsentation des Berufsstandes wesentlich. Als Mit-glied im Azerca-Werbeausschuss gab sie wichtige Impulse und koordinierte die Rückmeldungen zu den Betrieben der Azerca Sachsen e.V., der Dank ihrer Unterstützung im November Neuwahlen durchführen konnte und so als eigenständiger Verein der sächsischen Moorbeetpflanzenproduzenten bestehen bleibt.

 

 

Sondergruppe Azerca verabschiedet Brigitte Zempel
Kein Abschied ohne Azalee: Der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich dankte Brigitte Zempel für ihre Unterstützung der Azerca-Betriebe in Sachsen. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 40 vom 07. Oktober 2010

Heide inspiriert, Azaleen bezaubern

Preisträger des Azerca-Floristenwettbewerbs stehen fest

Floristen zaubern aus Pflanzen individuelle Geschenke, Dekorationen sowie Lebenswelten und freuen sich über entsprechende Resonanz. Auf mehrfache Anregung von Floristinnen und Floristen hat die Sondergruppe Azerca daher in diesem Jahr erneut einen Wettbewerb zur Verarbeitung von Heide und Azaleen ausgeschrieben. Mit den Zeitschriften „florieren!“ und „g&v“ entwarf die Sondergruppe Azerca die Wettbewerbskriterien und ermittelte die Gewinner.

Heide wurde als hängender und frei stehender Wandschmuck, Füllhorn, Kübelarrangement, Kranz, Fenster- und Tischdekoration, Torte, Heidepuppen, Haus- und Verkaufseingangsschmuck, Schuhverzierung, Kerzenleuchterdekoration, Stuhl sowie als Kunstobjekt inszeniert.

Azaleen wurden als ganze Pflanzen, aber auch einzelne Äste sowie als Werkstücke für den Innen- und Außenbereich verarbeitet. Auffällig war hier, dass sehr häufig hohe Gefäße für die zarten Blüher verwendet wurden.

Die Preisträger erhielten ein Preisgeld von jeweils 100, 300 und 500 Euro. Sie werden außerdem mit ihren Werkstücken in Phasenfotos porträtiert und in den Zeitschriften florieren! sowie g&v veröffentlicht.

Die Gewinner im Bereich Heide:

  1. Platz Floristin Ilona Wenzlawe und Floristin Eva Koch, Gärtnerei Knöbel, Netphen
  2. Platz Floristin Ilona Wenzlawe und Floristin Eva Koch, Gärtnerei Knöbel, Netphen
  3. Platz Sonja Sesselmann, Blumen Hoffmann, Hannover Die Gewinner im

Bereich Azaleen:

  1. Platz Floristmeisterin Beate Walther, Werkstatt "Florales", Rohr
  2. Platz Floristmeisterin Angela Wählisch, Blumen Wunder, Berlin
  3. Platz Floristin Birgit Buchholz-Schreiber, Blumen Buchholz, Niederhöchstadt

Die Sondergruppe Azerca gratulierte den Preisträgern und dankte den zahlreichen Einsendern. „Mit viel Liebe und Hingabe wurden die Werkstücke gefertigt, die Auswahl fiel sehr schwer“, sagte Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses. Teloy weiter: „Mich freut es sehr, wie intensiv und leidenschaftlich sich Floristinnen und Floristen unseren Kulturen widmen. Dies spiegelt unser Bemühen um sehr gute Qualitäten wider.“

 

Floristmeisterin Beate Walther
Floristmeisterin Beate Walther, Werkstatt „Florales“ in Rohr, war die Gewinnerin im Bereich Azaleen im Rahmen des Wettbewerbs „Verarbeitung von Heide und Azaleen“, den die Zeitschriften „florieren!“ und „g&v“ zusammen mit der Sondergruppe Azerca ausgeschrieben hatten.

Floristin Ilona Wenzlawe
Die Floristin Ilona Wenzlawe (im Bild) erreichte zusammen mit Floristin Eva Koch, beide Gärtnerei Knöbel in Netphen, im Bereich Heide den ersten und zweiten Platz.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 39 vom 30. September 2010

Sondergruppe Azerca: Was uns bewegt - wie wir uns bewegen

Herbsttagung vom 28. bis 30. November in Berlin

Ein Jahr nach ihrer Zukunftskonferenz will die Sondergruppe Azerca aus den Ergebnissen der Projektgruppen erste Konsequenzen ziehen. „Was uns bewegt – wie wir uns bewegen“ ist das Motto der Herbsttagung, die vom 28. bis 30. November in Berlin statt findet. In einem Forum stellen die Projektgruppen beispielsweise Vorschläge für weitere Kulturen vor. In der anschließenden Mitgliederversammlung können entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Johannes Fulgraff von der Firma SFP in Bonn wird die Gruppenarbeit moderieren.

Den direkten Dialog suchen die Azercaner auch zu den allgemein diskutierten Entwicklungen bei den CC-Containern, der RFID-Einführung, dem EAN-Code und der Verbandsstruktur. Themen in der offenen Vortragstagung und in der internen Mitgliederversammlung sind:

  • Marketing ist mehr als Werbung – welche Maßnahme lohnt sich für welchen Betrieb?
    Potentialentwicklung Rita Wiesmann, Münster


  • CC-Container und RFID-Schloss – wie zuverlässig ist das System?
    Günter Gerland, Chief Sales Officer, CC-Centralen Hamburg


  • Herbstkulturen aus der Sicht des Pflanzenschutzes,
    Rainer Wilke, Pflanzenschutzamt Bonn


  • Label für den Zierpflanzenbau, EAN-Nummern
    Gabriele Harring, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Zierpflanzen

Der Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Dr. Siegfried Scholz, wird in seinem Grußwort die Teilnehmer der Tagung auch über die aktuelle Verbandsentwicklung informieren. Der neue Landgard-Abholmarkt in Berlin-Mitte (Beusselstraße) wird ein Ziel der Hauptstadtbesichtigung sein. Ein attraktives Rahmenprogramm sorgt für abwechslungsreiche Tage. Die Förderfirmen der Azerca präsentieren sich und ihre Produkte am Hauptvortragstag auf einer kleinen Hausmesse.

Nähere Auskünfte bei der Geschäftsstelle der Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, info@azerca.de, Tel. 0228 8100 2-55.

 

 

 

Herbsttagung vom 28. bis 30. November in Berlin

Einladung/Programm:
Als PDF-Datei hier herunter laden.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 34 vom 26. August 2010

Heideveranstaltungen mit europaweiter Resonanz

„Die Azerca in Bewegung“: Diskussion zur Verbandsentwicklung bei Sommerreise

Kann man einer Schottin noch etwas Neues zu Heide sagen? Die schottische Chefredakteurin eines renommierten floristischen Magazins und bekennende Heidefreundin bei der Azerca-Journalistenreise vom 24. bis 25. August am Niederrhein war eindeutig begeistert von den attraktiven floristischen Heide-Ideen, die sie zu sehen bekam.

15 Teilnehmer aus Finnland, Dänemark, Estland, Litauen, Tschechien, Polen, Rumänien und Ungarn erlebten den Lebensweg der Heide von der Jungpflanze bis zum Modeevent. Mehr als 200 Sorten und damit die breite Palette von Blüten und Blattfarbspiel zeigte Azerca-Vorstandsmitglied Matthias Küppers. Viel Interesse hatten die Reisenden an der umweltschonenden Produktion und den aufgestellten Entwicklungsstadien vom Steckling bis zur 24 Monate alten Pflanze, die Küppers erläuterte. Sehr gern steckten die Journalistinnen und Journalisten selbst die zarten Triebe in die Steckplatte.

Das Angebot von Heide und Gehölzen zeigte Thorsten Brandt, Bereichsleiter Marketing/Kommunikation bei Landgard, anschließend bei einem Rundgang über die Landgard-Ordertage, die erstmals in Herongen stattfanden.

Aus Anlass der Journalistenreise veranstalteten die Azerca, Landgard und die Freie Modeschule Düsseldorf eine Heide-Modenschau am Ausstellerabend der Ordertage. Vor rund 300 Gästen zeigten 17 Designerinnen ihre 19 Modelle und somit auch ihre Interpretation von Heide als Pflanze und Werkstoff. „Romantisch“, „elfenhaft“, „frech-fröhlich“ waren die Assoziationen, die die Designerinnen zu Heide benannten. Erica, Calluna und Daboecia wurden zu Reifrock, Stola, Hosenträger, Kleidbesatz, Hut und Ring verarbeitet. Annette Nonn, Lehrerin der Modeschule, berichtete im Interview auf der Bühne, wie viel Spaß die Schülerinnen an der Zusammenarbeit und vor allem an Heide als Werkstoff hatten. Über die einzelnen Modelle wird die Azerca in einer gesonderten Presseaussendung informieren.

Die Werkstücke auf dem traditionellen Azercastand und neben der Bühne kündigten in Herongen schon die Floristmeisterin Isabel Joeden an. Sie präsentierte am nächsten Tag den Journalisten bei „Blumenreich“, einem bekannten Floristen in Düsseldorf, die Verarbeitung von Heide. Auch die Anreise mit dem Flugzeug hinderte die Teilnehmer nicht daran, einen Hochzeitsstrauß, ein Füllhorn, Heideherzen und die Heidetasche mit dekorierten Heidepflanzen mitzunehmen. Zwei Journalistinnen hatten schließlich selbst auch Herzen mit der Floristin gebunden.

„Diese Freude an Heide zu wecken und vor allem Ideen zur Verarbeitung weiterzugeben, ist ein Ziel der Azerca im In- und Ausland“, berichtete die Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, Hanni Teloy. „Wir haben mit dieser Reise neue Partner in der Presselandschaft gefunden – in Rumänien ist Heide bislang relativ unbekannt. Unser Konzept einer langfristigen Medienarbeit zeigte ebenso Früchte: Redaktionen, die seit Jahren unsere englischsprachigen Aussendungen nutzen, brachten viele Belegexemplare mit.“

Für Großbritannien und Dänemark möchten die Journalisten im nächsten Jahr auch Heidepräsentationen veranstalten und mit der Azerca umsetzen. Die Journalistenreise erwies sich zum dritten Mal für die Azerca als geeignete Exportförderung.

 

 

 

Heideveranstaltungen mit europaweiter Resonanz
Selbst für Herausgeberinnen von Floristikmagazinen hatte Floristmeisterin Isabel Joeden (links) Überraschungen: Hier zeigt sie eine Manschette mit Heide um einen Blumenstrauß. Foto: ZVG/Azerca

Heideveranstaltungen mit europaweiter Resonanz
Einige Journalisten waren noch nie in einem Gartenbaubetrieb. Azerca-Vorstandsmitglied Matthias Küppers (rechts) erläutert die Züchtung und Jungpflanzenproduktion sowie die Sortenvielfalt bei Heide. Foto: ZVG/Azerca

Heideveranstaltungen mit europaweiter Resonanz
Die Idee der Azerca, Heide auf den Laufsteg zu bringen kam bei den Teilnehmern der Reise, den Ausstellern der Ordertage und den deutschen Journalisten gut an.

Heideveranstaltungen mit europaweiter Resonanz
Ein Gefühl für Heidepflanzen entwickelten die Journalisten beim Stecken der zarten Pflänzchen in Steckplatten. Foto: ZVG/Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 31 vom 05. August 2010

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen

„Die Azerca in Bewegung“: Diskussion zur Verbandsentwicklung bei Sommerreise

Vor den Betriebsbesichtigungen bei der Azerca-Sommerreise setzte die Sondergruppe am 1. August den bei der Herbsttagung 2009 in Hamburg begonnenen Dialog um die Zukunft der Azerca fort. Der vom Vorstand Anfang 2009 gestartete und mit Hilfe des externen Beraters und Moderators Johannes Fulgraff (SFP Bonn) konzipierte und begleitete Entwicklungsprozess hat seither Konzepte und Vorgehensweisen zu verschiedenen Themen hervorgebracht, wie etwa Betriebsnachfolge, umweltgerechte Produktion, Bewässerungssysteme, Aufnahme neuer Herbstkulturen und Mitgliedergewinnung. Die vielen in den Projektgruppen engagierten Azercanerinnen und Azercaner stellten nun die Ergebnisse mit Vorschlägen zu Inhalten und einem Zeitplan vor.

Die insgesamt mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten sich aktiv mit eigenen Ideen und Vorstellungen in die Projektgruppen dieses neuen Diskussionsforums um die Zukunft der Azerca ein. Somit erfuhren nicht nur die für den Verband wichtigen Themen zahlreiche Anregungen und weitere personelle Unterstützung aus den Reihen der Mitglieder. Die diesjährige Sommertagung der Azerca war auch ein wichtiger Meilenstein für das Ziel dieses Dialogs, Mitglieder und Gäste aus Lehr- und Versuchsanstalten sowie Zulieferindustrie stärker an der Verbandsentwicklung zu beteiligen und ihre Ideen und Wünsche einzubinden. Die Teilnehmer bestätigten das Vorgehen mit ihrem Lob für das Diskussionsforum, das sie als inhaltlich interessant, gut organisiert und erfrischend in der Form bewerteten.

„Diese sehr gute Resonanz des Sommertreffs, die starke Aktivität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Forum sowie der offene Umgang miteinander bestätigt das Konzept des Vorstandes, den Veränderungsprozess bei der Azerca einzuleiten und miteinander fortzuführen“, sagte Gerhard Friedrich, der Azerca-Vorsitzende aus Friedrichshafen. Ziel ist es nun, die Arbeit in den Projektgruppen fortzusetzen, die Konzepte umzusetzen und je nach Fortschritt der einzelnen Gruppen bereits bei der nächsten Herbsttagung in Berlin, Ende November, entsprechende Beschlüsse zu fassen.

 

 

 

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen
Alle Teilnehmer der Sommerreise beteiligten sich aktiv am Prozess der Azercaentwicklung. Sie brachten Themen ein, diskutierten und beschrieben ihr Zukunftsbild. Foto: Azerca

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen
Die Meinung und das Wissen aller Teilnehmer ist in den Gruppenarbeiten gefragt. Foto: Azerca

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen
Im Betrieb Manfred Keysers war genug Platz für die rund 90 Teilnehmer des Forums. Azerca-Vorsitzender Gerhard Friedrich und Moderator Johannes Fulgraff informierten über die bisherige Entwicklung der gemeinsamen Arbeit. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 31 vom 05. August 2010

Informationspool bei der Azerca-Sommerreise

Mehr lizensierte Callunen auf dem Markt

Die Azerca-Sommerreise war dieses Jahr ein besonders intensiver Informationspool für die Teilnehmer. Neben dem kollegialen Austausch über Qualitäten und das Marktgeschehen brachten insgesamt acht Gartenbauberater und Vertreter von neun Azerca-Förderfirmen weitere wichtige Informationen zur Anbautechnik, Düngung, Pflanzenschutz und Produktneuheiten in die Diskussionen ein. Insgesamt mehr als 100 Azercaner und Gäste besuchten vom 1. bis 3. August fünf Produktionsbetriebe und das Gartenbauzentrum Straelen.

Die Regionalgruppenvertreter stellten bei der Vorstandssitzung fest, dass die Anbaumenge von Heidepflanzen 2010 insgesamt nur leicht erhöht wurde. Für 2011 wird eine konstant bleibende Anbaumenge bei Erica und Calluna erwartet. Der Trend bei Callunen gehe verstärkt hin zu Knospenblühern und weg von freien Sorten. Die Vermarktung lizensierter Sorten bewähre sich seit Jahren zunehmend. Die Wetterkapriolen mit sehr kaltem Winter, langer Hitze und darauf folgenden starken Niederschlägen verursachte sehr viel Aufwand in der Produktion. Der Vermarktungszeitraum wird sich daraufhin aber kaum verändern. Auch die Qualitäten werden bundesweit dem hohen Anspruch der Azercaner gerecht, erwarten die Teilnehmer.

Einzelne Betriebe verstärken ihr Angebot an besonderen Heidepflanzen. Erica arborea, sparsa und cinerea sowie eine große Vielfalt an Daboecien zeigte Ludger Halmans, Kevelaer, bei der Betriebsbesichtigung, ein attraktives Callunensortiment präsentierte Manfred Keysers, Kevelaer. Bei Hans Elbers in Kevelaer bekamen die Teilnehmer verschiedene Ericaarten und Azaleen zu sehen. Ann Elbers erläuterte u. a. die Produktion in Tontöpfen für den französischen Markt. Eine kundenorientierte Vermarktung von Jungpflanzen und wie der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden kann, zeigte Matthias Küppers in seinem Betrieb in Wachtendonk.

Andrew Gallik, Leiter des Gartenbauzentrums Straelen, und Versuchsleiter Peter Tiede-Arlt erläuterten die aktuellen Versuche zu Heidepflanzen. Ein Ziel ist es, die Freisetzungsraten von Stickstoff in Zusammenarbeit mit Praxis und Industrie weiter zu optimieren. Depotdünger setzten Azercaner verstärkt ein und unternehmen hierzu teilweise im eigenen Betrieb entsprechende Versuche. Der Sommertreff war unter anderem in diesem Punkt ein sehr guter Erfahrungsaustausch. Viele Anregungen zu Vermarktung und Betriebstechnik erhielten die Teilnehmer bei dem Rosenspezialbetrieb Koster in Grefrath. Neun der 13 Azerca-Förderfirmen stellten bei dem Grillabend in Wachtendonk aus.

 

 

 

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen
Manfred Keysers produziert wie einige Azercabetriebe auch Gaultherien. Foto: Azerca

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen
Eine große Besuchergruppe führte Ludger Halmans durch seinen Betrieb. Foto: Azerca

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen
Im Gartenbauzentrum Straelen werden Versuche u. a. zu Depotdüngung und Pflanzenschutz bei Heidepflanzen unternommen. Peter Tiede-Arlt erläutert sie den Teilnehmern der Azerca-Sommerreise. Foto: Azerca

Fortsetzung der „Zukunftskonferenz AZERCA 2020“ sehr gut angenommen
Auf den Flächen von Jungpflanzenproduzent Matthias Küppers spiegelt sich das breite Sortiment der Callunen und Eriken wider. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 28 vom 15. Juli 2010

Betriebsnachfolger der AZERCA treffen sich zum Seminar: „Konflikte lösen und vermeiden"

facebookseite als Kontaktmedium eingerichtet

Beim ersten Treffen der AZERCA-Betriebsnachfolger trafen sich am zweiten Juni-Wochenende zwölf junge Gärtnerinnen und Gärtner am Niederrhein in den Räumen der Fir-ma Merulin. Die Initiative ging von dem AZERCA-Zukunftskonferenz Ende 2009 in Hamburg aus, bei der sich eine Nachfolgergruppe bildete. Heidrun Friedrich, Friedrichshafen, und Ca-rolin Bückers, Goch, organisierten das Treffen.

Rupert Fey, zertifizierter Trainer und Berater der Firma beyond-flora sponserte das Seminar „Nachfolger, Chef & Angestellte - Konflikte lösen und vermeiden“. Die tägliche Arbeit im Be-trieb und ein Generationswechsel im Besonderen sorgen für zahlreiche Stolpersteine im täg-lichen Miteinander. Gute Lösungen können gefunden werden, wenn bei dem Prozess der Blickwinkel des jeweiligen Gegenüber wahrgenommen, seine Motive und Wünsche aner-kannt werden, so die Botschaft des Seminars. Mit viel Praxisbezug wurden konkrete Konflikte beleuchtet. Praktische Übungen rundeten das Seminar ab, und sorgten für ein lebendiges Miteinander. „Auch andere stehen vor einer vergleichbaren Situation und haben ganz ähnliche Herausforderungen zu bestehen. Wir haben erlebt, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind,“ berichtete Heidrun Friedrich. „Der Austausch unter Gleichgesinnten ist mo-tivierend, ebenso, beim Erfahrungsaustauch die Lösungsansätze von anderen zu sehen“.

Anschließend besichtigte die Gruppe den AZERCA-Betrieb Karl Bückers GbR. Nach einem ausführlichen Rundgang durch die Kulturen und viel Fachsimpelei genossen die Betriebs-nachfolger auf Einladung der Familie Bückers beim Grillen den Abend. Außerdem besprach man das nächste Treffen in Berlin in Verbindung mit der Herbsttagung der AZERCA. Neulin-ge sind immer herzlich zum Mitmachen eingeladen.

Im Internet-Portal Facebook wurde eine Kontaktplattform der Azerca-Betriebsnachfolger für die Zwischenzeit eingerichtet. Hier tauscht die Gruppe fachliche Fragen, Ideen und Bilder ohne großen Aufwand aus. Im Namen der Nachfolger dankte Carolin Bückers Rupert Fey und der Firma Merulin, die das erfolgreiche Seminar ermöglichten.

Bei der Azerca-Sommertagung vom 1. bis 3. August werden die Ergebnisse auch anderer Projektgruppen, die sich bei der Zukunftskonferenz gegründet haben, vorgestellt. Die Azerca ist für weitere Informationen erreichbar unter der Telefonnummer 0228 81002-55, info@azerca.de, www.azerca.de.

 

 

 

PD 2010
Nach dem sehr erfolgreichen Seminar bedankt sich Carolin Bückers im Namen der Azerca-Betriebsnachfolger bei Rupert Fey für die sehr anregende Leitung. Foto: Azerca

PD 2010
Ein lebendiges Miteinander, nicht nur um zu fachsimpeln, prägte das erste Treffen der AZERCA-Betriebsnachfolger. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 28 vom 15. Juli 2010

Züchter bereichern das Heidesortiment weiterhin

Neuheiten bei Erica und Daboecia 2010

Die Züchter der Sondergruppe Azerca bringen 2010 weitere Heideneuheiten auf den Markt. Seit Jahren ergänzen und verbessern sie mit ihren Züchtungen das Angebot der Pro-duzenten und geben neue Verkaufsanreize für den Fachhandel. Die große Auswahl von Calluna, Erica und Daboecia steigert das Einkaufserlebnis der Kunden.

Die neue Daboecia ‚Andrea’ aus dem Betrieb Johannes van Leuven, Geldern, wächst auffal-lend straff und aufrecht. Sie ist wüchsig, unempfindlich in der Kultur und lässt sich gut ver-mehren. Die Blüte in einem kräftigen Rot zeigt sich ab Juli und blüht bis in den November hinein nach. Diese Neuheit der Irischen Glockenheide ist nach der rothaarigen Schauspielerin Andrea Sawatzki ‚Andrea’ getauft. Der Sortenschutz ist angemeldet, die Lizenzvergabe übernimmt die Heidezüchtung Kurt Kramer. Die ersten Pflanzen dieser Sorte kommen im Sommer 2010 auf den Markt.

Drei Erica gracilis des Züchters Heinz Manten, Geldern, wurden 2009 geschützt und dieses Jahr verfügbar. Aus dem Beauty-Queens-Sortiment zeigt `Marie´ ein kräftiges Rot, `Ute´ ein intensives Rosa und `Friederike´ ein rötliches Rosa. Alle Sorten haben einen stark kerzen-förmigen Wuchs. Der Züchter kündigt zudem sieben Neuheiten an, die 2010 zur Sorten-schutzprüfung angemeldet wurden, ebenfalls mit einem kerzenförmigen Wuchs:

  • Nr.: 10  gelblaubig mit rosa Blüten
  • Nr.: 24 (Katharina) leuchtendes Kirschrot
  • Nr.: 39 (Wilhelmine)
  • Nr.: 40 (Sirikit) Kirschrot
  • Nr.: 71 (Amalia) sehr zartes Rosa
  • Nr.: 77 (Charlotte) leuchtendes Rot
  • Nr.: 78 (Karoline) intensives Rosa

Die Sorten der Linie „Beauty-Queens“ sind nun in drei Größen lieferbar: im grünen 10,5er und 12er und 17cm-Kunststofftopf. Bis zwölf Zentimeter sind die Töpfe bedruckt mit deutscher sowie englischer Pflegeanleitung, Piktogrammen und EAN Code. Bei den 17cm XXL Beauty-Queens wird die Pflanze durch ein Hängeetikett noch zusätzlich aufgewertet. An den Stirnseiten der Dänencontainer befindet sich außerdem noch ein großes Plakat als Blickfang. Es kann im Handel auch über die Verkaufsfläche gehangen werden.

Peter Dettmer, Sassenburg, bietet unter der geschützten Marke `Mister Line´ derzeit sieben Erica gracilis-Sorten von kompakt rot bis kolbenförmig rosa an. Zwei ausselektierte Sorten befinden sich noch in der Testphase. Neu stehen nun als Marketingzubehör ein Poster für CC-Container, ein Stab- oder Hängeetikett sowie ein Containerklebeband für den Handel zur Verfügung. Das Konzept von `Mister Line´ sieht eine Kombination weißer Wassersteigen mit Klebeband und Etikett vor. Die Eriken-Minis bietet Dettmer auch im 9,5 cm Topf an.

Nähere Informationen gibt die Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, info@azerca.de, Tel.: 0228 8100255.

 

 

 

PD 2010
Diese Neuheit der Irischen Glockenheide ist nach der rothaarigen Schauspielerin Andrea Sawatzki ‚Andrea’ getauft. Foto: Azerca

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Aus dem Beauty-Queens-Sortiment zeigt `Friederike´ ein rötliches Rosa. Foto: Azerca

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PD 2010
Neu stehen als Marketingzubehör zur geschützten Marke `Mister Line´ ein Poster für CC-Container, ein Stab- oder Hängeetikett sowie ein Containerklebeband für den Handel zur Verfügung. Repro: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 28 vom 15. Juli 2010

Heide im Fachhandel erfolgreich verkaufen

Floristische Anregungen der Azerca bei den Herbstordertagen in Herongen

„Mit neuen Ideen, Heide zu verarbeiten, begeistern Sie Ihre Kunden und können gute wirtschaftliche Ergebnisse erzielen“, berichtet Isabel Joeden, Viersen, aus eigener Erfahrung. Sie wird dem Fachhandel bei den Landgard-Herbstordertagen vom 24. bis 25. August in Herongen sowohl am Azerca-Stand wie auch bei einer einstündigen Bühnenschau am ersten Tag ihre neuen Heidekreationen der Saison vorführen. Von 10 bis 11 Uhr präsentiert sie in Ausstellungshalle E 2 auf der Bühne Arrangements von Kübel- und Balkonkastenbe-pflanzungen, die sie floristisch ausdekoriert. Kränze, Türdekorationen und kleine Geschenke wird Joeden kundenorientiert und dennoch zügig fertigen. „Heide ist ein ideales Produkt, um schnell zu arbeiten und Werkstücke zu fertigen, die auch lange als Präsentation halten“, lobt die Floristmeisterin die Pflanzen. „Callunen und Eriken haben ihren jeweils eigenen Reiz in Blüte wie auch Laubfarben.“

Der Azerca-Stand wird für drei unterschiedliche Kundengruppen unterteilt: für den Landhaus-Stil, die junge und die moderne Lebenswelt. Es sind kleine und große Werkstücke zu sehen. Die Präsentation wird wie im Fachgeschäft aufgebaut, sodass Anregungen direkt übertragbar sind. Zudem sind eine Tischdekoration und Blumensträuße zu sehen. Fotografieren ist hier wie jedes Jahr eindeutig erwünscht. Die Anregungen sollen vom Fachhandel gern auf-genommen werden. Die Heide-Verkaufsförderungsmittel, die unter www.azerca.de zu sehen sind, werden mit in der Präsentation verarbeitet.

Nähere Informationen gibt die Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, info@azerca.de, Tel.: 0228 8100255.

 

 

PD 2010

PD 2010
Bei den Landgard-Herbstordertagen in Herongen werden am Azerca-Stand neue Heidekreationen vorgeführt (hier Beispiele von 2009). Fotos: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 26 vom 1. Juli 2010

Heide auf dem Laufsteg

Azerca, Landgard und Private Modeschule Düsseldorf zeigen „tragbare“ Heide

Heide als Armreif, Krönchen oder zur Tasche verarbeitet ist gut vorstellbar. Erica und Calluna als integraler Bestandteil von Kleidung ist schon ungewöhnlicher. Genau dieser Herausforderung stellen sich die Studenten der Privaten Modeschule Düsseldorf. Sie zeigen am Ausstellerabend der Landgard-Herbstordertage in Herongen am 24. August ab 18.00 Uhr 20 Modelle in denen Heide verarbeitet wurde. Die Heide-Modenschau ist Höhepunkt der diesjährigen Azerca-Journalistenreise und wird in Kooperation mit der Modeschule und Landgard Blumen und Pflanzen gemeinsam ausgerichtet. In der Halle E2 wird dazu der rote Teppich ausgerollt: Die Aussteller und Besucher der Herbsteinkaufstage sind wie die Teilnehmer der Journalistenreise eingeladen, Heide neu zu erleben.

Die Modestudenten erhielten von der Floristmeisterin Isabel Joeden, Viersen, die selbst in einem Azercabetrieb ausgebildet wurde, eine Einweisung zum Umgang mit den Pflanzen – die Kleidung soll schließlich tragbar sein. „Wir hatten viel Spaß und viele kreative Ideen für die 20 Kreationen. Nicht nur die Studenten, auch ich habe neue Sichtweisen von Heide hinzugewonnen. Heide ist viel mehr als nur eine Pflanze für Schalen“, berichtet die Floristin aus Viersen.

Mehrere Models präsentieren auf dem Catwalk professionell die entworfene Heide-Mode, während die Schau mit Angaben zu den verwendeten Stoffen und Heidepflanzen über eine Stunde unterhaltsam moderiert wird. Die Besucher der Herbstordertage können die ungewöhnlichen Entwürfe außerdem am 25. August in einer Ausstellung in der Ausstellungshalle bewundern.

Die praxisnahe aber ebenso reizvolle Verwendung von Heide im Endverkauf zeigt die Azerca an ihrem eigenen Stand in der Halle. Die einfallsreichen Werkstücke für den Innenraum sowie für Balkon und Terrasse sind seit Jahren für viele Fachhandelsbetriebe eine Inspirationsquelle und werden von in- und ausländischen Besuchern im Detail fotografiert.

Nähere Informationen gibt die Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, info@azerca.de, Tel.: 0228 8100255.

 

 

 

PD 2010
Studenten der Privaten Modeschule Düsseldorf entwarfen Mode, die Heidepflanzen als ungewöhnliches Element integriert – und tragbar sein soll. Hier ein Entwurf von Julia Zis. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 26 vom 1. Juli 2010

Das eigene Profil kennen und erfolgreich kommunizieren

Azerca führte Workshop zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch

Für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit sollten die Entscheider in den Gartencentern die für sie relevanten Medien identifizieren, genau kennen lernen und den Medien maßgeschneiderte Informations- und Serviceangebote machen. Dies war ein Ergebnis eines zweitägigen Medienworkshops der Azerca für den gärtnerischen Fachhandel.

Thomas Eckelmann, PR-Berater, und Birgit Jacquemin, Marketingberaterin für den gärtneri-schen Einzelhandel, zeigten Ende Juni in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg wie einfallsreiche Aktionen auch öffentlichkeitswirksam genutzt werden können. Die Teilnehmer konnten anhand konkreter Fallbeispiele aus ihren Unternehmen erarbeiten, wie sich Garten-center für ihre Kunden und in der Öffentlichkeit optimal aufstellen. Dabei wurden sowohl Fragen der Unternehmensentwicklung als auch der Öffentlichkeitsarbeit diskutiert. Ein einheitli-cher und stimmiger Außenauftritt, so ein weiteres Ergebnis des Workshops, umfasst zahlreiche Aspekte von der baulichen Gestaltung bis zur Preispolitik.

Eine Zusammenfassung für die Medienarbeit im Fachhandel ist bei der Azerca kostenlos zu bestellen: Sondergruppe Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, E-Mail: Info@azerca.de, Tel.: 0228 81002-55.

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 26 vom 1. Juli 2010

Journalistenreise zum Thema Heide an den Niederrhein

Exportförderungsaktion der Azerca

Heide ist das zentrale Exportprodukt des deutschen Zierpflanzenbaues. Die Sondergruppe Azerca fördert den Export von Heide seit Jahren mit verschiedenen Fachhandels- und Presseaktivitäten. 2010 lädt die Azerca Journalisten speziell aus Osteuropa vom 24. bis 25. August zu einer Heide-Pressereise an den Niederrhein ein. Ziel ist es, über die osteuropäischen Medien das Interesse der Verbraucher für Heide zu wecken, erläutert Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, und weiter „Eriken und Callunen sind so vielfältig, dass Menschen in Nord-, Mittel- und Südeuropa ihre persönlichen Favoriten entdecken können. Floristen nutzen für landes- und kundentypische Werkstücke die vielen Varianten, die Heide in der Gestaltung bietet.“ Teloy bezieht sich in ihrer Einschätzung auf die Erfahrungen mit Journalistenreisen, die die Azerca in den Jahren 2003 und 2004 veranstaltete. Die Veröffentlichungen zeigten damals sehr unterschiedliche Aspekte, aber durchweg Begeisterung für Heide.

Die Teilnehmer der diesjährigen Journalistenreise können im Betrieb Küppers in Wachtendonk selbst Heide stecken, die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Heide und die vielfarbigen Produktionsfelder erleben sowie sich über die Kultivierung informieren. Die Vermarktung erfahren die Teilnehmer direkt bei den Landgard Herbstordertagen in Herongen. Dort wird am 24. August eine einstündige Heide-Modenschau die Hauptattraktion der Reise und des Ausstellerabends sein. Kreative Ideen, Heide im Endverkauf zu präsentieren, zeigt Floristmeisterin Isabel Joeden am zweiten Tag der Journalistenreise im Blumenfachgeschäft „Blumenreich“ in Düsseldorf.

Die Kontakte zu den Redaktionen hat die Azerca mit ihren englischsprachigen Mediendiens-ten konsequent aufrechterhalten. Die Texte und Fotos zu Heide werden intensiv genutzt. Erfahrungen zur Exportförderung hat die Azerca auch durch die sehr erfolgreiche Heideprä-sentation auf der Fachmesse Flormart 2007 in Padua und einige Verkaufsförderungsaktivitäten mit Vermarktungspartnern in Schweden, Dänemark, Frankreich und England erzielt.

Als Anhang der Meldung: das aktualisierte Programm, download starten

Kontakt: Azerca, Bettina Banse, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, info@azerca.de, Tel.: 0228 81002-55.

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 11 vom 18. März 2010

Starke Aktionen überzeugend kommunizieren

Seminar Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Entscheider im gärtnerischen Fachhandel

Der Chef erstellt Jahrespläne für Aktionen mit den Kunden, die Mitarbeiter planen aufwändige Saisonpräsentationen – doch viele Betriebe lassen das werbewirksame Potenzial ihrer Marketingaktionen ungenutzt, wenn sie diese nicht durch Medienarbeit begleiten.

Die Azerca bietet für die Entscheider im gärtnerischen Fachhandel ein Seminar zur Öffentlichkeitsarbeit an. Der Medienexperte Thomas Eckelmann und Birgit Jacquemin, Marketingberaterin für den gärtnerischen Einzelhandel, leiten am 28. und 29. Juni bis zu 20 Teilnehmer praxisnah an.

Um einen möglichst hohen Praxisnutzen für die Teilnehmer sicherzustellen, bietet das Seminar eine Mischung aus Vorträgen und Workshops. Im ersten Teil stehen neben den Grundlagen der Pressearbeit und der Vorstellung eines typischen Redaktionsalltags folgende Fragen im Mittelpunkt: „Wie arbeiten Journalisten?“, „Welche Informationen benötigen sie wann und in welcher Form?“ und „Wie kann ich das eigene Unternehmen zum Medienthema machen?“. Der zweite Teil des Seminars konzentriert sich auf „Aktionen und Präsentationen – von der kreativen Idee bis zum erfolgreichen Gesamtkonzept“.

Am Beispiel von Herbstaktionen geben die Referenten konkrete Anregungen: von der Planung im gärtnerischen Facheinzelhandel über eine effektive Umsetzung bis hin zur medienwirksamen Aufbereitung von Handelsaktionen. Die Teilnehmer werden individuell beraten und entwickeln ein betriebsspezifisches Konzept für ihre künftigen Medienkontakte. Sie erhalten die Vorträge und Arbeitsergebnisse als Unterlage.
Das Seminar findet in der in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg statt, und zwar vom 28. Juni, 12.30 Uhr, bis zum 29. Juni, 13.00 Uhr. Der Teilnahmebeitrag beträgt 50 Euro inklusive Übernachtung und Verpflegung.

Nähere Informationen und Anmeldungen sind unter hier zu erhalten, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, info@azerca.de, Tel.: 0228 8100255, und hängen diesem Pressedienst als separate Dokumente an.

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 10 vom 12. März 2010

30 Jahre Azaleen-Ausstellung im Bremer Rhododendron-Park

Azerca bekräftigt enge Zusammenarbeit und fördert gärtnerischen Nachwuchs

Mit 120 Azaleen-Sorten, die Züchter der Sondergruppe Azerca dem Bremer Rhododendron-Park spendeten, wurde die Topfazaleenausstellung vor 30 Jahren aufgebaut. „Mittlerweile sind mehr als 500 verschiedene Rhododendron simsii-Sorten dort zu finden“, berichtete der Leiter des Parks, Hartwig Schepker, bei der Eröffnung der 30. Azaleenausstellung am 5. März in Bremen. Parallel zum Aufbau des Sortiments stabilisierte sich auch die Partnerschaft des Bremer Rhododendron-Parks mit der Sondergruppe Azerca und weiteren Institutionen des Gartenbaues.

„Der Rhododendron-Park in Bremen ist eine Attraktion für die Besucher und eine Infor-mationsquelle für Züchter“, lobte Andreas Hintze, Vorstandsmitglied der Azerca. Rund 50 Azaleen-Produzenten, Vertreter der Azerca, des Bundessortenamtes, des Julius-Kühn-Institutes in Quedlinburg, der Lehr- und Versuchsanstalt Bad Zwischenahn sowie Berater begleiteten die Eröffnung.

Nach der Jubiläumsfeier wählten die Azerca-Züchter zusammen mit dem Leiter des Parks, Dr. Hartwig Schepker, und dem Betriebsmeister Axel Oehler Azaleensorten aus, die aus der Sammlung gegen neue Sorten ausgetauscht werden sollen.

Das Jubiläum inszenierte der Park mit einer floristischen Präsentation „Gestalten mit Azaleen“, die die Floristin Heike Damke-Holz im Auftrag der Azerca umsetzte. Auszubildende erstellten zudem Werkstücke mit Azaleen, die die Azerca für ihre Medienarbeit nutzt und finanziell unterstützte. Die einzelnen Arbeitsphasen wurden mit den Schülerinnen und Schülern professionell fotografiert. „Sie waren sehr dankbar für die Chance, ihre Arbeit dokumentiert zu bekommen und sich bekannt zu machen“, berichtete Mechthild Ottermann, Lehrerin an der Bremer Florist-Schule. Zur Förderung des gärtnerischen Nachwuchses überreichte Andreas Hintze an Dr. Hartwig Schepker auch ein Buch über Azaleen als Beitrag zur Bibliothek.

Hintze stellte die Bedeutung der größten europäischen Rhododendronsammlung als Spiegelbild von 200 Jahren Gartenkultur in Bremen und vor allem für die Deutsche Genbank Rhododendron heraus. Die gute Vernetzung der zahlreichen Kooperationspartner ermöglichte es, dass Rhododendron eine der ersten Gattungen einer Gendatenbank im deutschen Zierpflanzenbau wurde. Die Sondergruppe unterstützt das Anliegen aller Partner, auch Rhododendron simsii in diese Datenbank aufzunehmen. „Mit Sammlungen wie dieser wird die biologische Vielfalt gesichert“, hob Hintze hervor. „Wir erhalten uns damit die Chance, zum Beispiel durch Einkreuzung krankheitsresistenter oder Standort angepasster Sorten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Düngern  zu verringern.“ Hintze verwies zudem auf  die lange Tradition der Azaleenproduktion und -vermarktung in Bremen. Bremen wird als „Stadt der Azaleen“ über den Gartenbau  bekannt gemacht.

Die Azaleen-Ausstellung ist noch bis zum 2. Mai in Bremen geöffnet.

 

 

 

30 Jahre Azaleen-Ausstellung im Bremer Rhododendron-Park
Azerca-Vorstandsmitglied Andreas Hintze (links) würdigte die Verdienste des Azaleenmuseums im Rhodendron-Park in Bremen bei der Eröffnung der 30. Azaleenschau. Dr. Hartwig Schepker (rechts), Leiter des Parks, im Gespräch auch mit Mechthild Ottermann und der Floristin Heike Damke-Holz, die für den floristischen Teil sorgten. Foto: ZVG

30 Jahre Azaleen-Ausstellung im Bremer Rhododendron-Park
Die floristische Azaleenschau war dieses Jahr ein besonderes Thema in Bremen. Foto: ZVG

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 48 vom 03. Dezember 2009

Azerca stellt sich mit neuer Kultur der internen Fortbildung für die Zukunft auf

Zukunftskonferenz liefert konkrete Ergebnisse

Die Zukunft liegt in den Betriebsnachfolgern. Diese beteiligten sich bei der Azerca-Zukunftskonferenz vom 29. November bis 1. Dezember in Hamburg besonders aktiv. Entsprechend zufrieden war Gerhard Friedrich, der Azerca-Vorsitzende, mit dem Verlauf der Veranstaltung, die anstatt der sonst üblichen Herbsttagung organisiert worden war. „Wir haben die Tür in unsere Zukunft aufgestoßen!“, fasste Friedrich das Ergebnis zusammen. „Ich glaube, dass wir mit diesem ungewohnten Schritt und diesem Verfahren einen Grundstein für eine inhaltliche Weiterentwicklung unseres Verbandes und eine neue Kultur des Miteinanders gelegt haben.“ Seit einiger Zeit hatte er mit den Vorstandskollegen daraufhin gearbeitet, in der Produzentengruppe eine Basis für eine neue Qualität in der Mitgliederorientierung zu legen. „Bei allem Erfolg der Vereinigung in den Bereichen Werbung/Öffentlichkeitsarbeit und Züchtung sind Veränderungen in der Azerca notwendig“, so Friedrich.

Statt der gewohnten Vortragsveranstaltung mit Betriebsbesichtigungen gestalteten die ins-gesamt mehr als 60 Teilnehmer eine so genannte „Zukunftskonferenz“ über drei Tage. Die Azerca-Mitglieder mit ihren Familien sowie die Teilnehmer aus Forschung/Wissenschaft und Industrie/Handel mit externer Moderation von Johannes Fulgraff (SFP Bonn) bestimmten selbst den Ablauf. Sie erarbeiteten gemeinsam einen Rahmen und Ziele für die zukunftsfähige Entwicklung der Azerca. Dazu gehörten ein Rückblick auf Erreichtes, eine Analyse der aktuellen Azerca-Situation und in der Konsequenz die Formulierung notwendiger Veränderungen, die in konkreten Maßnahmen und Projekten mündeten. „Insgesamt war diese für die Azerca ungewohnte Veranstaltungsform der Startschuss für neue Kultur der internen Kommunikation und Fortbildung“, so die Azerca-Geschäftsführerin Bettina Banse. Die Betriebsnachfolger werden z.B. ein Forum für sich einrichten und planen Seminare zur internen Weiterbildung. Zu den Themen Nachhaltigkeit, Datenbanken, Mitgliedergewinnung, technische Pflegesysteme und der Aufnahme weiterer Kulturen in die Azerca bildeten sich auf der Grundlage zuvor im Konsens formulierter Entwicklungsziele die Arbeitsgruppen.

Der Prozess der Veränderung wird nun in Seminaren im Februar und August weiter reflektiert und die Ergebnisse werden kontinuierlich umgesetzt. Auf der Herbsttagung 2010 werden die weiteren Inhalte aufgegriffen und bearbeitet. „Auf dieser guten Erfahrung werden wir aufbauen und unsere Mitglieder stärker in die Diskussion über die Verbandsentwicklung einbeziehen. Wir wollen uns mehr Zeit für unsere Aktivitäten und den Austausch untereinander nehmen“, so Friedrich.

 

 

 

 

Azerca stellt sich mit neuer Kultur der internen Fortbildung für die Zukunft auf
In Gruppenarbeit und Plenum erarbeiteten die Teilnehmer neue Ziele für die künftige Ausrichtung der Azerca. Foto: Azerca

Azerca stellt sich mit neuer Kultur der internen Fortbildung für die Zukunft auf
Die Mischung war wichtig: Azercaner und ihre Familien wie auch Vertreter aus Beratung/Wissenschaft und Handel/Industrie/Vermarktung brachten ihre Ansichten und Anliegen in die Konferenz mit ein. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 48 vom 03. Dezember 2009

Friedrich und Kanders in ihren Ämtern bestätigt

Azerca-Mitgliederversammlung am 1. Dezember 2009

Auf eine gute Heidesaison blickte der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich bei der Mitgliederversammlung am 1. Dezember in Hamburg zurück. Die Witterung war dieses Jahr für die Eriken- und Callunenproduzenten sehr schwierig. Dennoch wurden gute Qualitäten erzeugt und gut abgesetzt.  Friedrich führt dies auch auf die züchterischen Leistungen in beiden Kulturen zurück.

Hamburg ist ein großer Verbrauchermarkt, stellte Andreas Kröger, Präsident der Landwirtschaftskammer Hamburg, und Vertreter des Gartenbauverbandes Nord bei der Azerca-Mitgliederversammlung dar. Aber auch hier sind Initiativen zur Absatzförderung notwendig. Daher war er an dem Austausch über eine gut funktionierende Werbe- und PR-Arbeit mit der Azerca interessiert. Diese stellte Stefan Kanders, Geldern, stellvertretend für die Ausschuss-Vorsitzende Hanni Teloy vor. Eine kontinuierliche Arbeit im Sinne der Kunden und ständig neue Ideen sind das Kerngerüst der seit Jahren erfolgreichen Azerca-Werbe- und PR-Initiativen. Hohe Abdruckquoten in Veröffentlichungen und ein vertrauensvoller Umgang mit dem Fachhandel sind als Ergebnis festzuhalten. Auch dieses Jahr wurde ein  neues Mitglied in die Azerca aufgenommen: Markus Wittmann aus Schechen.

Im Namen aller Züchter in der Azerca bedankte sich der Arbeitsausschuss-Vorsitzende Matthias Küppers bei Uta Krüger, Bad Zwischenahn. Sie prägte die Sortimentprüfung Azaleen und Eriken und die Registerprüfung. Auch die beschreibende Sortenliste basiert mit auf ihrer Arbeit. Mit ihrem Fachwissen und ihrer tatkräftigen Unterstützung hat sie im Laufe ihrer jahrzehntelangen Arbeit den Züchtern sehr viel geholfen. Uta Krüger wird im kommenden Jahr aus der Arbeit der LVG ausscheiden.

Gerhard Friedrich, Friedrichshafen, wurde bei seiner ersten Wiederwahl als Azerca-Vorsitzender mit allen Stimmen im Amt bestätigt wie auch Stefan Kanders, Geldern, als stellvertretender Vorsitzender. Friedrich wurde nach der erfolgreichen Zukunftskonferenz Anerkennung für diese Initiative und seine Mitgliedermotivation ausgesprochen.
Neu in den Azerca-Ausschuss für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit wurden Franz-Willi Honnen, Landgard Blumen & Pflanzen GmbH, und Alexandra Pippert, Bad Homburg, gewählt.

Der Sommertreff findet 2010 vom 1. bis 3. August am Niederrhein statt. Die Herbsttagung vom 28. bis 30. November in Berlin. Im Sommer 2011 steht der Bodensee als Reiseziel fest. Zu diesem Termin wird dann auch die Mitgliederversammlung stattfinden. Auf Wunsch der Mitglieder soll die regelmäßig im Sommer stattfindende Auslandsreise dann im Herbst durchgeführt werden. Als Reiseziel sind die USA geplant.

 

 

 

 

HOT 2009
Einstimmig wiedergewählt: der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich (von links) und sein Stellvertreter Stefan Kanders. Foto: Azerca

HOT 2009
Gerhard Friedrich (von links) dankte dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Hamburg und Vertreter des Gartenbauverbandes Nord, Andreas Kröger, für sein Grußwort bei der Mitgliederversammlung. Foto: Azerca

HOT 2009
Matthias Küppers dankte Uta Krüger, LVG Bad Zwischenahn, für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Azerca, besonders für die Züchter. Foto: Azerca

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 34 vom 27. August 2009

Fachhandel plant intensivere Heidepräsentationen

Azercaner bieten hervorragende Pflanzenqualitäten, anregende Heideschau und praktikable Werbematerialien auf der HOT 2009

Die Heidesaison startet vielversprechend. Hervorragende Qualitäten der Produzenten stehen bereit und die Erfahrungen mit dem Heideverkauf im vergangenen Jahr sind im Fachhandel meist sehr erfreulich in Erinnerung. Von einer positiven Grundstimmung für den Herbstverkauf berichteten die Besucher aus dem Fachhandel am Stand der Azerca auf den Herbstordertagen (HOT) am 25. und 26. August in Lüllingen.
Eine attraktive Herbstdekoration scheinen immer mehr Gartencenter und Endverkaufsgärtnereien zu planen. Die dafür sehr gut geeigneten Werbematerialien der Azerca wurden auf der HOT und in den vergangenen Wochen noch stärker nachgefragt, als in den Jahren zuvor. Auch die Anregungen zur Warenpräsentation mit individuellen inspirierenden Werkstücken der Floristmeisterin Isabel Prang, Süchteln, am Azerca-Stand wurden von dem internationalen Publikum u.a. aus Italien, den Niederlanden, Dänemark, der Schweiz, Österreich, England und Frankreich begeistert aufgenommen. Auf der Homepage der Azerca unter www.azerca.de sind Fotos einzelner Werkstücke zu sehen.
Die Sorte `Loki´ taufte Johannes van Leuven am 25. August am Azerca-Stand. Diese Sorte aus der Züchtungslinie der Gareden-Girls-Knospenblüher von Kurt Kramer zeigte schon bei der HOT ihre Vorzüge: Ihre Farbe leuchtet intensiv und sie blüht zwei Wochen vor der Sorte, `Athene´, aus der sie als Sport hervorging.

 

 

 

HOT 2009
Die Sorte `Loki´ taufte Johannes van Leuven gemeinsam mit der Heideprinzessin 2009, Verena Küppers, am 25. August am Azerca-Stand. Foto: ZVG

HOT 2009
Anregungen zur Warenpräsentation, teilweise mit individuellen inspirierenden Werkstücken kombiniert, wurden von dem internationalen Publikum begeistert aufgenommen. Foto: ZVG

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 50 vom 04. Dezember 2008

Innovationen beginnen im eigenen Betrieb

Positive Eigeninitiativen bei der Azerca-Herbsttagung aufgezeigt

„Die eine Bevölkerungsgruppe kann sich Standardqualitäten im Mittelfeld nicht mehr leisten, die andere will auf keinen Fall Mittelmaß“. So wie sich die Bevölkerung polarisiert unter Ausdünnung der Mittelschicht, so müssen auch die Gärtner ihre Produkte polarisieren, empfahl Miriam Stenger, CoConzept, Luxemburg. Im Rahmen der Vortragsveranstaltung während der Herbsttagung am 2. Dezember in Osnabrück stellte sie den Azercanern und ihren Gästen anhand von Kaufverhalten, Marktinformationen und dem Lebenszyklus der Azercaprodukte mögliche Verkaufsstrategien dar. Innovationen sind demnach unabdingbar, auch in der Züchtung. Dabei ist entscheidend, dass neue Sorten für Verbraucher einen Mehrwert darstellen. Stenger bestätigte außerdem, dass sich der Absatz von Ericen und Callunen in den Jahren 2001 bis 2005 besser entwickelt hat als der von Beet- und Balkonpflanzen.
Aktuelle Beispiele für die Vermittlung von Zusatznutzen und Produktveredelung sowie die Kommunikation mit Verbraucher und Handel stellte Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbe- und PR-Auschusses vor. Die Azerca-Pressearbeit hat nicht nur in der deutschen Fach- und Publikumspresse gute Resonanz. Redaktionen aus zwölf europäischen Ländern nutzten in diesem Jahr die angebotenen Texte und Fotos der Azerca. Durch enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandel wurden neue Verkaufshilfen entwickelt und erfolgreich vertrieben. Wettbewerbe und Seminare für den gärtnerischen Handel wurden sehr gut angenommen.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kann durch Mulchen der Töpfe verringert werden. Welches Material ist aber beispielsweise für Gaultherien geeignet? In einem Praxisversuch testeten Peter Aldenhof und Michael Thomas zahlreiche Stoffe auf Eignung, Stabilität, Verwendung im Produktionsablauf, Optik und Kosten. Die ersten Ergebnisse wurden mit Kollegen und Beratern diskutiert.
Depotdünger kann im Callunenanbau die Auswaschung von Düngemitteln verringern. Eine flüssige Nachdüngung ab der zweiten Junihälfte ist weiterhin notwendig, berichtete Günter Sprau, Landwirtschaftskammer NRW, als Ergebnis eines zweijährigen Versuchs im Gartenbauzentrum Straelen. Ähnliche Resultate erzielte Gerhard Friedrich, Vorsitzender der Sondergruppe Azerca, in seinem betriebseigenen Versuch. Die Verfügbarkeit von Depotdüngern muss genau beobachtet werden. Eine Weiterentwicklung und die optimale Verwendung sind notwendig, resümmierten beide Referenten.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Besichtigung von zwei vorbildlichen Betrieben im Raum Osnabrück: Manfred Rieke in Recke-Steinbeck und Thomas Becker, Gartenbau Kötterheinrich in Lengerich, die beide bereits als Unternehmer ausgezeichnet wurden. Die beiden spezialisierten Betriebe, Orchideen- und Heideproduktion in Recke und Hortensienproduktion in Lengerich, demonstrierten wie wichtig das Thema Energie, aber auch Mitarbeiterführung, Firmenphilosophie und Logistik für die Zukunft der Branche sind. Im Bereich Ausbildung arbeiten beide Unternehmen eng zusammen.

 

 

 

Innovationen beginnen im eigenen Betrieb
Die Biogasanlage ist für den Betrieb von Manfred Rieke (rechts) in Recke-Steinbeck eine wichtige Grundlage der Orchideenproduktion. Foto Banse

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 42 vom 09. Oktober 2008

Gewinner beim Kreativwettbewerb „Schöner Schenken mit Heide und Azaleen“ ermittelt

Sehr große Resonanz von Edewecht bis Erlangen, von Odenthal bis Leipzig

Über 150 Werkstücke wurden beim Kreativwettbewerb Azaleen und Heide in Form von Fotos eingereicht. Die Azerca hatte mit den Fachzeitschriften „florieren!“ (Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart) sowie „gestalten & verkaufen“ (Haymarket Media GmbH & Co. KG, Braunschweig) zum Wettbewerb „Schöner Schenken mit Heide und Azaleen“ aufgerufen und aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich und der Schweiz eine enorme Resonanz erhalten. Sowohl langjährige, profilierte Floristinnen und Floristen als auch Berufseinsteiger nahmen teil. Als Beweggrund nannten sie die professionelle Bewertung ihres Könnens, die floristische Herausforderung und die Freude am Entwickeln neuer Perspektiven. Als Jurymitglieder ermittelten Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses, Christine Meyn, g&v, Edith Strupf, florieren! sowie Thomas Eckelmann, Agentur pressto, folgende Preisträger:

Heide:
Platz 1: Beate Walther, Rohr
Platz 2: Ingeborg Netzker, Gartenbau Borchel, Kolkwitz
Platz 3: Elke Janßen, Edewecht

Azaleen:
Platz 1: Jacques Coolen, Odenthal
Platz 2: Isolde Horschig, Blattwerk, Leipzig
Platz 3: Birgit Rudelt, Die Blumenwerkstatt, Erlangen

„Heidepflanzen gehören zu den typischen Pflanzen, die im Herbst nicht fehlen sollten. Sie sind nicht nur vielseitig verwendbar, sondern auch für alle Stilrichtungen, von edel, puristisch, romantisch bis rustikal einsetzbar“, berichtete Beate Walther.
Mit Erika und Calluna ist Ingeborg Netzker im elterlichen Betrieb aufgewachsen und bringt seit der Bundesgartenschau 1995 in Cottbus die Schönheit der Heide in vielerlei Gestaltung dem Publikum nahe.
Auch Elke Janßen schätzt Heidepflanzen: „Sie bringen Abwechslung in die Herbstfloristik. Als Einzelpflanze in edlen oder rustikalen Gefäßen, für die Gruppenbepflanzung oder als Schnittmaterial für florale Werkstücke.“

„Azaleen sind gerade jetzt in der lichtarmen Jahreszeit ein echter Augenschmaus. Durch die üppige dekorative Blütenfülle und die leuchtende Farbpalette bestechen diese Pflanzen bei richtiger Präsentation“, beschreibt Birgit Rudelt ihre Beziehung zu Azaleen.
„Diese Pflanzen erinnern mich an meine Oma, auf deren Fensterbank standen viele Azaleen. Sie waren der ganze Stolz meiner Großmutter“, erinnert sich Jacques Coolen.
Isolde Horschig mag die Einzelheiten der Azaleenblüte: „Sie ist sehr apart und durch ihre teilweise hübsch anzusehenden Staubgefäße wirkt sie sehr elegant.“

Heide und Azaleen passen in den gegenwärtigen Trend der Naturnähe, betonte Hanni Teloy. „Sie vermitteln Ruhe und sind doch vielfältig, sie wirken strukturiert und klar und doch emotional. Floristen können bei diesen Pflanzen aus dem Vollen schöpfen.“ Die Vorsitzende gratulierte den Preisträgern und bedankte sich bei allen, die am Wettbewerb teilgenommen haben.

 

 

 

Beate Walther
Gewinnerin des Heidepreises: Beate Walther aus Rohr. Foto: Azerca

Jacques Coolen
Gewinnerin des Azaleenpreises: Jacques Coolen aus Odenthal. Foto: Azerca

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 40 vom 25. September 2008

Professionelle Warenpräsentation gefragt

Seminar Heidepräsentation vermittelte Grundsätze zur Verkaufsförderung

Je nach Trend ändern sich auch die Gestaltungsgrundsätze für die Warenpräsentation im gärtnerischen Fachhandel. Viele neue Anregungen dazu erhielten die Teilnehmer der Seminare „Herbstpräsentation mit Erica und Calluna“, die die Azerca, der Verband Deutscher Garten-Center (VDG), der Bundesverband Einzelhandelsgärtner und der Bund deutscher Friedhofsgärtner veranstalteten. So gab es am 9., 11. und 23. September in Herdecke, Pforzheim und Hamburg viele Tipps und Anregungen zum Umgang mit der Pflanze und zur effektiven Warenpräsentation von Floristmeisterin Anne Effelsberg.

„Erfolgreiche Gartencenter und Einzelhandelsgärtnereien inspirieren ihre Kunden mit Pflanz- und Gestaltungskompetenz“, erläuterte die Referentin. Kunden mit ihren unterschiedlichen Vorlieben erhalten hier individuelle, stilistisch unterschiedliche Floristik sowie bepflanzte Töpfe, Kübel und Kästen. „Pflanzen pur mit stimmigen Gefäßen stilgerecht pflanzen“, war dann auch eine der Aufgaben für die Teilnehmer. Heide als Hauptelement zeigte sich für die Gärtner und Gärtnerinnen sowie Floristinnen dabei als sehr wandlungsfähige Pflanze, die für drinnen wie draußen geeignet ist. Rationelles Arbeiten war bei allem Experimentieren dennoch gefragt und auch ein Angebot für unterschiedliche Preissegmente musste bedacht werden.

Dekorierte Heidetöpfe, Floristik mit Calluna und Erica sowie eine moderne Warenpräsentation auf Verkaufstischen und die allgemeine Aufteilung von Verkaufsräumen waren Themen der Weiterbildung. Über Heidearten und -sorten sowie deren Produktion und Qualitätserhaltung im Handel berichteten die Azercaner Werner Eckle in Pforzheim, Heinz Manten in Herdecke und Wolfgang Schoenemann in Hamburg.

Thorsten König, Inhaber der Premium Gärtnerei Blumen König in Herdecke, lud zudem die NRW-Heideprinzessin und die Regionalpresse ein. Die Werkstücke der Seminarteilnehmer boten den optimalen Rahmen für Pressefotos.

Im Gartencenter Streb in Pforzheim schätzten die Teilnehmer vor allem die praxisnahe Herangehensweise. „Wir haben heute einiges über Kundentypen sowie über deren Wünsche und Ansprüche gehört. Toll fand ich, dass wir das Gehörte sofort in die Tat umsetzen durften. Ich werde einige Tipps im elterlichen Betrieb umsetzten und bin gespannt auf die Reaktionen der Kunden“, schilderte Jochen Schumacher aus Römerberg seine Eindrücke. Die Kunden im Gartencenter Streb griffen bei den fertigen Werkstücken sofort zu.

Auch beim dritten Seminar im Bellandris Pflanzenforum war die Vielfalt der erstellten Werkstücke groß und begeisterte auch die Kunden, die die Seminar-Aktivitäten im Garten-Center neugierig verfolgten. Die Teilnehmer resümierten in der Schlussbe-sprechung, dass sie in ihren Unternehmen mehr Möglichkeiten und Ideen zur Arbeit mit den Pflanzen und  zur Warenpräsentation nutzen werden und den Kunden noch verstärkt mit schönen Beispielen „Appetit“ auf die Eriken und Callunen  machen werden.

Auch die Werbematerialien und begleitende Pressearbeit der Azerca unterstützen den Verkauf im Fachhandel. Aufgrund des guten Besuchs der Seminare - zwei waren ausgebucht - sowie der sehr positiven Beurteilung planen die Veranstalter, für 2009 eine Fortsetzung. Es liegen bereits Anmeldungen für die Teilnahme und auch Bewerbungen für die Ausrichtung weiterer Seminare von Gartencentern für das nächste Jahr vor. Die Seminare wurden von der Azerca und der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH gefördert.

 

 

 

Professionelle Warenpräsentation
Inmitten der Werkstücke thronen die NRW Heideprinzessin Verena und Seminarleiterin Anne Effelsberg. Foto: Banse

Professionelle Warenpräsentation
Auch die Mischung von Erica und Calluna in einer floristischen Arbeit hat ihren Reiz. Foto: Banse

Professionelle Warenpräsentation
Alle Werkstückkombinationen wurden mit den Teilnehmern detailliert besprochen. Foto: VDG

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 36 vom 28. August 2008

Heide international gefragt

Azerca mit erfolgreichen Handelskontakten auf der HOT 2008

Das Motto der Azerca „Heide. Gib der Farbe ein Zuhause!“ wurde schon für Werbeaktivitäten und für Werbematerial in England, Italien und Frankreich übersetzt. Bei der Präsentation der Azerca auf den Herbstordertagen (HOT) am vergangenen Dienstag und Mittwoch, 26. und 27. August, in Lüllingen griff erneut eine Handelsorganisation aus dem europäischen Ausland die floristische Heide-Herbstinszenierung auf und das attraktive Werbematerial auf und bot eine gemeinsame Aktivität für das kommende Jahr an. Eine fünfte Sprachversion wird für 2009 voraussichtlich umgesetzt.

Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses aus Geldern, sieht die Arbeit der Produzentenvereinigung erneut klar bestätigt: „Der Handel schätzt Heide als Umsatzträger des Herbstes, die züchterischen Erfolge, die ein immer vielfältigeres Sortiment bieten, und die Ideen, die wir zur Präsentation vermitteln. Das bekommen wir in einzelnen Gesprächen und Kooperationsangeboten immer wieder genannt.“

Ludger Halmans, Kevelaer, ließ am ersten Tag der Herbstordertage seine beiden Neuheiten ‚Sandra’ und ‚Sarah’ von der NRW-Heideprinzessin Verena Küppers öffentlichkeitswirksam taufen. Die beiden Daboecia cantabrica-Sorten sind Verbesserungen der Sorten `Alba´ (‚Sandra’) und ‚Cinderella’ (‚Sarah’) mit großen weißen Blüten. Azercaner stellten sowohl das Spektrum der Heidearten und -sorten als auch die Neuheiten am Stand vor. Auch sie nutzten hier den direkten Kontakt zum Handel.

 

 

 

 

NRW-Heideprinzessin 2008
Am Azerca-Stand taufte die NRW-Heideprinzessin 2008 die neuen Daboeciensorten von Ludger Halmans. Foto: ZVG

 

Besucherattraktion
Die großen Blüten und die attraktive Laubfärbung machten die beiden neuen Daboeciensorten ‚Sarah’ und ‚Sandra’ zu einer Besucherattraktion am Azerca-Stand. Foto: ZVG

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 34 vom 14. August 2008

Azerca-Sommerreise zeigte: Heidequalitäten 2008 überzeugen

Weitergabe der Kostensteigerungen unvermeidlich

Hervorragende Qualitäten bei Azerca-Kulturen sahen die ca. 50 Teilnehmer der Azerca-Sommerreise 2008. „Wir sehen sehr zuversichtlich auf die kommende Heidesaison“,  fasste der Azerca-Vorsitzende Gerhard Friedrich, Friedrichshafen, die Begehungen zusammen. Zudem stellte der Vorstand  in seiner Sitzung am 10. August in Giengen fest, dass die Menge verkaufsfertiger Heidepflanzen dieses Jahr stagniert. Bei Erica gracilis kann es aufgrund der Unwetter in den letzten Wochen regional  zu erheblichen Fehlmengen kommen.
Anhand der Jungpflanzenbestellungen und Betriebsentwicklungen erwarten die Vorstandsmitglieder zukünftig bei Heidepflanzen insgesamt sogar leichte Rückgänge der Anbauzahlen. 
Die Kostensteigerungen in der Produktion in den letzten Jahren werden nun weitergegeben werden müssen. Verpackung, Produktionsmittel, Löhne, Energie und nicht zuletzt die Frachtkosten belasten Azercabetriebe wie die gesamte Branche. Vor allem zukunftsorientierte Unternehmer sehen, dass die seit Jahren kumulierten Kostensteigerungen nicht mehr vorrangig zulasten der Betriebe gehen können. Sie haben ihre Partner informiert, dass in dieser Saison die Preise für die Produkte angehoben werden.

Wie sich Azercabetriebe in den vergangenen 50 Jahren auf ändernde Märkte und Produktionsbedingungen eingestellt haben, war bei der Sommerreise am 11. und 12. August gut nachzuvollziehen. Christian und Hermann Held, Held Gartenbau GbR, Schwäbisch Gmünd, stellten von den klassischen Azerca-Kulturen Azaleen und Erica gracilis auf Calluna vulgaris und Gaultheria procumbens um. Zudem stieg der Anteil der  Vermarktung über den privaten Großhandel auf 70 %.  Diese Arbeitserleichterung schätzen Vater und Sohn. Callunen, Rosen, Lavendel, Hebe und Calocephalus produziert nun der Traditionsbetrieb Bernhard Nill, Ellingen. Die Flächen werden über Sportplatzdrainagen entwässert, die Kulturen stehen ausschließlich in Kulturpaletten und den in Süddeutschland weit verbreiteten Halterungstöpfen, welche auf verzinkten Baustahlmatten aufgedreht sind. Die im Handel vorzugsweise angenommenen sauberen Töpfe sind damit garantiert. Paul Haufe, Bachhagel, bietet seinen Kunden mit denselben Produktionsmethoden den gleichen Service. Zudem liefert er als Spezialität fertige Pflanzschalen mit Callunenkombinationen und auch Erica arborea. Als weitere Kultur auf Ebbe-Flut Tischen waren in diesem Betrieb  Azaleen in hervorragender Qualität zu sehen.
Die gute Zusammenarbeit von Produzenten und Vermarktern betonten die süddeutschen Betriebe bei der Besichtigung von Gartenbau Rednitzhembach Schmidt GmbH & Co. KG in Rednitzhembach. Pflanzenausfälle bezifferte Geschäftsführer Thomas Schmidt mit unter einem Prozent. Wichtig sei ihm, die Ware direkt aus den Betrieben zu beziehen.

Mit dem Jungpflanzenbetrieb Welzel GbR in Essingen und der Weleda-Naturals-GmbH in Schwäbisch Gmünd sahen die Teilnehmer weitere beeindruckende Unternehmen.

 

 

 

 

Azerca-ZüchtungsausschuGartenbau Rednitzhembach Schmidt GmbH & Co. KG
Firmenphilosophie, Vermarktungsstrukturen und die Zusammenarbeit mit den regionalen Gärtnern erläuterte Thomas Schmidt (r.), Gartenbau Rednitzhembach Schmidt GmbH & Co. KG in Rednitzhembach. Foto: Banse

 

Heideschalen
Produktion und Vermarktung u.a. seiner attraktiven Heideschalen diskutierte Paul Haufe (r.) mit Kollegen und Beratern. Foto: Banse

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 21 vom 15. Mai 2008

Azerca-Sommerreise nach Süddeutschland

10.-12. August 2008

Kurz vor dem Start der Heidesaison 2008 besuchen Azercaner traditionell ihre Kollegen bei einer Sommerreise. Wie stehen die Heidekulturen, wie wirken sich die aktuellen Witterungsverhältnisse aus, welches Angebot ist in Kürze zu erwarten? Die Antworten sind auf Anbauflächen und bei Fachgesprächen zu finden. Die Azerca lädt ihre Mitglieder und Gäste vom 10.-12. August 2008 zu einer Fahrt nach Süddeutschland ein in die Betriebe mit Azerca-Kulturen wie Held Gartenbau GbR in Schwäbisch Gmünd, Paul Haufe in Bachhagel und Bernhard Nill in Ellingen. Im Gemüsejungpflanzenbetrieb Welzel GbR in Essingen ist neben der Produktion auch eine 800 KW Pelletheizanlage zu besichtigen. Gartenbau Rednitzhembach, Schmid GmbH & Co.KG, wird als wichtiger Vermarkter und innovativer Marketingexperte besucht. Einblicke in die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise bietet der internationale Konzern Weleda mit Schaugärten , Gewächshaus und biologischer Kläranlage. Nähere Informationen sind bei der Azerca-Geschäftsstelle in Bonn zu erhalten unter info@azerca.de, Tel.: 0228/81002-51, Fax: 0228/81002-77.

 

 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 09 vom 21. Februar 2008

Heidesortiment langfristig bereichern

Azerca-Züchtungsausschuss tagte in Bad Zwischenahn

Die Züchtung von Eriken, speziell eine Interartkreuzung, birgt ein viel versprechendes Potenzial für Heideneuheiten in den nächsten Jahren. Der Azerca-Züchtungsausschuss wird daher diese Ausrichtung stärken. Matthias Küppers, Vorsitzender des Azerca-Züchtungsausschusses, begrüßte die Bereitschaft der Züchter, mit gemeinsamer personeller und finanzieller Anstrengung die Entwicklung von Innovationen auf dem Heidemarkt zu sichern. Weiterhin interessante Neuheiten bei Callunen kündigte auch Dr. Burkhard Spellerberg, Bundessortenamt Rethmar, bei der Sitzung des Ausschusses am 19. Februar in Bad Zwischenahn an. Laubfarben und Wuchsformen würden sich auch bei den aktuell in der Sortenprüfung befindlichen Pflanzen eindeutig unterscheiden.

Der Züchtungsausschuss beschloss zudem einhellig, die Körkommission Azaleen in Bad Zwischenahn wieder einzurichten. Als Mitglieder sollen Produzenten und Vertreter von Vermarktungseinrichtungen und dem Fachhandel gewonnen werden. Mit ihrem Urteil sollen den Züchtern bei den Neuheitensichtungen wichtige Hinweise zur Produktion und Vermarktung gegeben werden. Die Wünsche der Verbraucher an die Qualität von Azaleen sollen in der Arbeit des Züchtungsausschusses insgesamt stärker aufgenommen werden. Günter Meyer vom Marktverband für Azaleen und Eriken GmbH in Bremen diskutierte die Anforderungen und die aktuelle Marktentwicklung von Azaleen mit den Züchtern.
Uta Krüger, LVG Bad Zwischenahn, berichtete, dass bei den neuen Azaleensorten verstärkt duftende Varianten zur Registerprüfung eingereicht worden sind. Auch zweifarbiges Laub sei bei den Neuheiten zu verzeichnen.

 

 

 

Azerca-Züchtungsausschuss
Der Azerca-Züchtungsausschuss tagte in Bad Zwischenahn.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 51 vom 07. Dezember 2007

Azerca-Mitglieder stimmen für den Werbecent bis zum Jahr 2010

Langfristige Beiträge zeigen nachhaltige Erfolge

Die Bilanz der mittlerweile 10-jährigen Azerca-Werbungs- und Öffentlichkeitsarbeit fällt sehr positiv aus. Daher stimmten die Mitglieder der Sondergruppe Azerca am 3. Dezember dafür, den Werbecent von 2008 bis 2010 als Gemeinschaftsumlage weiterhin zu erheben. „Unser langfristiges Engagement hat zu einer veränderten Einstellung gegenüber Heide sowohl im Fachhandel als auch bei den Verbrauchern geführt“, stellte der Azerca- Vorsitzende Gerhard Friedrich aus Friedrichshafen fest. Heidepflanzen werden verstärkt von jungen Kunden angenommen, denn der Fachhandel präsentiert sie fröhlich und einfallsreich und spiegelt hiermit die zahlreichen Berichte in den Fach- und Publikumszeitschriften wider. Der Fachhandel nutzt gezielt die Chancen, Heide als festen Umsatzträger im Herbst im Geschäft zu inszenieren. Die Kooperation der Azerca mit Fachhandelsorganisationen und die Pressearbeit haben hierzu beigetragen.

Wie wichtig aber auch der Absatz im europäischen Ausland ist, darüber berichtete beispielsweise Vorstandsmitglied Peter Aldenhoff aus Schermbeck. Die seit Jahren steigenden Anbaumengen von Callunen werden mit Unterstützung gezielter Exportmaßnahmen vom deutschen Markt genommen. „Auch in diesem Jahr war der Exportanteil für viele Betriebe sehr wichtig“, sagte Aldenhoff. Entsprechend positiv wurden der Vortrag und die Belege über die aktuellen Erfolge der traditionellen Exportförderungsmaßnamen von Azerca und der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH in Italien aufgenommen.

„Der Azerca-Werbeausschuss wird konsequent auf die drei Säulen der Azerca-Werbe- und PR-Strategie bauen - Pressearbeit, Fachhandel und Export - “, versicherte die Ausschussvorsitzende Hanni Teloy. Die Planungen seien bereits in vollem Gange.

 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 51 vom 07. Dezember 2007

Azerca stimmt für mehr Aktivitäten im Forschungsbereich

Guter Saisonverlauf für Heidekulturen

Auf eine insgesamt erfreuliche Saison für die Heidepflanzen blickte Gerhard Friedrich aus Friedrichshafen, Vorsitzender der Sondergruppe Azerca, in der Mitgliederversammlung am 3. Dezember in Dresden zurück. Trotz der hohen Niederschläge seien nur in geringem Maße krankheitsbedingte Ausfälle zu verzeichnen gewesen. Alle Regionen hätten mit geeigneten Kulturmaßnahmen die Wachstumsverzögerungen aufgefangen und sehr gute Qualitäten angeboten.

Zur Unterstützung der Betriebe beteiligt sich die Azerca an praxisnahen Untersuchungen, zum Beispiel zum Befall von Callunen durch Glomerella. Jens Wienberg, Pflanzenschutzamt Oldenburg, trug Versuchsergebnisse zur Sortenanfälligkeit vor. Anfällig waren bei der künstlichen Infektion alle Sorten; die Rotblühenden zeigten aber eine höhere Empfindlichkeit gegenüber dem Schaderreger. Über die Biologie und Verbreitung von Glomerella cingulata ist noch weiteres Grundlagenwissen erforderlich, berichtete Andrew Gallik, Landwirtschaftskammer NRW. Da nur im ersten Kulturjahr eine Bekämpfung möglich sei, müssen die Bestände regelmäßig kontrolliert und die Stellflächen gründlich desinfiziert werden. Wie wirken sich Niederschläge auf die Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln aus? Dieser Frage gehen die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Bad Zwischenahn und das Pflanzenschutzamt Oldenburg mit finanzieller Beteiligung der Azerca auf den Grund. Als Testpflanzen werden Callunen und Azaleen verwendet. Das Konzept stellte Dr. Elke Ueber, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, den Mitgliedern vor. Die Azercaner sprachen sich dafür aus, den Bereich Forschung und Züchtung weiterhin verstärkt zu fördern.

 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 51 vom 07. Dezember 2007

Alternative Kulturen und alternative Unternehmensführungen

Entwicklungen und Verbesserungen bei Pflanzenneuheiten honorieren

Eine Kultur, die bis Woche 40 im Freiland vorkultiviert wird und dann im Gewächshaus zum Valentinstag blühend produziert werden kann, passt ideal in einen Azercabetrieb. Bei einem Versuch mit 21 Ausgangssorten ermittelte Stephan Wartenberg von der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Dresden einige geeignete Kandidaten. Diese stellte er den Teilnehmern der Azerca-Herbsttagung bei der Besichtigung der LfL vor und erläuterte die Details. Geum coccineum 'Cooky‘ und Androsace septentrionalis 'Star Dust‘ waren besonders geeignet. Sie hielten nach der Kultivierung im Gewächshaus und einem anschließenden Frosttest auch die weiteren Zimmerbedingungen aus. Fragen, zum Beispiel zur Belichtung und Wachstumsregulierung, werden weiterhin bearbeitet.

Für einen selbstbewussteren Auftritt bei Preisverhandlungen warb Jens Schachtschneider, Staudengärtner und Präsident des Nordwestdeutschen Gartenbauverbandes, bei den Azercanern. Neue Generationen einer Fahrzeugklasse werden teurer verkauft. Entwicklungen und Verbesserungen bei Pflanzenneuheiten sollten genauso honoriert werden. Ein guter Produkt- und Lieferservice sowie eine ausgeprägte Kundenbindung sind hierfür Voraussetzungen. Wie Netzwerke und Kooperationen nützen und wie weit diese zu fassen sind, darüber berichtete Schachtschneider auch als Mitglied der Staudenkooperation “Staudenring“.

Mehr delegieren und klarer entscheiden sind zwei Faktoren, um mehr Zeit für wichtige Dinge zu erhalten, erläuterte Erwin Germann, Trainer im Gartenbau, mit seinem Referat über Zeitbewusstsein für Chefs.

Im Betrieb Rülcker, Dresden, besichtigten die 80 Teilnehmer der Herbsttagung die Betriebsteile Produktion und Endverkauf sowie das mit Bioöl betriebene Blockheizkraftwerk.

Am Festabend erhielten die Preisträger der vorgezogenen Azaleenschau und der Heide- Freilandschau die Medaillen der BUGA Gera und Ronneburg.

Die Förderfirmen der Azerca nutzten die neue Möglichkeit, sich am Rande der Tagung mit ihren Produkten zu präsentieren und direkte Kontakte zu den Mitgliedern aufzunehmen.

 

 

 

Alternative Kulturen und alternative Unternehmensführungen
Die Callunensichtungsfläche an der LfL fand großes Interesse der Azercaner. Stephan Wartenberg (Mitte hinten) erläuterte hierbei auch die Zusammenarbeit mit der Azerca Ost.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 51 vom 07. Dezember 2007

Wahlen bei der Azerca-Herbsttagung

Mitgliederentwicklung positiv

Peter Aldenhoff, Schermbeck, Thomas Baumgartner, Wasserburg, Andreas Hintze, Bremen, und Helmut Lörcks, Kevelaer (in Abwesenheit), wurden bei der turnusgemäßen Wahl erneut in den Vorstand der Azerca gewählt. Neu in den Azerca-Züchtungsausschuss wurde Kurt Kramer, Edewecht, gewählt.
Als neue Mitglieder werden ab 2008 Bernhard Nill, Ellingen, und Manfred Rieke aus Recke- Steinbeck aufgenommen. Die Mitgliederentwicklung in der Azerca war schon im Jahr 2007 positiv.

 

Wahlen bei der Azerca-Herbsttagung
Als Vorstandsmitglieder u.a. erneut gewählt (v.l.): Peter Aldenhoff, Andreas Hintze und Thomas Baumgartner. In Abwesenheit wurde auch Helmut Lörcks im Amt bestätigt.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 44 vom 25. Oktober 2007

Alternative Kulturen im Gewächshaus und alternative Unternehmenskultur?

Azerca-Herbsttagung in Dresden vom 2. bis 4. Dezember 2007

Vom Sonntag, 2. Dezember, bis Dienstag, 4. Dezember, veranstaltet die Azerca ihre Herbsttagung in Dresden. Die traditionelle Abfolge von Vortragstagung, Mitgliederversammlung und Betriebsbesichtigungen wurde geändert.

In der öffentlichen Sitzung hält Stephan Wartenberg, Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Dresden, einen Vortrag mit dem Titel „Neue Frühjahrsblüher – eine Chance für Azercabetriebe“. Jens Schachtschneider, Präsident des Nordwestdeutschen Gartenbauverbands und Staudengärtner veranschaulicht das Thema „Mit Partnern erfolgreich vermarkten. Netzwerke und Kooperationen im Gartenbau bilden und nutzen“. Über „Zeitbewusstsein für Chefs - der gekonnte Umgang mit Störfaktoren und Zeitfressern im Arbeitsalltag“ referiert Erwin Germann, Nürnberg, Trainer im Gartenbau.

In der internen Mitgliederversammlung wird über aktuelle Versuchsanstellungen und -ergebnisse berichtet. Zudem können sich die Teilnehmer in der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft über Versuchsanlagen informieren. Im Topfpflanzenbetrieb Rülcker in Dresden wird u.a. ein Bioöl-BHKW vorgestellt.

Bei rechtzeitiger Anmeldung ist ein Besuch einer Orgelnacht in der Dresdner Frauenkirche möglich.

Nähere Informationen und Anmeldung: Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, E-Mail: info@azerca.de, Tel: 0228 81002-55.
 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 39 vom 21. September 2007

Begeisterung für Heide in Italien Azerca:

Erica und Calluna stehen für ein positives Lebensgefühl

Das italienische Fachpublikum und die Presse zeigten ein engagiertes Interesse an der floristischen Heidepräsentation am vergangenen Freitag, 14. September, auf der Fachmesse „Flormart“ in Padua. Die deutsche Floristmeisterin Annette Gottmann aus Cortina d´Ampezzo zeigte in zwei Themenblöcken Gestaltungsvarianten für Erica und Calluna: eine moderne Innenraumdekoration, eine Dekoration für eine Hochzeitsfeier und den natürlichen Charme für Balkon und Terrasse.

Die Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau und die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft waren mit der Resonanz der gemeinsamen Veranstaltung sehr zufrieden. Laura Mattiucci, von der CMA-Außenstelle in Mailand (Centrale di Marketing del Settore Agro-Alimentare Tedesco), knüpfte auf der Fachmesse Kontakte zum gärtnerischen Fachhandel und ließ sich von der positiven Resonanz auf das typisch deutsche Gartenbau-Exportprodukt anstecken: Sie erarbeitete ebenso kleine Werkstücke.

Fachhandel und Medien nahmen die Anregungen, sich durch Individualität und Kreativität bei Heidepflanzen zu profilieren, sehr gut an - mit Szenenapplaus. Es wurde eine Zugabe gefordert und die Arbeitsergebnisse wurden anschließend umfassend fotografiert. Auf Wunsch des Publikums wurden die Werkstücke nach den Präsentationen intensiv besprochen und Anleitungen erbeten; einige Heidestücke wurden direkt verkauft. Auch ein Kamerateam nahm die Gelegenheit spontan wahr, die Heideverarbeitung zu zeigen.
Gottmann, selbst eine „Heidefreundin“, informierte über Pflanzeneigenschaften, Pflege und  Verwendung. Wichtig war ihr aber auch, konkrete Vorschläge für eine verkaufsfördernde Präsentation im Geschäft und arbeitswirtschaftliche Anregungen zu geben.

„Ich sehe unsere Strategie der Exportförderung bestätigt“,  fasste Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbe- und PR-Ausschusses zusammen. In der schon seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit der CMA werden sowohl dem Handel als auch den Journalisten Informationen und Ideen zur Heideverwendung geboten. „Unsere Freude an Heide geben wir weiter und zeigen mehr als das Produkt selbst“, so Teloy. Mit Presseunterlagen, Verkaufsförderungsmaterial unter dem  Motto „Erica. Dai Colore alla tua casa“ und der ansteckenden Begeisterung der Messebesucher wurde in Italien ein gutes Fundament gelegt, um auch die Käufer von Heide von der gesamten Bandbreite zu überzeugen. 

 

 

 

Begeisterung für Heide in Italien Azerca
Die italienischen Fachbesucher und Pressevertreter ließen sich von der Heidepräsentation in Padua anstecken: Ein Kamerateam filmte, Werkstücke wurden ans Publikum verkauft und viele erbaten eine Anleitung, um zuhause die Ideen selbst umzusetzen.

Begeisterung für Heide in Italien Azerca
Die Azerca im ZVG und die CMA waren mit der Resonanz auf die floristische Heidepräsentation sehr zufrieden.

Begeisterung für Heide in Italien Azerca
Pfiffig in Szene gesetzt: Ungewöhnliche Kreationen mit Heide inspirierten die Gäste der floritischen Präsentation in Padua.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 35 vom 31. August 2007

Heide unterstreicht Emotionalität im Herbst

Sehr gute Resonanz des Fachhandel-Seminars

„Die beste Verkaufsförderung ist eine gute Produktpräsentation“, erläuterte Floristmeisterin Anne Effelsberg, Bornheim, bei dem Seminar „Herbstpräsentationen mit Eriken und Callunen“. Aus genau diesem Grund hatten der Verband Deutscher Garten-Center (VDG), der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) und die Sondergruppe Azerca vergangenen Donnerstag, 30. August, ins Gartencenter Dinger nach Köln geladen. Denn auch der Fachhandel weiß, dass er seine Kompetenz nicht nur im Produkt zeigt, sondern seinen Kunden auch in der Gestaltung etwas bieten muss und beteiligte sich in großer Anzahl: Das Interesse an dem Seminar überstieg die möglichen Plätze.

Heidepflanzen sind zarte, leise und verhaltene Pflanzen und damit für den Herbst, in dem die Menschen etwas zur Ruhe kommen wollen, genau richtig, empfahl Anne Effelsberg. Heide verkörpere die herbstlichen Emotionen.

In fünf unterschiedlichen Stilrichtungen erarbeiteten die 27 Teilnehmer sehr individuelle, variationsreiche Pflanzkombinationen mit Heide in Gefäßen. Die Präsentation von Heide auf Verkaufstischen war der andere praktische Schwerpunkt des Seminars. Arbeitswirtschaftliche Tipps, betriebswirtschaftliche Kalkulationen, technische Empfehlungen und Trendaussagen waren Teil des theoretischen Programms. 

Im Gartencenter Dinger, das 2006 den ersten Platz im Präsentationswettbewerb „Heide – gib der Farbe ein Zuhause“ belegt hatte, geben die im Seminar gepflanzten Kübel, Kästen und Körbe noch zusätzliche Anregungen für die Kunden. Die Resonanz der Teilnehmer war so gut, dass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen wird.

 

 

 

Pflanzkompositionen mit Heide
Die vielfältigen Pflanzkompositionen mit Heide wurden in großer Runde besprochen.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 34 vom 24. August 2007

Großes Interesse an Heideneuheiten und –Floristik

Azerca-Stand bei der „HOT“ in Lüllingen

„Nach der Resonanz auf den Herbstordertagen (HOT) blicke ich sehr optimistisch auf die bevorstehende Heidesaison“, fasste Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbe-PR-Ausschusses die zweitägige Präsenz in Lüllingen zusammen. Vom 21.-22. August zeigte die Azerca nunmehr zum dritten Mal mit einem eigenen Stand bei den HOT des Vermarkters Landgard Neuheiten und floristische Verarbeitungsbeispiele. „Diese beiden Schwerpunkte bilden neben dem verfügbaren Sortiment die Hauptinteressen der Besucher“, ergänzte Teloy. Die ausgeprägte Floristik wurde intensiv begutachtet und als Beispiel eine eigene Verarbeitung von Heidepflanzen oft fotografiert. Für eine Gartencenterkette aus dem europäischen Ausland war die Präsentation Anlass, eine Kooperation mit der Azerca im nächsten Jahr vorzuschlagen. Die Filialen sollen im Herbstgeschäft ebenso attraktiv ausgestattet werden.

Ein breites Spektrum von Neuheiten und neuen Produktformen bei Calluna vulgaris, Erica gracilis, carnea und darleyensis sowie Daboecia cantabrica gab den Besuchern einen umfassenden Überblick. Heinz Manten, Züchter der „Beauty Queens“, und Christoph Heymer-Smalla, Heidezüchtung Kramer, erläuterten den Besuchern die  Neuheiten und ihre speziellen Eigenschaften.

Die Werbemittel der Azerca wurden sehr gut nachgefragt. Fahnen, Spannbänder und Deckenhänger haben eine fröhliche Ausstrahlung und starke Fernwirkung. Es ist zu erwarten, dass die Nachfrage nicht mehr komplett bedient werden kann, da Nachproduktionen eine zu lange Vorlaufzeit haben. „Mit der Unterstützung der Züchter und einem guten Werbe- und PR-Konzept erreichen wir Produzenten nicht nur für uns gute Ergebnisse, sondern bieten auch dem Fachhandel Chancen für gute Umsätze“, erklärte Hanni Teloy.

 

 

 

Fertigschalen für Heidepflanzen zur Sortimentserweiterung
Heinz Manten informierte die Besucher am Azerca-Stand über die Erica gracilis-Linie Beauty Queens.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 34 vom 24. August 2007

Fertigschalen für Heidepflanzen zur Sortimentserweiterung

Gewinnerin bei der Azerca-Kurzumfrage „Ich fahr´ab auf Heide“

Herbstlich bepflanzte Kübel mit Heide als Komplettangebote für den Handel erweitern das Angebotsspektrum. Um eine Einschätzung zu erhalten, welche Ausführungen gefragt sind, stellte die Azerca an ihrem Stand auf den Herbstordertagen (HOT) in Lüllingen vom 21.-22. August mögliche Variationen bepflanzter Gefäße vor und ließ diese von den Besuchern bewerten. Das Ergebnis der Kurzumfrage: Eine in der Höhe stark gestaffelte, farblich harmonische Pflanzung von Heide mit Begleitpflanzen wie Gräsern ist sehr beliebt.

Die Befragten konnten an einem Gewinnspiel unter dem Motto „Ich fahr´ ab auf Heide“ teilnehmen und ein innovatives Fahrrad gewinnen. Das rote klappbare „Urban Mobility Bike“ des Sportartikelherstellers Puma passt hervorragend zu Heidepflanzen. Es hat ein klares Design und ist flexibel einsetzbar.

Die achtjährige Julia Hönning aus dem Azercabetrieb Hönning GbR in Geldern zog als Heidefee die Gewinnerin: Kornelia Steen, Inhaberin des Gartencenters Heidehof in Langenfeld. 30 verschiedene Heidesorten bietet das Gartencenter an und feiert mit seinen Kunden am 22./23. September ein traditionelles Heidefest. „Die kleine Heidefee hat ein gutes Zuhause für das Fahrrad gefunden. Ich gratuliere der Gewinnerin und Heidefreundin sehr und wünsche ihr weiterhin viel Erfolg mit unseren Produkten“, so Hanni Teloy, Vorsitzende des Azerca-Werbe-PR-Ausschusses.

 

 

 

 

Großes Interesse an Heideneuheiten und –Floristik

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 27 vom 06. Juli 2007

Azerca präsentiert Heideneuheiten kompakt
auf der „HOT“

Herbstordertage in Lüllingen als Informationsbörse für Heide

Zahlreiche Heidepflanzen-Neuheiten kommen 2007 auf den Markt und werden bei den Herbstordertagen (HOT) der Landgard Blumen und Pflanzen GmbH vom 21. bis 22. August in Lüllingen präsentiert. Neue Daboecien-Sorten, gelblaubige Callunen ohne Blüten und Callunen mit längerer Haltbarkeit und teilweise noch kräftigeren Farben sind einige der angekündigten Highlights für die Besucher.

Einen Überblick stellt die Azercagruppe dem Handel an ihrem Stand zusammen: das breite Sortenspektrum sowie die schon verfügbaren und die erst in kleineren Stückzahlen erhältlichen Neuheiten. Auch die individuellen Marketinglinien der Heidepflanzenzüchter werden kompakt gezeigt.

Floristisch verarbeitete Erica, Calluna und Co. bieten Anregungen und Kaufanreize für die eigenen Kunden und waren 2006 schon der Anziehungspunkt am Azerca-Stand. Neue Werkstücke sind dieses Jahr zu sehen. Auch die sehr begehrten Werbematerialien unter dem Motto „Heide, gib der Farbe ein Zuhause“ werden am Stand der Produzentenvereinigung präsentiert.

 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 10 vom 09. März 2007

Azaleenschau in Ronneburg eröffnet

Vorgezogene Hallenschau macht Lust auf die BUGA Gera und Ronneburg

(ZVG/BUGA) Rund 10.000 Azaleen und Kamelien geben seit dem 5. März in der Bogenbinderhalle in Ronneburg einen Vorgeschmack auf die BUGA 2007. 33 Aussteller, darunter sieben Floristen, aus Sachsen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zeigen auf dieser vorgezogenen Hallenschau bis zum 11. März auf fast 1.500 m² Fläche die einzigartige Pracht dieser Frühjahrsblüher. Bis zu zwei Meter hohe Azaleen und wertvolle alte Exemplare, die schon 10 oder 20 Jahre alt sind, begeistern die Besucher. Daneben sind auch farbenfrohe Hortensien, vorgetriebene Rhododendren und leuchtende Eriken zu sehen. Floristische Meisterwerke, die vom Tischschmuck über Gestecke bis zum kunstvoll gebundenen Strauß reichen, ergänzen die Schau.

Eine der drei großen Goldmedaillen ging an das Dresdner Institut für Floristik für die außergewöhnliche Gestaltung verschiedener Raumsituationen mit Azaleen, Frühlingsblühern und verschiedenen Naturmaterialien. Über die anderen beiden großen Goldmedaillen können sich der Gartenbaubetrieb Stahnke aus Ebersbach mit qualitativ hervorragenden Rhododendren und die Bruns-Pflanzen-Export GmbH & Co. KG aus Bad Zwischenahn für das große Sortiment vorgetriebener Rhododendron-Schaupflanzen freuen.

Ein besonderes Highlight dieser vorgezogenen Hallenschau war die Taufe einer Azalee des Gartenbaubetriebs Stahnke-Dettmer aus Sassenburg auf den Namen "Miss Martina". Namensgeberin und Taufpatin dieser im Januar 1990 aus zwei roten Sämlingen eingekreuzten purpurroten Sorte ist die Greizer Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende der BUGA 2007 GmbH, Martina Schweinsburg. Die Züchter dieser Azalee sind Peter und Eleonore Dettmer.

Die Azaleenschau wurde schon kurz nach der Eröffnung zum Publikumsmagneten. Über 10.000 Besucher erfreuten sich in den ersten vier Tagen an der Blütenpracht. Der MDR informierte ein noch breiteres Publikum über attraktive Winterblüher live im Fernsehen.

 

 

 

Azaleenschau in Ronneburg

Azaleenschau in Ronneburg

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 09 vom 02. März 2007

Azerca-Züchtungsausschuss: Genpool sichern

Matthias Küppers neuer Vorsitzender

Die Sicherung und Erweiterung des Genpools bei Erica-Arten und Callunensorten sind die vorrangigen zukünftigen Aufgaben, die die Mitglieder des Azerca-Züchtungs-ausschusses am 28. Februar im Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck festgelegt haben. Bestehende Sammlungen sollen aufgelistet und gegebenenfalls durch Wildarten ergänzt werden. Eine aktuelle gemeinsame Züchtungsinitiative ist gezielt auf neue Art-Eigenschaften ausgerichtet.

Die gemeinsamen Vorhaben der Züchter werden von Herrmann-Josef Schumacher, Leiter des Gartenbauzentrums Straelen, intern koordiniert. Er erarbeitete mit den Mitgliedern des Azerca-Züchtungsausschusses einen umfangreichen Aufgabenkatalog.

Matthias Küppers, Vorsitzender der Azerca West und Jungpflanzenproduzent aus Wachtendonk, wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Azerca-Züchtungsausschusses gewählt. Er folgt Karsten Rannacher aus Gütersloh. Der Vorsitzende der Azerca, Gerhard Friedrich, zeigte sich zufrieden mit den geplanten Vorhaben: „Mit den Innovationen, die wir heute beschließen, sichern wir die Attraktivität unserer Produkte und bringen langfristig Neuheiten auf den Markt. Damit werden Heidepflanzen weiterhin die Herbstprodukte Nummer eins bleiben.“

 

Azerca-Züchtungsausschuss
V. l.: Peter Dettmer, H.-J. Schumacher, Heinz Manten, Matthias Küppers, Gerhard Friedrich, Karsten Rannacher, H.-P. Holz, Ulrich Strauß, Johannes v. Leuven, Helmut Hiedl

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 45 vom 08. Dezember 2006

Entscheidend für den Erfolg ist der menschliche Faktor

Technik und Unternehmensführung waren Themen der Azerca-Herbsttagung in Straelen

„Callunen sind im Gartenbau das beste Beispiel für erfolgreiche Innovationen“, lobte Georg Hanka, Vorsitzender des Fachverbandes Zierpflanzen (BVZ) im Landesverband Gartenbau Rheinland, auf der Herbsttagung der Sondergruppe Azerca am 4. Dezember 2006 im Gartenbauzentrum Straelen. Durch den Siegeszug der Knospenblüher und die gute Öffentlichkeitsarbeit sieht er für die Azerca-Sondergruppe eine positive Zukunft. Solche Netzwerke würden zudem immer wichtiger, prognostizierte Hanka und rief die rund 80 Teilnehmer dazu auf, sie intensiv zu nutzen.

Auch die scheidende Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy blickte bei der Begrüßung  zuversichtlich nach vorn. Die Azerca habe ein stabiles Fundament und werde bei Veränderungen die sich neu bietenden Horizonte nutzen.  Dass es auch bei technischer Ausstattung immer noch auf die handelnden Personen ankommt, zeigte Otto Domke von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen: „Der Klimacomputer ist nur so gut, wie die Unternehmer ihn bedienen“. Er riet den Azercanern, auch bei Niedertemperatur-Gewächshäusern konsequent die Temperaturen zu prüfen und den Klimacomputer optimal einzustellen. Bis zu 1.800 Euro ließen sich dadurch je 1.000 Quadratmeter einsparen. Mit den Herstellern der Regeltechnik und auch den Heizungsbauern führe man konstruktive Gespräche, um die Gärtner bei der Programmierung und Installierung stärker zu unterstützen.
Die Pflanze sei sowohl bei Temperaturführung als auch bei Bewässerung und Düngung die Ausgangsgröße, stellte Norbert Gröger, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, dar. Auch Düngung und Bewässerung müssten auf die Kulturen mit ihren Zuwachsraten zugeschnitten sein. Die Voraussetzung sei aber auch hier, dass der Unternehmer klare Zielvorgaben hinsichtlich gewünschter  Pflanzenqualität und -größe definiere.Zu Investitionen riet der Schiffbauunternehmer Richard Möller, nämlich in Führungskräfte und Mitarbeiter. Pointiert regte er die Unternehmer an, Visionen zu entwickeln, sich Ziele zu setzen und nicht am falschen Ende zu sparen, zum Beispiel am Lob. Denn rund 70 Prozent der Mitarbeitermotivation hänge von der Führungskraft ab. Er selbst lobte, wie sich die Azerca präsentiert, ihre vielen aktiven Betriebsnachfolger in der Gemeinschaft und ihre sehr kreative Öffentlichkeitsarbeit für Azerca-Produkte.Hermann-Josef Schumacher, Leiter des Gartenbauzentrums Straelen, unterstrich, dass er nach der Neustrukturierung der Lehr- und Versuchsanstalten im Bundesland neben anderen Bereichen auch die Beratungs- und Weiterbildungsarbeit weiterhin ausbauen werde. Aktuelle Versuchsthemen bei Azercakulturen sind unter anderem Düngeprojekte. Bei den Betriebsbesichtigungen interessierten sich die Teilnehmer im Betrieb Walter Baumann und Söhne GbR, Kevelaer, besonders für den 10.000 Quadratmeter großen Folienblock im Zweigbetrieb Schraveln. Jürgen und Uwe Baumann, die den Betrieb schon in dritter Generation leiten, wollen sich mit dieser Bauweise von zwölf 4,50 Meter hohen Schiffen unter anderem ihre Flexibilität für künftige Produktionen bewahren. Zeitgemäß ist die Bewässerung mit Gießwagen auch über den Weg in den Folienblock. Ebenso zukunftsweisend ist die technische Ausstattung des Betriebes mit modernen Arbeitsgeräten wie Tray- und Transplanterlinien, die ein weitgehend automatisiertes Verarbeiten der Jungpflanzen ermöglichen. 
Mit seinem Neubau in Issum-Sevelen strebt Thomas Viehweg freilandähnliche Bedingungen an. UV-durchlässiges Glas und große Lüftungsflächen sind dabei  zentrale Elemente.

Die Sommerreise wird im August kommenden Jahres für sechs Tage nach Norwegen und Schweden führen. Die Herbsttagung 2007 wird am ersten Adventswochenende im Dresdener Raum beginnen.

 

Entscheidend für den Erfolg ist der menschliche Faktor
Herr Baumann (Bildmitte) erklärt beim Betriebsrundgang technische Details.

Entscheidend für den Erfolg ist der menschliche Faktor
Die Vorstandsmitglieder berichteten bei der Mitgliederversammlung jeweils über einzelne Tagesordnungspunkte. Im Bild v.l. Andreas Hintze, Hanni Teloy, Gerhard Friedrich, Matthias Küppers und Stefan Kanders

Entscheidend für den Erfolg ist der menschliche Faktor
Thomas Viehweg (Bildmitte) erläutert sein Produktions- und Vertriebskonzept

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 45 vom 08. Dezember 2006

Wahlen in Azerca-Gremien

Gerhard Friedrich folgt auf Hanni Teloy

Hanni Teloy legt nach zwei Wahlperioden ihr Amt als Azerca-Vorsitzende nieder. Sie wird als Vorsitzende des Azerca-Werbeausschusses Mitglied im Vorstand bleiben und damit weiterhin Kontakte und Initiativen einbringen.

Gerhard Friedrich aus Friedrichshafen wählten die Azerca-Mitglieder am 4. Dezember einstimmig zu Teloys Amtsnachfolger. Der neue Vorsitzende ist seit 1993 Vorstandsmitglied, zuletzt als Stellvertretender Vorsitzender. Er bedankte sich bei Hanni Teloy für ihre erfolgreiche Amtsführung. Stefan Kanders, Azaleenproduzent aus Geldern, wurde einstimmig zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er ist zudem Mitglied in den Azerca-Ausschüssen Züchtung und Werbe-PR.

Oliver Dettmer, Sassenburg-Grußendorf, wählten die Azercamitglieder einstimmig in den Züchtungsausschuss.

  Wahlen in Azerca-Gremien
Einstimmig wählten die Mitglieder der Azerca Gerhard Friedrich, Friedrichshafen (Mitte) zum neuen Vorsitzenden und Stefan Kanders, Geldern, zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden. Hanni Teloy wird als Werbeausschussvorsitzende weiterhin im Vorstand mitarbeiten.
 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 45 vom 08. Dezember 2006

ZVG ehrt Hanni Teloy mit der Goldenen Ehrennadel

ZVG-Präsident Heinz Herker würdigt innovatives und verantwortungsvolles Handeln

Mit stehenden Ovationen verabschiedeten rund 80 Mitglieder der Azerca am 4. Dezember 2006 in Straelen ihre Vorsitzende Hanni Teloy. ZVG-Präsident Heinz Herker hatte sie zuvor mit der Goldenen Ehrennadel des Zentralverbandes Gartenbau ausgezeichnet.

Seit 1996 ist Hanni Teloy Vorsitzende des Azerca-Werbe- und PR-Ausschusses. Im Jahr 2000 übernahm sie zudem den Vorsitz der Sondergruppe mit dem klaren Ziel, diesen durch die Einbindung aktiver Betriebsnachfolger zu verjüngen und die Zukunft der Azerca zu sichern. Konsequent gibt sie nun ihr Amt nach sechs Jahren ab und wird ihre Kraft und Initiative weiterhin in die Öffentlichkeitsarbeit der Azerca investieren. Der ZVG ehre sie nun mitten in ihrer Verbandsarbeit als Anerkennung für ihr verantwortungsvolles Handeln und ihre hervorragenden Leistungen für die Gruppe und deren Produkte, lobte Heinz Herker. Die Ehrung solle auch die motivieren, die sich heute neu der Verantwortung stellen.

Als Verdienst von Hanni Teloy und der Azerca hob Herker besonders die erfolgreiche Pressearbeit hervor, die Azaleen und Heidepflanzen durch gezielte Imageführung breitere Käuferschichten erschlossen hat. Die Azerca hat als eine der ersten Gruppierungen differenzierte Stilrichtungen für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Die kooperative Zusammenarbeit mit dem Fachhandel hat diesem viele Anregungen gegeben, wie in diesem Jahr die Wettbewerbe zu Heidepräsentationen. Heide wird seit Jahren als typisch deutscher Exportschlager in hervorragender Zusammenarbeit mit dem CMA-Exportteam europaweit vermarktet. Die Azerca vernetzt nicht nur die eigenen Mitglieder, sondern nutzt auch als Gemeinschaft die bestehenden Netzwerke der Branche kreativ und erfolgreich.

Dem Amtsnachfolger, Gerhard Friedrich aus Friedrichshafen, wünschte Herker eine ebenso glückliche Hand und sicherte die weitere Unterstützung des Zentralverbandes Gartenbau zu.

  ZVG ehrt Hanni Teloy mit der Goldenen Ehrennadel
Heinz Herker würdigte als ZVG-Präsident das erfolgreiche ehrenamtliche Engagement von Hanni Teloy. Die Mitglieder dankten mit anhaltendem Applaus.
 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 45 vom 08. Dezember 2006

BUGA-Auszeichnungen überreicht

ZVG-Präsident Heinz Herker würdigt Gartenschau-Engagement

Niederrheinische Gärtner waren bei der Bundesgartenschau München 2005 sehr erfolgreich. Heinz Manten, Geldern-Veert, sowie Heinz und Stefan Kanders, Geldern, erhielten am 4. Dezember 2006 gleich mehrere Auszeichnungen aus der Hand von Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG).

Mit drei Bronze-, fünf Silber- und 17 Goldmedaillen wurden die Ausstellungsbeiträge von Heinz Manten bei der vorgezogenen Azaleen- und bei der Eröffnungsschau gewürdigt. Mit Rhododendron simsii, Erica hiemalis sowie Erica canaliculata in unterschiedlichen Formen und Größen bereicherte Manten die Hallenschauen in München. Heinz Herker dankte dem Züchter für sein Engagement und überreichte ihm die große Goldmedaille und den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München für hervorragende Leistungen mit einem umfangreichen Azaleensortiment und Erikenspezialitäten in sehr guter Qualität.

Die Leistungen des Azaleenspezialbetriebes Heinz und Stefan Kanders GbR wurden mit sechs Bronze-, sechs Silber- und 14 Goldmedaillen gewürdigt. Besonders die Auszeichnung mit „Gold“ für die eigene Neuzüchtung `Fabienne´ freute die Züchter. Der Zentralverband Gartenbau verlieh den Unternehmern zudem die „Große Goldmedaille“ für ihr vielfältiges Sortiment von Azaleen-Sonderformen in hervorragender Qualität. Präsident Herker rief die Gärtner dazu auf, weiterhin ihre Leistungen in Wettbewerben unter Beweis zu stellen und die Gartenschauen mit dieser Kreativität zu beleben. 

Der Azerca-West-Vorsitzende Matthias Küppers moderierte den gelungenen „Niederrheinischen Gärtnerabend“ in einem von der Regionalgruppe beeindruckend gestalteten Festsaal.

 

BUGA-Auszeichnungen überreicht
ZVG-Präsident Heinz Herker überreichte den Azaleenzüchter (v. l.) Stefan und Heinz Kanders ihre zahlreichen Auszeichnungen von der BUGA 2005.

BUGA-Auszeichnungen überreicht
Heinz Manten war als Aussteller bei der Eröffnungsschau und der vorgezogenen Azaleenschau in München sehr erfolgreich.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 39 vom 20. Oktober 2006

Heide bietet breites Themenspektrum für den Fachhandel

Wettbewerbe zur besten Heide-Präsentation entschieden

Heide setzt Kreativität frei – dies haben die Wettbewerbe Heidepräsentation: „Bestes Team Garten-Center“ und „Bestes Team Einzelhandelsgärtner“ bewiesen. Die Juroren waren von dem Einfallsreichtum der eingegangenen Beiträge bei der Auswahl am 19. Oktober 2006 in Bonn beeindruckt. „Der Fachhandel hat in den Kategorien Produktkompetenz, Warenpräsentation, Kundenbegeisterung, Themenumsetzung und begleitende Akti­vitäten eindeutig seine Leistungsstärke bewiesen. Die Teams haben das kreative Potenzial der Heidepflanzen erkannt und erfolgreich umgesetzt“, äußerte Hanni Teloy, Vorsitzende der Sondergruppe Azerca, nach der Jurysitzung. Die Azerca ist Kooperationspartner des Verbandes Deutscher Garten-Center und Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner, die die bei­den Wettbewerbe ausgelobt haben. 85 Wettbewerbspakete mit Verkaufsförderungsmaterial wurden von Gartencentern und Einzelhandelsgärtnereien abgefordert und sichtbar eingesetzt.

Die Journalistinnen Doris Ganninger-Hauck („Grüner Markt“), Christine Meyn („gestalten und verkaufen“), Ulrike Neugebauer („Markt in Grün“) die Berater Birgit Jacquemin, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und Wolfgang Bohr, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz sowie Hanni Teloy bewerteten als Juroren die Einsendungen. Die jeweils drei Erstplatzierten sind:

Bestes Team Heidepräsentation Einzelhandelsgärtnerei

Platz 1: Pflanzen Leibl, Straubing
In den drei Kategorien Produktkompetenz, Kundenbegeisterung sowie begleitende Aktionen war das Team klarer Sieger. Der erste Platz ist mit 500 Euro für eine Gemeinschaftsaktion dotiert.

Platz 2: Gärtnerei Knöbel, Netphen-Deutz
In den Kategorien Warenpräsentation und Themenumsetzung führte das floristische Können der Mitarbeiter zu den höchsten Bewertungen.

Platz 3: Blumengarten Falk, Knüllwald-Remsfeld
Beeindruckende Aktionen, strukturierte Präsentationen und Spaß beim Verkauf zeigten die Gärtner und Floristen bei ihrem Herbstmarkt

Den Motivationspreis erhielt per Losverfahren das Blumenhaus Büttner, das u. a. ein beein­druckendes Heidebeet präsentierte. Dieser Preis ist mit 300 Euro für eine Gemeinschafts­aktion dotiert.

Bestes Team Heidepräsentation Garten-Center

Platz 1: Dinger´s Garten Center, Köln
Höchstpunktzahlen erreichte das Team in vier Kategorien des Wettbewerbs. Die Qualität der Kundeninformation war hier besonders herausragend.

Platz 2: FloraPark Dorsten GmbH, Dorsten
Ideenreich bindet das Team die Presse und die Kunden an das Garten-Center und empfängt Besucher mit attraktiven und informativen Gestaltungen.

Platz 3: Fleischer GmbH Co, Grünkraut
Neben Qualität und Sortimentsbreite ragten bei diesen Unterlagen die Motivation der jüngsten Kunden bei Heideschalenbepflanzungen heraus.

Der Motivationspreis über 300 Euro entfiel per Los für das Team des Betriebs Schley´s Blumenparadies, Ratingen. Dieses Team inszenierte die Heidepräsentation u .a. als Land­schaft mit Schaf und Schäfer.

 

Heide bietet breites Themenspektrum
Die Bewertung fiel der Jury teilweise schwer- v. l.: Christine Meyn, Ulrike Neugebauer, Birgit Jacquemin, Hanni Teloy, Doris Ganninger-Hauck, Wolfgang Bohr.

Heide bietet breites Themenspektrum
Mit floristischen Meisterleistungen errang das Team der Gärtnerei Knöbel, Nethphen-Deuz. den 2.Platz des Wettbewerbes Bestes Team Heidepräsentation Einzelhandelsgärtnerei.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 39 vom 20. Oktober 2006

Strategien für den Unternehmenserfolg entwickeln

Azerca-Herbsttagung vom 3. - 5. Dezember 2006 in Straelen

Auf eine gute Saison zu hoffen ist kein Rezept für ein betriebswirtschaftlich erfolgreiches Jahr. Aber mit welcher Strategie erreicht man den gewünschten Erfolg? Unter dem Motto „Erfolg ist ein Prozess und kein Ereignis“ zeigt der Unternehmensberater Richard Möller, Hamburg, bei der Azerca-Herbsttagung vom 3. - 5. Dezember 2006 im Gartenbauzentrum in Straelen Wege zum Ziel auf.

Strategien neu zu überlegen, ist auch in der Kulturtechnik sinnvoll. Der Umgang mit Bewässerung, Düngung und Substraten stellt in den betrieblichen Abläufen eine Routine dar, die manchmal zu wenig hinterfragt wird. Mit seinem Vortrag zu „Ernährungsstrategien bei Callunen“ beleuchtet Norbert Gröger, Landwirtschaftskammer NRW, Kleve, die entscheidenden Faktoren, beginnend bei einer optimalen Bewässerungs- und Düngedosiertechnik über Düngerarten und Düngungsstrategien bis zum Substrat, und leitet daraus betriebliche Strategien ab.

Auch zur Energieeinsparung können scheinbar selbstverständliche kulturtechnische Grundlagen optimiert werden. Otto Domke, Landwirtschaftskammer NRW, Straelen, wird den Azercanern die Auswirkungen richtig eingestellter Klimacomputer auf die Pflanzenentwick­lung und wirtschaftliche Bilanz aufzeigen. Eine Datenanalyse muss hierzu gezielt vorgenommen werden. Zudem gibt der Fachmann einen kurzen Überblick über Vor- und Nachteile eines Einsatzes von alternativen Brennstoffen im Betrieb.

In der internen Mitgliederversammlung informieren Gerhard Friedrich, Friedrichshafen, und Helmut Lörcks, Kevelaer, ihre Kollegen zu den Themen innerbetrieblicher Transport und Erfahrungen mit Foliengewächshäusern für Azercabetriebe.

Einen lebhaften Niederrheinischen Gärtnerabend mit vielfältigem Programm richten die Azercaner im Hotel Straelener Hof am Abend des 4. Dezember aus. Die Betriebe Walter Baumann und Söhne in Kevelaer mit Zweigbetrieb in Schraveln und Thomas und Wolfgang Viehweg in Issum-Sevelen besuchen die Teilnehmer am 5. Dezember.

Anmeldungen bei der Sondergruppe Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228 81002-55, info@azerca.de.

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 31 vom 25. August 2006

Azerca wird Präsentationsplattform auf
HOT weiter ausbauen


Gute Kontakte der Produzentenvereinigung zum Handel 2006

„Um unsere Produkte erfolgreich zu vermarkten, brauchen wir neben guter PR-Arbeit einen intensiven Austausch mit dem Handel. Dafür haben wir auf den Herbstordertagen (HOT) in Lüllingen eine ideale Plattform, berichtete die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy nach der Orderbörse vom 22. bis zum 23. August. Eine Heidepräsentation für den Handel war das Zentrum des stimmungsvoll gestalteten Azercastandes. Heide in Kübeln und Kästen, aber auch floristisch veredelt, zog das Interesse von Einkäufern und Fachhandel auf sich. Neuheiten der Azerca-Mitglieder waren ein weiterer Attraktionspunkt.

Die Bandbreite unterschiedlicher Züchtungslinien und Marketingkonzepte bei Callunen und Eriken nimmt ständig zu. Azercamitglieder erweitern ihre Kompetenzen und zeigen diese augenfällig. Handelsvertreter informierten sich auf dem Azercastand über die zum Teil druckfrischen neuen Konzepte und züchterischen Fortschritte, die dort gebündelt präsentiert wurden.

Einen sehr hohen Zuspruch fanden die aktuellen POS-Pakete der Azerca unter dem Motto „Heide. Gib der Farbe ein Zuhause.“ Die farbintensiven, weithin sichtbaren Werbemittel sind dieses Jahr nur begrenzt verfügbar und über Kooperationen mit Partnern erhältlich. Informationen und weitere konkrete  Förderungen für den Handel wurden ebenso positiv aufgenommen. 2007 wird die Azerca das Standkonzept noch klarer ausrichten und noch mehr Service bieten.

 

Präsentationsplattform auf HOT
Die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy informierte bei der HOT Mitglieder und den Handel über die aktuellen Verkaufsförderungsmaßnahmen der Azerca.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 29 vom 11. August 2006

Positiver Start in die Heidesaison 2006

Gut besuchte Azerca-Sommerfahrt im Raum Bremen

Mit Spitzenqualitäten beginnen die Azercaner die Heidesaison 2006. Bei der Sommerfahrt der Azerca begutachteten vom 6. bis zum 8. August über 60 Teilnehmer die Bestände auf den Feldern im Bremer Raum. Von der Qualität der Ware, der rationellen Arbeitsweise sowie den modernen Produktions- und Transporteinrichtungen waren die Azercaner in allen Betrieben beeindruckt. Effizient arbeiten mit einem motivierten Team ist ein Motto im Betrieb Ernst Hintze in Schwarme. Azaleen werden zudem hier so kultiviert, dass die Kunden möglichst wenig Energie für die Treiberei einsetzen müssen. Der Betrieb Silber GbR in Ottersberg und Otterstedt baut weiterhin seine Produktion von Callunen-Jungpflanzen aus. Die Azaleen werden bis nach Japan exportiert, der Produktionsumfang aber dennoch eingeschränkt. Im Betrieb Asendorf in Achim stehen sowohl Callunen als auch Eriken im Freilandausschließlich auf Mypexfolie. Gießwagen bewässern hier jeweils Flächen bis zu 250 Metern Länge. Unterstützt wird die Produktion durch das aktuelle Azerca-Verkaufsförderungsmaterial, das im In- und Ausland sehr gut angenommen wird. Die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy stellte den Mitgliedern die Poster, Fahnen und Spannbänder vor. Der Verkauf von Heidepflanzen wird von einer aktiven Pressearbeit und zahlreichen Aktionen mit Kooperationspartern unterstützt.

Auch im Bereich der Züchtung können für Azercaner neue Kenntnisse langfristig die Praxis fördern. Dr. Sylvia Plaschil von der Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen (Institut für gartenbauliche Kulturen) in Quedlinburg berichtete über ein genehmigtes Forschungsprojekt zur Resistenzforschung an Azaleenkulturen und ein geplantes Projekt an Erica gracilis. Über das seit November 2005 geplante Projekt zur Erforschung der Biologie, Verbreitung und Bekämpfung des Glomerella-Pilzes und seiner verschiedenen Formen informierte Andrew Gallik von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die erste Beprobung im Frühjahr und die zweite im Sommer haben nur einen sehr geringen Befall von Jungpflanzen gezeigt. „2006 war bisher kein Glomerella-Jahr", urteilte der Fachmann. Die bundesweit vernetzte Untersuchung wird gegebenenfalls in den nächsten Jahren fortgesetzt. Im Großmarkt Bremen und Marktverband Bremen informierten sich die Azercaner über den Start der beginnenden Heidesaison. Auch hier trafen sie auf gute Qualitäten und eine optimistische Stimmung für den Verkauf.

 

Heidesaison 2006
Farbe zeigten die Eriken in sehr guter Qualität schon im Gartenbaubetrieb Asendorf in Achim

Heidesaison 2006
Informationen aus der gärtnerischen Praxis interessieren auch Dr. Sylvia Plaschil, BAZ Quedlinburg (5.v.r) im Betrieb Silber

Heidesaison 2006
Ernst Hintze begrüßte die Teilnehmer, Andrew Gallik berichtete über den Stand der Glomerella-Untersuchung

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 22 vom 30. Juni 2006

Mit Heidepräsentationen gewinnen

Wettbewerbe „Bestes Team Heidepräsentation
Einzelhandelsgärterei/Gartencenter“ starten

Teamarbeit zählt. Das zeigt derzeit nicht nur die Fußball-WM – auch im gärtnerischen Fachhandel bringt die Zusammenarbeit kreativer Köpfe Ideen aus Hardware-, Pflanzen-, Floristik und Aktionsbereichen für inspirierende Themenpräsentationen zusammen. Als Anregung für ihre Mitglieder schreiben der Verband Deutscher Garten-Center (VDG) und der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) auf Initiative der Azerca zwei Wettbewerbe aus:

„Bestes Team Heidepräsentation Einzelhandelsgärtnerei“
„Bestes Team Heidepräsentation Gartencenter“

Eine Jury aus kompetenten Fachleuten aus der grünen Branche vergibt hierbei Punkte in den folgenden Kategorien:

  • Produktkompetenz
  • Warenpräsentation
  • Kundenbegeisterung/Information
  • Themenumsetzung
  • begleitendeAktivitäten

Für jeden der beiden Wettbewerbe können sich 50 Teams bewerben. Zur Unterstützung für die Präsentationen erhalten sie ein Spannband, eine Hissflagge, zehn Deckenhänger/CC-Karrenschmuck und je 50 Pflegekarten für Erica gracilis sowie für Erica darleyensis, Erica carnea und Calluna vulgaris. Für die Pressearbeit werden Fotos und Texte zur Verfügung gestellt. Die zehn Erstplatzierten erhalten noch in der Heidesaison einen Abschlussbericht für ihre lokale Presse.

Preise: Für jeden der beiden Wettbewerbe ist ein Hauptpreis in Höhe von 500 Euro für Aktionen des „Besten Teams Heidepräsentation“ ausgelobt. Das Los entscheidet, welches zweite Team in jedem Wettbewerb 300 Euro für seinen Einsatz erhält. Eine gemeinsame Jury wird die Einsendungen bewerten. Einsendeschluss ist der 29. September 2006.

Die Ausschreibungsunterlagen gibt es beim: Verband Deutscher Garten-Center e.V., Borsigallee 10, 53125 Bonn, Tel.: 0228 91819-23, Fax: 0228 91819-25, E-Mail: verband@garten-center.de und beim Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE), Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin, Tel.: 030 2000 65-17, Fax: 030 2000 65-21, E-Mail: zvg.kaiser@g-net.de

Nähere Informationen können gerne auch bei der Azerca angefordert werden: Tel.: 0228 81002-55, E-Mail: info@azerca.de

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 21 vom 16. Juni 2006

Azerca Sommerreise in Anbaugebiet im Bremer Raum
Interessantes Programm vom 6. bis zum 8. August

Im traditionellen Anbaugebiet im Bremer Raum besichtigt die die Sondergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) bei ihrer Sommerreise vom 6. bis zum 8. August Betriebe und Vermarktungseinrichtungen. Fachgespräche unter Kollegen werden in folgenden Betrieben geführt:

  • Gartenbau Ernst Hintze, Schwarme
  • Gartenbau Silber, Ottersberg und Otterstedt
  • Gartenbaubetrieb Asendorf, Achim
  • Firma Melle, Ganderkesee

Über den Stand der bundesweit koordinierten Glomerella-Untersuchung berichtet Azerca-West-Berater Andrew Gallik, LWK Nordrhein-Westfalen.

Die aktuelle Marktsituation wird im Großmarkt Bremen und dem Marktverband Bremen diskutiert. Nach Ende des offiziellen Programms haben die Teilnehmer noch Gelegenheit, den Bremer Rhododendronpark zu besichtigen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228 8100255, Fax: 81002-48
 

Einladung:

Hier können Sie die Einladung zur Sommerreise als PDF-Datei herunterladen.
Download starten

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 21 vom 16. Juni 2006

Exportförderung für Heide und Azaleen 2006
CMA und Azerca informieren europäischen Handel

Deutschland ist Exportweltmeister. Auch in der Grünen Branche gibt es Kulturen, die aus heimischer Produktion in einmaliger Weise exportiert werden: Heidepflanzen! Sehr gute Qualitäten mit verlässlicher Nachlieferbarkeit werden aus Deutschland ab dem Spätsommer wieder europaweit vertrieben. In Skandinavien sind die farbenfrohen Dauerblüher traditionell beliebt. Aber auch Süd-, West- und Osteuropa haben die Heide als Stimmungsmacher längst entdeckt.

Diesen Trend unterstützen die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH und die Erzeugergruppe Azerca im Zentralverband Gartenbau e.V. mit der neu erstellen Exportbroschüre. Sie wird ausländischen Importeuren im europäischen Raum mit einem gemeinschaftlichen Anschreiben vor dem Saisonauftakt zugesendet. Informationen über Heide und Azaleen und stimmungsvolle Fotos werben für die Produkte. Die Bezugsquellen geben Auskunft über das Angebot einzelner Exporteure und Vermarkter. Die Broschüre ist acht Seiten stark, im DIN A 4-Format gehalten und zweisprachig (deutsch und englisch). Auch auf Ausstellungen und Messen im europäischen Ausland wird diese Exportbroschüre an Interessierte ausgegeben.

Die Gemeinschaftsaktion von CMA und Azerca ist Bestandteil des ausgewogenen, seit mehreren Jahren fortgesetzten Konzeptes, Endverbraucher, Journalisten und Handel für die deutschen Exportschlager zu gewinnen.

  Exportförderung für Heide und Azaleen 2006  

 

ZVG-Pressedienst Nr. 8 vom 10. März 2006

Azerca-Kulturen als Leitkulturen der Zierpflanzenzüchtung bestätigt
Züchtungsausschuss tagte in Bad Zwischenahn

Die Aufnahme einer zweiten Leitkultur für die Forschung an Zierpflanzenkulturen ist ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit des Arbeitskreises Züchtungsforschung Zierpflanzen des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) mit dem Institut für gartenbauliche Kultu-ren der Bundesanstalt für Züchtungsforschung (BAZ). Diese Entscheidung wurde vom Züchtungsausschuss der Azerca auf ihrer Tagung am 6. März in Bad Zwischenahn bestätigt. Die neuen Impulse der Züchtungsforschung werden auch Eingang in die Arbeit des Azerca-Züchtungsausschusses finden. Vor 25 Züchtern von Heidepflanzen und Azaleen berichtete Prof. Dr. Günter Schumann, BAZ Quedlinburg, in der Lehr- und Versuchsanstalt Bad Zwischenahn über die Züchtungsforschung am Institut für gartenbauliche Kulturen (IGK).

Als zweite Leitkulturengruppe sind in der BAZ "Erica gracilis und verwandte Arten sowie Azaleen" etabliert worden. Unter dem Thema "Erschließung pflanzengenetischer Ressourcen und Erweiterung genetischer Variabilität" wird diese Kulturartengruppe Gegenstand verschiedener Forschungsprojekte der BAZ, die sich unter anderem mit der Resistenz gegen pilzliche Schaderreger, mit abiotischem Stress (z. B. Frostresistenz) und der Genetik wichtiger Merkmale beschäftigen. Dr. Sylvia Plaschil von der BAZ, zuständig für den Bereich Zierpflanzen, nutzte das Treffen der Züchter für erste Gespräche. "Dem Ziel, dem Züchtungsausschuss neue Impulse zu geben und Grundlagen für gemeinsame Initiativen der Azerca-Züchter zu legen, sind wir durch diese Zusammenarbeit näher gekommen", erklärte Karsten Rannacher, Vorsitzender des Azerca-Züchtungsausschusses, nach der Sitzung. Nun sei es Aufgabe der Züchter, sich mit ihren Möglichkeiten in den Arbeitskreis einzubringen.

Die langjährige Forschungsinitiative des Bundesverbandes Zierpflanzen bot für dieses Er-gebnis der Sitzung den Rahmen. Klaus Hoffmann, seit Beginn der Initiative Motor und derzeit BVZ-Forschungsdelegierter, stellte die Brücke zwischen BAZ und Azerca her. Über den aktuellen Zulassungsstand bei Azerca-Kulturen berichtete im Züchtungsausschuss Dr. Burkhard Spellerberg, Bundessortenamt Hannover. Es stehen zurzeit 20 neue Sorten von Azaleen, über 60 Calluna- und 16 Erikensorten in der Prüfung zum nationalen und EU-weiten Sortenschutz.

Aufgrund der speziellen Kulturansprüche werden die Sortenprüfungen von Eriken und Azaleen an der LVG in Bad Zwischenahn durchgeführt. Versuchsingenieurin Uta Krüger betreut die Registerprüfung sowie darüber hinausgehende Sortenversuche. Dr. Elke Ueber, LVG Bad Zwischenahn, stellte die aktuelle und zukünftige Forschungsaus-richtung der LVG vor. Azerca-Kulturen werden weiterhin eine große Rolle in der Versuchsar-beit der LVG spielen. Nach außen hin wird dies auch durch das im Rahmen der norddeutschen Kooperation benannte Kompetenzzentrum Baumschule/Azerca-Kulturen deutlich.

Bei einem Rundgang durch die Versuchsanlagen erläuterte der LVG-Leiter, Dr. Dankwart Seipp, Konzeptionierung und technische Details der neu errichteten Versuchsgewächshäuser. Damit wurden optimale Rahmenbedingungen für weiterführende Azerca-Versuche geschaffen.

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 42 vom 2. Dezember 2005

Erweiterung der Substratrichtlinien empfohlen
Erfolgreiche Azerca-Herbsttagung in Seligenstadt

Mindestpreise bei Callunen sind nicht mehr als notwendige Marktpreise, errechnete Klaus Roth vom Gartenbauzentrum Straelen/Auweiler. Anhand der "Garden Girls"-Sorten zeigte der Berater am 28. November während der Herbsttagung der Azerca in

Seligenstadt, welche Kosten bei der Produktion pro Pflanze entstehen. Für einen 11er Topf sollten Betriebe einen Marktpreis von rund 69 Cent erzielen, für einen 13er Topf einen Marktpreis von etwa 95 Cent, um ihre Produktion zu sichern. Diese Preise entsprechen in etwa den vom Züchter geforderten Mindestverkaufspreisen bei "Garden Girls" von 60 bis 65 Cent für einen 11er und 90 bis 95 Cent für einen 13er Topf.

Bei selbsterhitzten Torfen steigt die Häufigkeit organischer Verbindungen in Torfen stark an. Diese können das Pflanzenwachstum besonders bei Azerca-Kulturen stark schädigen. Daher riet Erich Grantzau aus Hannover den Produzenten, angelieferte Ware einem Keimpflan-zentest zu unterziehen. Auch der Substratwirtschaft empfahl er, die angelieferte Ware hinsichtlich organischer Verbindungen zu prüfen. In der Richtlinienarbeit sei bisher die Nährstoffversorgung vorrangig behandelt und eine mögliche Toxizität durch mikrobielle Umsetzungen vernachlässigt worden. Die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy sagte zu, dass sich die Produzentenvereinigung für eine Erweiterung der Richtlinie einsetzen wird

Karl Zwermann, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG), berichtete den Azercanern über die Arbeit des ZVG für seine Mitglieder. Der Erfolg, dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz beibehalten wurde, basiere auf einer langjährigen sachlich fundierten Arbeit, die durch zahlreiche Initiativen begleitet wurde. Diese Form verbandlicher Tätigkeit werde der ZVG weiterhin beibehalten. Der Schatzmeister des Hessischen Gärtnereiverbandes, Paul Schultz, rief die Azercaner dazu auf, trotz des schärferen Wettbewerbes ihren kollegialen Zusammenhalt zu erhalten.

Einen Überblick über die aktuellen Pflanzenschutzprobleme und den Stand der Zulassungen und Genehmigungen von Pflanzenschutzmitteln gaben Rainer Wilke vom Pflanzenschutzdienst Bonn und Andrew Gallik von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Einen vielseitigen Azercabetrieb präsentierte Georg Stein seinen Kollegen in Karlstein. Indi-viduelle technische Lösungen überzeugten die Azercaner bei den Betriebsbesichtigungen am 29. November in Babenhausen bei Ute Gorges und Jörg Wolter. Einen gelungenen Abschluss fand die Herbsttagung im Betrieb Eisoldt in Babenhausen.

Gerhard Friedrich, Friedrichshafen wurde in seinem Amt als Stellvertretender Vorsitzender einstimmig bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Hendrik Lehmann, Doberlug, einstimmig gewählt.

 

 


Die Einbindung der Azerca in den Zentralverband Gartenbau schätzen die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy und der ZVG-Präsident Karl Zwermann.


Der Azerca-Vorstand bei der Mitgliederversammlung 2005: (v.l.) Thomas Baumgartner, Stefan Kanders, Helmut Lörcks, Andreas Hintze, Hendrik Lehmann, Peter Aldenhoff, Gerhard Friedrich, Hanni Teloy


Betriebsbesichtiungen BeiGeorg Stein, Karlstein (oben) sowie Ute Gorges und Jörg Wolter (unten).

 

 

 

 






ZVG-Pressedienst Nr. 36 vom 21.10. 2005

Kostengünstig produzieren mit optimalen Betriebsmitteln

Azerca-Herbsttagung vom 27.-29. November in Seligenstadt

Pflanzenschutz, Substrate und betriebswirtschaftliche Berechnungen sind die zentralen Themen der Azerca-Herbsttagung vom 27. bis zum 29. November in Seligenstadt. Ziel der Themenzusammenstellung ist, den Mitgliedern eine Überprüfung der Produktionskosten zu ermöglichen und die Auswahl geeigneter Betriebsmittel zu erleichtern. Diskutiert wird auch über den aktuellen Saisonverlauf. Hanni Teloy, Vorsitzende der Azerca, blickt mit positiven Erwartungen auf den Brachentreff: "Gute Qualitäten bei den Produkten ergänzen unsere Mitglieder durch noch intensivere Marktbemühungen. Der Werbeausschuss setzt dafür weiterhin den passenden Rahmen und wird seine Aktivitäten präsentieren."

Die Themen der Vortragstagung am 28. November im Einzelnen:
- Pflanzenschutzprobleme in Azerca-Kulturen
Rainer Wilke, Pflanzenschutzdienst Bonn
Andrew Gallik, Azerca West, LWK Nordrhein-Westfalen

- Kostenberechnung bei Calluna vulgaris in Abhängigkeit der Kulturführung
Klaus Roth, Gartenbauzentrum Straelen-Auweiler
- Weiterhin Probleme mit Azerca-Substraten - mikrobiell belebte Torfe als Ursache
Erich Grantzau, Hannover

Am darauf folgenden Tag besuchen die Teilnehmer die Betriebe Georg Stein in Karlstein, Wolter GbR und Fritz Eisoldt, beide in Babenhausen.

Weitere Informationen und Anmeldungen: Azerca, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel.: 0228-81002-55, E-Mail: zvg.banse@g-net.de

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 20 vom 10.6.2005

Neuer newsletter zu Heidepflanzen und Azaleen

www.azerca.de: Azerca informiert den Handel mit Gewinn

Saisontypische Informationen zu ihren Kulturen stellt die Azerca-Gruppe im Zentral-verband Gartenbau ihren Handelspartnern zur Verfügung. Zu Azaleen, Eriken, Callunen und anderen Heidepflanzen sind in dem Newsletter-Abonnement ab sofort Hinweise zu Themen wie Neuheiten, Sorten und ihre besonderen Eigenschaften, optimale Einkaufs- und Verkaufszeiten, Haltbarkeit, Präsentationsideen und auch Verwendungsmöglichkeiten ent-halten.

Auf der Azerca-Internetseite www.azerca.de weist ein Button den direkten Weg zum Newsletter.

Vom 1. Juli bis zum 1. September 2005 verlost die Azerca unter allen Besuchern ihres Inter-netauftrittes www.azerca.de eine Präsentationsschau. Dabei kann das Thema zu Heide oder Azaleen vom Gewinner frei gewählt werden: Weihnachtsdekoration mit Azaleen, Halloween mit Erica und Calluna oder Geschenk- und Tischdekoration mit Heide oder Azaleen. Zwei Stunden wird die Floristmeisterin und Trendexpertin Isabel Prang den Kunden des Gewinners zielgruppengerecht Attraktionen bieten. Pflanzen und Gefäße im Gesamtwert von 500 Euro sind inklusive. Preisfrage und Preisinfos im Internet unter www.azerca.de

 

 
 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 19 vom 3. 6. 2005

Azercaner treffen sich zur Sommertagung in Ulm

Attraktives Programm der Azerca vom 7. bis zum 9. August

Pflanzenschutz ist bei Gärtnertreffen immer ein beliebtes Thema. Bei der diesjährigen Azerca-Sommertagung, die vom 7. bis zum 9. August im Raum Ulm stattfindet, haben die Teilnehmer die Gelegenheit, mit dem Azerca-West-Berater Andrew Gallik aktuelle Situationen zu besprechen.

Am 8. August besichtigen die Teilnehmer der Sommertagung die Betriebe Montag in Ulm, Lehnert in Neresheim und Haufe in Bachhagel. Die Landeswasserversorgung in Langenau wird Einblicke in die Trinkwassergewinnung im Süddeutschen Raum bieten.

Weitere Informationen und Anmeldungen: Bund deutscher Staudengärtner, Ute Becker, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Tel: 0228-81002-55, E-Mail: zvg-bonn.becker@g-net.de

 
 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 46 vom 2.12.2004

Werbecent verlängert und neu strukturiert

Höhere Beitragsgerechtigkeit befürwortet

Die Azercanerinnen und Azercaner haben sich bei der Mitgliederversammlung am 27. November 2004 in Borken für eine Verlängerung des Werbecents für die Jahre 2005 bis 2007 ausgesprochen. Der Beitrag wird sinken, dafür aber nicht nur für Azaleen und Erica gracilis erhoben, sondern auch für Calluna vulgaris, Erica carnea und Erica darleyensis. Damit wird eine höhere Beitragsgerechtigkeit erlangt und die Arbeit des Werbe- und PR-Ausschusses vereinfacht. Denn Verbraucher unterscheiden nicht wie Fachleute die einzelnen Heidepflanzen, wie Dr. Krämer von der Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH CMA bestätigte. Bisher mussten Projekte, wie die CD-Rom für Journalisten, getrennt nach Eriken und Callunen konzipiert und finanziert werden. Nun kann die Arbeit für alle Heidepflanzen optimiert werden.

Die Zusammenarbeit mit der CMA bei Werbe- und PR-Maßnahmen hat 2004 eine enorme Steigerung bewirkt. Die Veröffentlichungen über Azaleen und Heidepflanzen haben sich 2004 im Vergleich zu 2003 ungefähr verdoppelt. Die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy stellte zudem die umfangreiche eigenständige Arbeit des Werbeausschusses vor. Besonderes Interesse fanden die Exportförderungsmaßnahmen.

Für eine bessere Präsentation von Pflanzen im Lebensmitteleinzelhandel sprach sich Heinz Herker, Präsident des Landesverbandes Westfalen-Lippe, aus. Pflanzen werden derzeit in ihrem Wert als Geschenk nicht wahrgenommen. Für den Zentralverbandes Gartenbau sieht ZVG-Vizepräsident Herker die strategische Aufgabe der Zukunft darin, alle Gruppen unter einem Dach zusammenzuhalten. Erfolgreicher Gärtner zu sein und zu bleiben ist ein Prozess der ständigen Weiterentwicklung, erläuterte Georg Hanka, Gartenbauunternehmer aus Kempen. Angst vor dem Markt und der Zukunft sind im Gartenbau nicht angebracht. Allerdings müssen Qualität und Konzept der Produktion stimmen. Ermutigt hat auch Rita Wiesmann, Referentin für Marketing, gärtnerische Direktvermarktung und Dienstleistungen. Sie riet zu klaren Situationsanalysen, klaren Entscheidungen und zur Strategie der Stärke.
"Callunen sind wie unerzogene Kinder: unberechenbar, launisch, nachtragend und schwer zu führen", berichtete Matthias Küppers, Vorsitzender der Azerca West. Er gab entsprechende Erziehungsratschläge.

Bei den Betriebsbesichtigungen am 28. November sahen die Teilnehmer Azaleen-Sonderformen im Betrieb Michael und Uwe Hundt GbR, Schermbeck. Im Treibbetrieb unter Assimilationslicht waren im Betrieb Bernd und Peter Aldenhoff GbR, Schermbeck, hervorragende Qualitäten zu begutachten.

 


Hanni Teloy dankt dem ZVG-Vizepräsidenten und Präsidenten des Landesverbandes Westfalen-Lippe, Heinz Herker, für seinen Vortrag.
Links: Georg Hanka, Kempen


"Callunen sind wie ungezogene Kinder...", Matthias Küppers gab Erziehungsratschläge.


Wiedersehen mit dem früheren Vorsitzenden der Azerca, Uwe Hundt, in seinem Betrieb.

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 46 vom 2.12.2004

Azercaner unterstützen Verfahren gegen deutsches Patent zum Eriken- und Callunenfärben

Azerca-Herbsttagung vom 26.-28. November 2004 in Borken

Mitglieder der Sondergruppe Azerca nutzen das Verfahren zum Färben von Eriken und Callunen seit mehreren Jahrzehnten. Entsprechend entrüstet äußerten sie sich in ihrer Mitgliederversammlung am 27. November 2004 in Borken darüber, dass ein französischer Unter-nehmer ein deutsches Patent zu diesem Verfahren erhalten hat. Ihm wurde das Europäische Patent zum Pflanzenfärben aufgrund mangelnder Neuheit des Verfahrens bereits erfolgreich streitig gemacht. Nun wird auch eine Nichtigkeitsklage gegen das deutsche Patent geführt.

Die Azercaner stellten sich solidarisch hinter ihre Kollegen, die die Nichtigkeitsklage gegen das Deutsche Patent Nr. 197 43 454 durchfechten werden. Sie sind bereit, das finanzielle Risiko mit zu tragen. Auch andere Unternehmer, die nicht Mitglied in der Gruppe sind, erklärten sich nach der Mitgliederversammlung bereit, sich an möglichen entstehenden Kosten zu beteiligen.

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 39/40 vom 22.10.2004

Neuwahlen in Azerca-Gremien

Peter Dettmer aus Sassenburg, Produzent und Züchter von Azerca-Kulturen, engagierte sich seit 1995 im Azerca-Vorstand. Turnusgemäß schied er dieses Jahr aus. Die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy dankte ihm bei der Mitgliederversammlung in Borken herzlich für seine zuverlässige und kollegiale Mitarbeit. Auch Dr. Karl Richter, Dresden, verabschiedete sie nach vierjähriger Vorstandsarbeit mit großem Dank. Dr. Richter hat seinen Betrieb einem Nachfolger übergeben. Als Vertreter der sächsischen Gärtner wurde Karsten Landmann aus Naunhof als Gast in den Vorstand entsandt.

Neu in den Vorstand wählten die Mitglieder der Azerca am 27. November einstimmig Andreas Hintze aus Bremen. Wieder gewählt wurden ebenfalls einstimmig Peter Aldenhoff aus Schermbeck, Thomas Baumgartner aus Wasserburg und Helmut Lörcks aus Kevelaer. In den Werbeausschuss der Azerca wurde Stefan Kanders aus Geldern gewählt, der dort als Gast schon seit fast einem Jahr mitarbeitet; in den Züchtungsausschuss Ulrich Strauss aus Isselburg, Stefan Kanders aus Geldern und Johannes van Leuven aus Geldern.

 


Mit herzlichem Dank aus dem Vortstand verabschiedet: Dr. Karl Richter (l.) und Peter Dettmer


Wieder und neu in den Azerca-Vorstand gewählt (v.l.) Karsten Landmann (Gast), Andreas Hintze, Helmut Lörcks, Hanni Teloy, Peter Aldenhoff, Thomas Baumgartner
 
 

 
ZVG-Pressedienst Nr. 39/40 vom 22.10.2004

Kompetenz am Markt entscheidet über Produktionserfolg

Azerca-Herbsttagung vom 26.-28. November 2004 in Borken

"Eine optimistische Ausstrahlung beim Verkauf fiel dieses Jahr der gesamten Branche schwer. Darüber hinaus müssen wir die Nerven behalten und uns nicht schon vor der Saison im Preis unterbieten. Jeder Einzelne muss sich einen Marktüberblick verschaffen und konse-quent handeln." Mit dieser Stellungnahme lädt Hanni Teloy, Vorsitzende der Sondergruppe Azerca, zu der diesjährigen Azerca-Herbstvortragsveranstaltung ein.
Vom 26. bis 28. November treffen sich die Azercaner in Borken zur Vortragsveranstaltung, Mitgliederversammlung und zu Betriebsbesichtigungen. Die Themen der Tagung beziehen sich hauptsächlich auf die Positionierung am Markt:

--- " Veränderungen aktiv angehen statt passiv erdulden"
Rita Wiesmann, Referentin für Marketing, gärtnerische Direktvermarktung und Dienstleistungen
--- " Betriebliche Strategien - Positionierung am Markt"
Georg Hanka, Gartenbauunternehmer aus Kempen
--- " Callunenanbau - alles im Griff?" Standortgerechte Sortenwahl und angemessener Pflanzenschutz reichen nicht immer für eine erfolgreiche Produktion. Erfahrungen aus der Praxis: Umweltfaktoren ein-schätzen, Infektionszeitpunkte erkennen.
Matthias Küppers, Vorsitzender der Azerca West.

In der Mitgliederversammlung am 27. November informiert Heinz Herker, ZVG-Vizepräsident und Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, über die geplante Neustrukturierung des Zentralverbandes Gartenbau.

Besichtigt werden am 28. November in Schermbeck die Betriebe Peter und Bernd Aldenhoff sowie Michael und Uwe Hundt. Nähere Informationen gibt die Sondergruppe Azerca: azerca@azerca.net, Tel.: 0228/81002-55.

 
Betriebsbesichtigung bei Aldenhoffs im Schermbeck. Assimilationslicht fördert hier
intensivere Blütenfarben.


Bei der Betriebsbesichtigung: Frau Münster,
Frau Eckle und Frau Pippert

 

 
ZVG-Pressedienst Nr. 36 vom 24.09.2004

Europäisches Patent zum Pflanzenfärben abgelehnt

Betriebe streben nun Nichtigkeitsklage gegen deutsches und französisches Patent an

Obwohl nur Neuheiten patentiert werden können, reichte ein Unternehmer 1999 beim Europäischen Patentamt einen Antrag zur Patentierung eines Systems zum Pflanzenfärben ein. Erst mit der Entscheidung des Europäischen Patentamts München vom 27. Mai 2004 wurde den klagenden Gärtnern in letzter Instanz Recht gegeben. Aufgrund der fehlenden Neuheit wurde der Antrag auf ein europäisches Patent abgelehnt. In Fachkreisen ist das Färben von Erica gracilis und Calluna vulgaris bereits seit 1950 bekannt. Belege konnten aus den 80er Jahren vorgelegt werden.

Die Sondergruppe Azerca begrüßt diesen Beschluss, mit dem die Produzenten davor ge-schützt werden, Lizenzen für ein Verfahren zu entrichten, welches aus ihren eigenen Kreisen entwickelt wurde. Die Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy spricht den drei Gärtnern hohe Aner-kennung aus, die sich auch im Interesse der Kollegen mit eigenem Risiko dem Patentan-spruch entgegenstellten. Azerca-Mitglied Manfred Hartmann aus Schwarzach, Rolf Fischer aus Wangen (Schweiz) und der Betrieb Les Cultures Florales d´Álsace in Walbourg (Frankreich) hatten grenzübergreifend gemeinsam das Einspruchsverfahren durchgefochten.

Dem elsässischen Betrieb, der dieses europäische Patent beantragt hatte, wurden allerdings in der Zwischenzeit vom deutschen und französischen Patentamt Alleinrechte für das Färben von Pflanzen eingetragen. Die Gärtner müssen zukünftig für ein Verfahren Lizenzen entrichten, welches sie schon länger nutzen als der Patentinhaber. Wenn sie gegen das erteilte Patent verstoßen, wird ihnen strafrechtliche Verfolgung angedroht.

Deshalb streben die benannten Gärtner gegen dieses Patent nun wegen mangelnder Neu-heit eine Nichtigkeitsklage an. Sie gehen damit erneut ein hohes wirtschaftliches Risiko ein. Sind diese Gärtner allerdings in Deutschland erfolgreich, so profitieren davon alle deutschen Produzenten von Erica gracilis und Calluna vulgaris, wenn sie diese Pflanzen färben wollen, da dann keine Lizenzgebühren zu entrichten sind. Hanni Teloy ruft daher alle Gärtner auf, die von dem Einspruch profitieren, sich solidarisch zu verhalten und die Nichtigkeitsklage zu unterstützen.

     

 
ZVG-Pressedienst Nr. 35 vom 17.09.2004

Journalistenreise als erfolgreiche Exportförderungsmaßnahme der Azerca

Medienvertretern Heidepflanzen ind er Bodenseeregion präsentiert

Ein großes Interesse an Heidepflanzen besteht auch im europäischen Ausland. Dies zeigte die Journalistenreise der Azerca und der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, vom 8. bis zum 10. September am Bodensee. 16 Journalisten aus Italien, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Polen, Tschechien, Litauen, Lettland und Estland bestätigten ein weiter zunehmendes Interesse der Kunden an Eriken und Callunen. In osteuropäischen Staaten werden Heidepflanzen bisher oft als Schnittblumen und im Beet verwendet. Bepflanzungen von Kübeln auf Balkon und Terrassen sind neue attraktive Aspekte des modernen Lebens. Bevorzugt werden hier offenbar klare Rottöne. Auch in den anderen europäischen Ländern passen nach Ansicht der Journalisten Heidepflanzen mit ihrer vielseitigen Verwendbarkeit sehr gut zu den unterschiedlichen Lebensstilen.

Auf der dreitägigen Informationsfahrt stellten die Veranstalter den Lebensweg der Heide nach. Die Züchtungserfolge bei Eriken stellten Thomas und Helmut Hiedl aus Altusried in ihrem Betrieb eindrucksvoll dar. Neue Callunensorten und die Züchtung der Knospenblüher präsentierte Kurt Kramer aus Edewecht. Attraktive Erikensorten aus Südafrika zeigte Werner Eckle aus Geislingen im Diavortrag und als Pflanzen.

Moderne Kulturtechnik und ein In-Vitro-Labor sahen die Teilnehmer im Betrieb Gerhard und Heribert Friedrich in Friedrichshafen. Die verschiedenen Vermarktungswege wurden vom Direktabsatz (Betrieb Thomas Baumgartner in Wasserburg) über den Verkauf mittels Großhandel (Betrieb Friedrich, Friedrichshafen) bis zur Vermarktung über die NBV UGA am Cash+Carry-Markt in Aschheim dargestellt. Von der Vielfalt an Arten, Sorten und Topfgrößen sowie den jeweiligen hervorragenden Qualitäten zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt.

"Die Faszination der Heidepflanzen hat unser gesamtes Team nicht mehr losgelassen. Wir mussten feststellen, dass es bei der Gestaltung mit Heide keine Begrenzung gibt", schwärmte Floristmeisterin Ulrike Weißhaupt, als sie den Journalisten die floristische Verarbeitung demonstrierte. Die Präsentationsbeispiele im Endverkaufsbetrieb Weißhaupt, Meckenbeuren, wurden als Fotoobjekte begeistert genutzt. Auch die Heidefläche auf der Insel Mainau wurde in ihrer Vielfältigkeit der Gestaltung von Journalisten, Besuchern und Fachleuten hoch geschätzt. Auf zwei elliptischen Flächen legte hier die Gartendirektion der Insel mit der Azerca eine Heidelandschaft an.

Die Journalistenreise, als Exportförderungsaktion speziell für den Markt in den neuen osteuropäischen EU-Ländern, bewerteten die Vorsitzende der Azerca, Hanni Teloy, und Nicola Ehls vom CMA-Exportteam sehr positiv. "Wir öffnen unseren typisch deutschen Produkten somit langfristig neue Märkte und bauen Kontakte auf, die wir zum gegenseitigen Vorteil nutzen können", so das Resümee von Hanni Teloy.

---- Weitere Fotos über azerca@azerca.net ----

 


Neue Erikenzüchtungen bei Hiedls


Werner Eckle und Hanni Teloy: Eriken duften!


Moderne Technik bei Gerhard Friedrich


Ulrike Weißhaupt präsentiert Heidefloristik

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 29 vom 06.08.2004

Die Azalee hat Zukunft

Internationaler Azaleenkongress in Kruishoutem/Gent mit hoher Resonanz

Von 1990 bis 2004 sank die Azaleenproduktion in Belgien, Deutschland und den Niederlanden von 90 Mio. auf ca. 60 Mio. Wie wichtig diese blühende Topfpflanze dennoch ist, bewies der Internationale Azaleen- und Rhododendronkongress vom 31. Juli bis 3. August in Kruishoutem/Gent mit insgesamt über 300 Teilnehmern. Die Veranstalter Johan Vanderhaegen, belgischer Berater, und Hanni Teloy, als Vorsitzende der Sondergruppe Azerca, setzten sich für eine internationale Zusammenarbeit ein.

Teloy forderte mehr Anstrengung bei der Werbung für Blumen und Pflanzen in den Partnerländern ein, die im Pro-Kopf-Verbrauch weit hinter Deutschland liegen. Mit gezielter Werbe- und Öffentlichkeitsarbeit bei Ausstellungen und Gartenschauen sowie bei der Exportförderung engagieren sich die deutschen Azercaproduzenten für den Absatz ihrer Produkte.

Wie wichtig eine Azaleen-Werbung ist, zeigte der Vortrag von Miranda Schippers, Bloemenveiling VBA Aalsmeer. Demnach ist die Menge der über die VBA verkauften Azaleen zwischen 1986 und 2003 von 14,1 Mio. auf 13,9 Mio. kaum gesunken. Die Bedeutung der Topfpflanze sank aber nachhaltig, da der Absatz der Konkurrenzprodukte zeitgleich enorm zugenommen hat.

Gute Chancen für den Azaleen-Absatz in den nächsten Jahren prognostizierte Dr. Rainer Krämer von der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH in Bonn. Die klassische Käuferschicht der Azaleen werde in den nächsten Jahren größer, zeigte er anhand demographischer Zahlen. Allerdings müsse das Ziel Kundenzufriedenheit bei allen am Produktions- und Vermarktungsverlauf Beteiligten im Mittelpunkt stehen.

Der Gedankenaustausch unter Züchtern, Produzenten, Vermarktern und dem Handel führte zum Teil zu unterschiedlichen Ansätzen. Eine Erweiterung der Züchtungsziele um den Aspekt "Trockenheitsverträglichkeit" forderten beispielsweise Produzenten und Handel. Die Vertreter der Züchter verschiedener Ländern benannten andere vorrangige Ziele.

Für ein breites Sortenangebot und den Erhalt einer hohen Wertigkeit, die einen entsprechenden Preis rechtfertigt, plädierte Gunter Dinger, Dingers Gartencenter in Köln. Die Vermarktung aus professioneller Hand unterstützte auch Bernd Grüntjens, Eurofleurs GmbH. Er hielt eine Kontingentierung bei Anbau und Vermarktung sowie eine Standardisierung des Produktes für notwendig.

Mit Topqualitäten lassen sich bei allen Absatzkanälen auch in der aktuellen angespannten Marktsituation Erfolge erzielen, belegte Peter Aldenhoff, Gartenbaubetrieb Peter und Bernd Aldenhoff GbR, Schermbeck. Aldenhoff hat sich mit optimaler technischer Ausstattung auf die Treiberei spezialisiert und erstellt eigene Übersichten über den Absatzverlauf bei unterschiedlichen Kundengruppen.

Als Zukunft bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln sah Herman Fontier, Bundesanstalt für öffentliche Gesundheit, Sicherheit der Nahrungskette und Umwelt, eine mögliche Entwicklung hin zu länderübergreifenden Zonen statt nationaler Zulassungen. Das Vermarktungskonzept der Hortinno-Sorten stellte Poi Verwilt vor.

Die Firmenpolitik des Pflanzenschutzmittelherstellers Bayer präsentierte E. Elpers. Erfahrungen mit einem EU-Projekt zu Wasserreinigung präsentierten Sylvia Fittje, Azerca-Beraterin, und Els Pauwels, PCS Destelbergen. Zu Microelementen und ihrer unterschiedlichen Aufnahme über Wurzel und Blatt referierte Dr. Rudy Camerlynck, BMS Micronutriets Bornem.

Die Zukunft des Azaleenanbaues belegte eindrücklich Marc Bertier, B-Beervelde, der 1988 mit der Azaleenproduktion begann und seine Produktion von Rohware weiter ausdehnt. Hanni Teloy dankte Vanderhaegen, der zugleich sein 20-jähriges Firmenjubiläum feierte, und den Inhabern der Betriebe, die besichtigt wurden für ihr Engagement. Eine Fortführung gemeinsamer Gespräche ist geplant.

 
Über 300 Besucher kamen zum dreitäigen Azaleen- und Rhododendronkongress in Kruishoutem


Johan Vanderhaegen feierte mit dem Kongress auch sein 20jähriges Jubiläum als Berater


Für mehr Werbeaktivitäten auch der Partnerländer sprach sich Azerca-Vorsitzende Hanni Teloy aus


Peter Aldenhoff zeigte eindrücklich, dass nur Farbe zeigende Azaleen Kaufimpulse wecken.


Auch Neugründungen von Azaleen produzierenden Betrieben lohnen sich. Dies war im Betrieb von Marc Bertier offensichtlich.

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 29 vom 06.08.2004

Exportförderung zeigt Erfolge

Journalistenreise 2004 - Baustein der Exportförderung von CMA und Azerca

Osteuropäische Staaten sind unter anderem die Zielgruppe der aktuellen Exportförderungsmaßnahme der Anbauervereinigung Azerca und der Exportmarketingabteilung der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH. Vom 8. bis zum 10. September 2004 nehmen Journalisten von Publikums- und Fachzeitschriften aus Polen, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn und Tschechien, aber auch Italien, Österreich und der Schweiz an einer Informationsreise zu Heidepflanzen am Bodensee teil.

In Betrieben informieren Azerca-Züchter und Produzenten zu Eriken und Callunen. Auf der Insel Mainau wird anhand einer eigens angelegten Pflanzung und eines Topfgartens die Vielfalt und Leuchtkraft der Produkte im Garten und in Kübeln präsentiert. Die floristische Gestaltung von Heidepflanzen und die Vermarktung runden die Veranstaltung ab.

"Nach dem großen Erfolg der Reise im letzten Jahr möchte die CMA in diesem Jahr mit der Einladung von Journalisten aus weiteren Ländern daran anknüpfen. Zusammen mit der Sondergruppe Azerca im ZVG stellen wir so die Vielfalt und Qualität der in Deutschland gezüchteten und produzierten Heidepflanzen einer breiten Leserschaft aus Fachleuten und Verbrauchern vor", berichtet Steffen Reiter, Referatsleiter in der CMA-Exportmarketingabteilung. "Die Synergieeffekte beider Organisationen und das Zusammenspiel bei Handels- und Presseaktionen bewähren sich."

Eine aktive Exportförderung ist seit Jahren das gemeinsame Ziel. Sowohl der Handel als auch die Fach- und Publikumspresse aus dem europäischen Ausland werden über die Produktgruppen der Azerca informiert. Grundlage der Aktivitäten sind gemeinsam erstellte Exportunterlagen, die gezielt an ausländische Importeure verschickt und erfolgreich auf Messen eingesetzt werden.

Im letzten Jahr veranstalteten die Partner, CMA und Azerca, eine Journalistenreise am Niederrhein. 16 Journalisten aus acht Ländern, überwiegend aus Osteuropa, berichteten anschließend umfangreich über Züchtung, Produktion, Vermarktung und floristische Verwendung von Heidepflanzen aus Deutschland.

Hanni Teloy, Vorsitzende der Azerca und deren Werbeausschuss, sieht bereits erste Erfolge im Absatz durch zunehmenden Export in diesem Jahr. "Die Anfragen nehmen eindeutig zu, wir sind auf dem richtigen Weg", so die Vorsitzende. Azerca und CMA planen auch künftig eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit zur Exportförderungsaktion.

 

 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 15/16 vom 23.04.2004

Internationaler Azaleenkongress in Belgien vom 1.-3. August 2004

Vorträge - Betriebsbesichtigungen - Messe

Zusammen mit den belgischen Produzenten richtet die Sondergruppe Azerca vom 1. bis 3. August in Kruishoutem/Belgien einen internationalen Azaleenkongress aus. Nach fünf Jahren wird die Tradition der Azaleenseminare nun fortgesetzt. Vorträge und Arbeitsgruppen gibt es zu den Themenblöcken " Züchtung " Kulturtechnik " Marketing/Verkauf. Mit institutionalisierten Arbeitsgruppen über die Grenzen hinweg soll die Zusammenarbeit gefördert werden, um die begrenzten nationalen Ressourcen besser nutzen zu können.
Besichtigungen von Betrieben im belgischen Anbauzentrum und eine Messe auf dem Veran-staltungsgel ände bieten zusätzliche Informationen.

Rhododendrontag am 31. Juli 2004

Am Vortag des internationalen Azaleenkongresses, 31. Juli, veranstalten die belgischen Produzenten einen Rhododendrontag im Kruishoutem mit Vorträgen zur Bekämpfung von Phytophthora ramorum, zum Rhododendronmarkt und über Marketing und Züchtung. Betriebsbesichtigungen führen in die umliegende Anbauregion. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Sondergruppe Azerca, Tel.:0228-81002-51, E-Mail: azerca@azerca.net

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 13 vom 02.04.2004

Zukunft braucht Tradition: Die Azerca ist gut gerüstet

75-Jahr Feier in Pirna Zuschendorf

Vor 75 Jahren gründeten Gärtner in Dresden-Leuben den ersten Zusammenschluss von Moorbeetpflanzenbetrieben, die "Vereinigung der Azaleen- Camellien- und Erikenzüchter Deutschlands e.V. ACE". Am Samstag, 27. März, feierten über 100 Gäste mit der Sondergruppe Azerca und der Azerca Sachsen das Jubiläum im historischen Landschloss Pirna-Zuschendorf. Hier ist die ursprüngliche Kameliensammlung der Gärtnerfamilie Seidel untergebracht, die die Moorbeetkultur in Deutschland begründeten.

Einen würdigenden Rückblick stellte die Vorsitzende der Azerca, Hanni Teloy, an den Beginn ihrer Rede: "Die Unternehmer, die die Azerca 1929 gründeten, haben den Markt mitgestaltet und zukunftsweisend gehandelt". Die zahlreichen jungen Azerca-Betriebsnachfolger seien die Zukunft der Gruppe, so Teloy weiter. Denn sie geben sich nicht mit dem bestehenden Guten zufrieden, sondern wollen darüber hinaus wachsen.

Gute Chancen für die Zukunft der Azercabetriebe sieht auch Karl Zwermann, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG). Die EU-Osterweiterung werde Sachsen in die Mitte Europas versetzen und neue Herausforderungen bieten. Die Azercaner, die sich konstant als erfolgreiche Betriebsleiter erweisen und in ihrem Zusammenschluss eine starke Gemeinschaft sind, werden auch diese neuen Möglichkeiten nutzen. "Die Gärtner stellen sich dem Weltmarkt und tun gut daran", empfahl auch Dr. Ingolf Hohlfeld, Referent für Gartenbau im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in Dresden. Umweltschutz und Marketing hob er als besondere Themenfelder hervor, mit denen sich die Azercaner im Anbauzentrum Deutschland behaupten können. Den intensiven Marketingmaßnahmen der Sondergruppe Azerca maß er dabei einen hohen Stellenwert bei. Ihren Aussagen "Qualität aus Leidenschaft" und "Zukunft braucht Tradition" werden die Azercaner gerecht.

Die nach dem 1. Weltkrieg weggebrochenen Absatzgebiete im Osten und der sich ausbreitende Erikenpilz waren die Motivationen zur Gründung der ACE 1929, führte Günter Hofmann, Betriebsleiter des Zierpflanzen Hofmann de, aus Dresden in seinem historischen Rückblick aus. Die Azerca habe wirtschaftspolitische Widrigkeiten seit der Gründung gut überstanden und auch zu Zeiten der DDR Möglichkeiten der gegenseitigen Information gefunden. Wichtiges genetisches Material sicherte Matthias Riedel, Leiter der botanischen Sammlung in Pirna-Zuschendorf, mit hohem persönlichem Einsatz während der bewegten Wendezeit. Karsten Landmann aus Naunhof dankte im Namen des Vorsitzenden der Azerca Sachsen, Karl Stahnke, Riedel dafür und würdigte auch dessen hohes Engagement bei der Erhaltung der bedeutenden Sammlung von Kamelien, Azaleen und Hortensien in Pirna bis heute. Riedel führte die Gäste in einem Rundgang durch die Gewächshäuser. Eine umfangreiche Sammlung historischer Dokumente trugen Brigitte Zempel vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Rötha und Dr. Karl Richter in einer Ausstellung zusammen, die in dem Landschloss zu studieren waren.

 


Hanni Teloy, Vorsitzende der Sondergruppe Azerca (Mitte) dankt Dr. Richter und Brigitte Zempel für die Organistion der Veranstaltung.


Einige Teilnehmer der 75-Jahr-Feier


Die Ausstellung informiert u.a. über die Entwicklung der Kulturen, Azercaorgansiationen, Züchter und Zeitzeugen.
 

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 13 vom 02.04.2004

Ehrennadel des ZVG für Dr. Karl Richter

ZVG-Präsident Karl Zwermann ehrte den Azercaner in Pirna-Zuschendorf

Die zahlreichen hervorragenden Azaleen-, Kamelien- und Heidepflanzenausstellungen der sächsischen Gärtner sind zu einem großen Teil Verdienst von Dr. Karl Richter, lobte Karl Zwermann, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), das Vorstandsmitglied der Sondergruppe Azerca am 27. März bei der 75-Jahr-Feier der Azerca im Landschloss Pirna-Zuschendorf. Zwermann zeichnete den Dresdener für seine zahlreichen Verdienste mit der Ehrennadel des Zentralverbandes Gartenbau aus. Seit der ersten Bundesgartenschau in den neuen Bundesländern beteiligten sich die sächsischen Azercabetriebe mit hohem persönlichem Einsatz von Dr. Richter erfolgreich an Freiland- und Hallenschauen. "Dr. Richter hat maßgeblich an der Stabilisierung der Betriebe in der Wende- und Nachwendezeit beigetragen", so Präsident Zwermann in seiner Laudatio vor den über 100 Teilnehmern der Jubiläumsveranstaltung.

Dr. Richter vertrat in der DDR die Belange der sächsischen Moorbeetpflanzengärtner in übergeordneten Gremien wie dem Kombinat VVB Saat- und Pflanzgut Quedlinburg und VEG Saatzucht Zierpflanzen Erfurt. 1990 war er ein Gründungsmitglied der Azerca Sachsen und ist heute dort stellvertretender Vorsitzender. Er hat sich mit hoher fachlicher Kompetenz am aktuellen wissenschaftlichen-technischen Wissensstand orientiert und auch selbst kulturtechnische Fortschritte begründet. Dr. Richter entwickelte beispielsweise 1970 eine Topfmaschine mit, die bis 1990 in sächsischen Moorbeetbetrieben eingesetzt wurde. Auch an der Entwicklung des patentierten Verfahrens zur Bewurzelung von Azaleen, Eriken und Araucarien war er beteiligt.

Sein Sachverstand war gefragt bei Sortenprüfungen von Azaleen und Eriken in der Zentralstelle für Sortenwesen der DDR. Dr. Richter arbeitete zusammen mit der TU Dresden bei der Einführung von Abdeckmaterial für Ausstellungsflächen und mit der Abteilung Forschung der VEG Saatzucht Zierpflanzen Erfurt bei der Einführung des chemischen Stutzens, bei Pflanzenschutzmittelprüfungen und Substratversuchen. Der 1936 geborene Gärtnersohn leitete über viele Jahre als Vorsitzender die GPG Dresden-Dobritz und führte einen Teil des Betriebes als Gartenbau Meußlitz GmbH bis zu seinem Ruhestand 2003 weiter.

 

ZVG-Präsident Karl Zwermann (r.) zeichnete Dr. Karl Richter mit der ZVG-Ehrennadel aus und dankte dessen Ehefrau Christel für ihre Unterstützung


Kamelien in Zuschendorf

 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 46 vom 21.11.2003

Azalee `Miss Lulu´ zum 75-jährigen Jubiläum der Azerca getauft

Anlässlich der 75-Jahr-Feier der Azerca taufte Brigitte Zempel, Sachbearbeiterin für Moorbeetpflanzen im Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Rötha, am 27. März eine Azalee auf den Namen "Miss Lulu". Die Azalee stammt vom Züchter Peter Dettmer aus Sassenburg.

Der Kreuzung aus St. Valentin und Rosa Sämling räumte Brigitte Zempel aufgrund der Farbe und Wüchsigkeit gute Marktchancen ein. "Miss Lulu" blüht ab Januar halbgefüllt intensiv rosa und hat ein langes Knospenstadium bei guter Haltbarkeit. Die kompakt wachsende Azalee eignet sich auch für den Anbau als Kleinpflanze.

 
Brigitte Zempel tauft die neue Züchtung von Peter Dettmer auf den Namen `Miss Lulu´
 

 

 

ZVG-Pressedienst Nr. 46 vom 21.11.2003

Gemeinsame Herbsttagung von Sondergruppe Azerca und LVG Bad Zwischenahn erfolgreich verlaufen

160 Teilnehmer vom 14. bis zum 16. November im Ammerland

Zahlreiche Beispiele partnerschaftlicher Kooperation demonstrierte die Sondergruppe Azerca bei ihrer gemeinsamen Tagung mit der LVG Bad Zwischenahn vom 14. bis zum 16. November im Ammerland. Mit rund 160 Teilnehmern war der Zuspruch dementsprechend hoch.

Friedrich Scholten, Präsident der Landwirtschaftskammer Weser-Ems, betonte die Bedeutung der bundesweiten Versuchskoordinierung im Gartenbau. Mit den Präsidenten der Landwirtschaftskammern Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen gebe es regelmäßige Treffen, zur weiteren Optimierung in diesen Gebieten. Einen Überblick über die Boden- und Blattherbizide bei Calluna vulgaris bot Heinrich Beltz (LVG Bad Zwischenahn). Als wirksame Alternative zu Herbiziden benannte er das Mulchen der Topfoberfläche. Ein maschinelles Aufstreuen sei mittlerweile schon möglich. Geeignete Streumittel würden derzeit erforscht.

Peter Tiede-Arlt (Gartenbauzentrum Straelen) forderte die Züchter und Kultivateure auf, die speziellen Sorteneigenschaften stärker zu ermitteln und zu bündeln. Nur mit umfassendem Wissen können die gewünschten Qualitäten geschaffen werden. Er warb auch für eine kundenorientierte Marktaufbereitung. Zur firmeneigenen Profilierung sind weiterhin gute Neuzüchtungen notwendig, betonte Uta Krüger (LVG Bad Zwischenahn). Sie stellte die neuen Sorten bei Eriken und Azaleen in den Jahren 2002 und 2003 vor. Ihre Züchtungsziele trugen die Azerca-Züchter während der Vortragsveranstaltung vor. Ihre Pflanzen zeigten sie anschließend in den Gewächshäusern und diskutierten eingehend mit den Kultivateuren. Dr. Elke Ueber (LVG Bad Zwischenahn) informierte über neue Forschungsergebnisse aus dem Bereich Hemmstoffeinsatz bei Topfazaleen. Der neue, im Zierpflanzenbau genehmigte Hemmstoff Caramba kann einerseits eine starke und langanhaltende Wirkung entfalten, andererseits kann das Mittel bei unsachgemäßer Anwendung schnell zu Schäden wie Nekrosen oder Haltbarkeitsproblemen führen.

Technische Anregungen aus den Baumschulen

Anregungen aus anderen Sparten des Gartenbaues erhielten die Teilnehmer der Betriebsbesichtigungen am 16. November. Bei der Dehne GbR in Wiesmoor ist das vollautomatische Mobiltischsystem mit einer Hubvorrichtung ausgestattet, um die innerbetriebliche Höhendifferenz von 50 Zentimetern in der fünf Hektar großen Gewächshausfläche zu überwinden. Siegfried und Lars Dehne erläuterten unter anderem auch ihre nach Zielgruppen differenzierte Qualitätssortierungen. In Westerstede besuchten die über 50 Azercaner die Rhododendron-Containerbaumschule Gerstenkorn. Heinrich Gerstenkorn exportiert etwa 80 Prozent seiner Produkte, hauptsächlich nach England, aber auch in osteuropäische Staaten. In der Baumschule wird das Regen- und Bewässerungswasser aufgefangen und über einen Sandfilter hygienisiert. Diese Wasserreinigungsanlage ist Bestandteil eines EU-Versuchsprojektes. Auch die Sandfilteranlage in der Baumschule Ahlers gehört zu diesem Projekt. Gerard de Regt, Produktionsleiter der Baumschule, stellte die kundenspezifische Kommissionierung der Baumschulware vor. Die Töpfe werden in einer Waschanlage gesäubert und mit den vom Kunden gewünschten Etiketten individuell versehen. Um die Rentabilität der einzelnen Produktions- und Vermarktungsschritte zu prüfen, werden die Arbeitszeiten per EAN-Code festgehalten und zugeordnet.

Zusammen mit der Azerca Nord feierten Azercaner aus dem gesamten Bundesgebiet am 14. November das 50jährige Jubiläum des nördlichen Beratungsringes in Westerstede. Die Vorsitzende der Sondergruppe Azerca, Hanni Teloy, beglückwünschte den Azerca Nord-Vorsitzenden Heinz Jürgen Albers stellvertretend zu seiner initiativen Gemeinschaft und lud zu weiteren gemeinsamen Veranstaltungen ein.

Einen geselligen Abend verbrachten die Azercaner mit Mitgliedern der Gesellschaft der Heidefreunde. Jürgen Schröder, Vorsitzender der Gesellschaft, überreichte am 15. November die Medaillen der Heidefreilandschau an seine Mitglieder, die für die Beiträge auf der Internationalen Gartenbauausstellung in Rostock vergeben wurden. Die Mitglieder der Gesellschaft der Heidefreunde sind zum Teil auch Mitglieder der Sondergruppe Azerca.

Die nächste Herbstvortragstagung der Sondergruppe Azerca findet vom 26. bis zum 28. November 2004 im Raum Borken statt.

 


Teilnehmer der Herbsttagung 2003

 

 
ZVG-Pressedienst Nr. 46 vom 21.11.2003

Hanni Teloy erneut zur Vorsitzenden der Azerca gewählt

Mitglieder bestätigen sie einstimmig im Amt

Die Mitglieder der Sondergruppe Azerca bestätigten Hanni Teloy aus Geldern-Pont am 15. November in Bad Zwischenahn einstimmig in ihrem Amt als Vorsitzende. Helmut Lörcks bedankte sich als Wahlleiter, stellvertretend für alle Mitglieder, für ihren Einsatz und ihre Initiativen in vielen Bereichen der Azerca. Hanni Teloy ist zudem Vorsitzende des Azerca-Werbe- und Azerca-PR-Ausschusses.

Ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt wurde Markus Sindermann (Reken) als Vorstandsmitglied. Robert Eisoldt (Babenhausen) schied turnusgemäß aus dem Vorstand aus. Hanni Teloy bedankte sich bei dem stellvertretenden Vorsitzenden, der über elf Jahre tatkräftig im Vorstand wirkte und hofft, dass Eisoldt in anderer Funktion weiterhin aktiv in der Azerca mitarbeitet. Gerhard Friedrich (Friedrichshafen) rückt als stellvertretender Vorsitzender nach. Er wurde 2002 bereits zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

  neuwahl
Hanni Teloy, Markus Sindermann und Gerhard Friedrich bilden den neuen Vorstand der Sondergruppe Azerca, Robert Eisoldt schied turnusgemäß aus.
 

 
ZVG-Pressedienst Nr. 46 vom 21.11.2003

Forschungstreffen der Sondergruppe Azerca

Experten berieten Versuchs- und Forschungsthemen

Vertreter aus der gärtnerischen Praxis, Berater und Vertreter aus Versuchseinrichtungen nahmen am 14. November am Forschungstreffen der Sondergruppe Azerca teil. Das Treffen in Bad Zwischenahn stand unter der Leitung von Werner Bartholme, Forschungsbeauftragter der Sondergruppe, und wurde von Dr. Elke Ueber (LVG Bad Zwischenahn) moderiert. Ziel der Veranstaltung war es, eine aktuelle Bestandsaufnahme aus Fragen der Praxis sowie den geplanten und aktuellen Versuchs- und Forschungsthemen vorzunehmen.

Die von der Sondergruppe Azerca herausgegebene Prioritätenliste wurde nach Kulturen und Schwerpunkten gegliedert, überarbeitet und aktualisiert. Hierbei zeigte sich, dass der Forschungsbedarf zurzeit überwiegend im Bereich des Pflanzenschutzes und der Züchtung angesiedelt ist.

Beim Pflanzenschutz wird der gesamte Komplex Herbizideinsatz, also z. B. Verträglichkeit, Wirksamkeit, Stellflächenbehandlung, Überdauerung von Unkräutern etc., als vordringlich angesehen. Weiterhin sind Fragen zur Erhöhung der Wirksamkeit von Pflanzenschutzmitteln durch den Zusatz von Netzmitteln oder die Ausbringungstechnik von oberster Priorität.

Im Bereich Züchtung steht die Verlängerung der Haltbarkeit von Eriken und Callunen sowie der Ersatz von Atrinal durch eine Verbesserung der Verzweigung einiger Sorten an erster Stelle. In diesem Zusammenhang ist auf das Engagement der Sondergruppe Azerca zur Erhaltung der Zulassung von Atrinal zu verweisen. Mittlerweile wurde die Produktion von Atrinal aus ökonomischen Gründen eingestellt.

     

 

ZVG-Pressedienst Nr. 38 vom 26.09.2003

Callunen als Herbstpflanze europaweit interessant

Erfolgreiche international besetzte Journalistenreise der Sondergruppe Azerca und der CMA am Niederrhein

Bei einer internationalen Journalistenreise zeigte die Sondergruppe Azerca gemeinsam mit der CMA-Auslandsabteilung 16 Journalisten den Lebensweg von Calluna vulgaris. Vom 17.-19. September 2003 wurden für die Teilnehmer aus England, Finnland, Frankreich, Italien, Schweden und den Niederlanden am Niederrhein die einzelnen Abschnitte von der Züchtung bis zur floristischen Gestaltung inszeniert. Ziel der Veranstalter war es, die europäischen Absatzmärkte für Callunen zu sichern und auszubauen.

Im Betrieb Küppers, Wachtendonk, informierte Kurt Kramer über die Entstehung der aktuellen Calluna-vulgaris-Sorten der "Garden Girls". Sein Ziel ist es, ein ausgewogenes Sortiment unterschiedlicher Farben in den Angebotszeiträumen vorhalten zu können und den Markt für Calluna vulgaris langfristig stabil zu halten.

Matthias Küppers demonstrierte bei seiner Jungpflanzenproduktion umweltschonende Kulturverfahren. Mit Pflanzenstärkungsmitteln und biologischem Pflanzenschutz hat Küppers bis zu 75 % des Pflanzenschutzmitteleinsatzes eingespart. "Fertigpflanzenproduzenten wissen gesunde Jungpflanzen zu schätzen. Gestärkte Jungpflanzen haben während der gesamten Kultivierung eine geringere Anfälligkeit", erklärte Küppers.

Neue Züchtungen von Erica gracilis werden in den nächsten Jahren verstärkt auf den Markt kommen. Einen ersten Eindruck bekamen die Journalisten im Betrieb Manten, Geldern. Unter dem Markennamen "Beauty Queens" vertreiben Heinz Manten und Hans-Peter Holz neue Sorten mit einem neuen Farbspektrum und außergewöhnlichem, kolbenartigem Blütenwuchs. In dem 400 m² großen Heidegarten am Wohnhaus wurde die Vielfalt der Heide offensichtlich. Die mit Heidepflanzen dekorierten Blumenkästen und Kübel waren beliebte Fotoobjekte der Journalisten von Fach- und Publikumspresse.

35 Mio. Callunen vermarktet die NBV/UGA jährlich und exportiert davon ca. 70 % in das benachbarte Ausland, informierte Franz-Willi Honnen von der Topfpflanzenversteigerung in Lüllingen.

Über den Export deutscher Gartenbauprodukte berichtete Steffen Reiter von der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft. Heidepflanzen sind als typisch deutsches Produkt ein wichtiger Exportfaktor.

An den schon teilweise geräumten Callunen- und Erikenfeldern führte der Berater der Azerca West, Andrew Gallik, die Journalisten zum Betrieb Hils in Geldern. Gallik informierte über das Anbaugebiet, die Kulturverfahren und die Betriebe. Die Produktions- und Vermarktungsbedingungen beschrieb Theo Hils. Von August bis November liefert der Betrieb die Herbstblüher Calluna und Erika. Den Anforderungen des Marktes müssen die Produzenten dabei selbstverständlich gerecht werden. Saubere Töpfe und EAN-Code-Aufdruck sind Minimalforderungen.

Die kurzen Wege am Niederrhein wurden im Gartenbauzentrum Straelen deutlich. Peter Tiede-Arlt stellte u. a. Versuche zu Pflanzenstärkungsmitteln und der Produktion sauberer Töpfe bei Heidepflanzen vor.

"Die neuen Züchtungen bei Callunen und Eriken ermöglichen einen attraktiven Herbstverkauf im Gartencenter", erklärte Gunter Dinger, Inhaber von Dinger's Gartencenter in Köln. Schon im letzten Jahr planten er und sein Sohn Christian daher eine umfassende Heidepflanzenpräsentation in zentraler Position des Gartencenters. Über die Sorten sowie die Verwendung, Pflanzung und Pflege informieren Tafeln in der Heidelandschaft. Attraktive Beispielpflanzungen in Kästen und Kübeln sollen zusätzliche Anregungen geben. Zudem hält Dinger´s Gartencenter eine große Auswahl unterschiedlicher Sorten, Formen und Größen bereit.

Die Floristin Isabel Prang stellte im Düsseldorfer Blumengeschäft Blumenreich aktuelle Trends mit Callunen vor. "Callunen und Eriken eignen sich für alle unterschiedlichen Kundentypen und deren Wünsche", lobte Prang die Heidepflanzen. "Wenn ich einen Container mit dem Farbspektrum sehe, weiß ich schon genau, welche Pflanze ich für welchen Stil verwende." Ihre Inszenierung traf den Geschmack aller Teilnehmer. "Dies ist nicht ungewöhnlich", stellte Hanni Teloy, Vorsitzende des Sondergruppe Azerca, fest. Obwohl sich die Gestaltungslinien nicht auf alle europäischen Länder übertragen lassen, wurden viele Impulse in den unterschiedlichsten Verwendungsmöglichkeiten gegeben. Die intensiven Fragen und Diskussionen machten das Interesse der Teilnehmer deutlich. Die offensichtliche Begeisterung der Journalisten und umgehenden Rückmeldungen aus den Redaktionen lassen eine gute Resonanz der Reise vermuten.

 

International besetzte Journalistenreise am Niederrhein